schwedisches essen
Küche mit nordischem Einschlag

Scandi-Power für die Küche: Jetzt kommt die Nordic Diet

Die Mittelmeer-Diät kennt inzwischen jeder, doch auch der Norden ist eine nie versiegende Inspirationsquelle. Denn dass Skandinavier nicht nur in Sachen Mode und Interior Vorbilder sind, sondern wir uns auch kulinarisch einiges von ihnen abschauen sollten, beweist die Nordic Diet. Denn die kann man auch jenseits von Fjorden und Co. ganz einfach umsetzen.

Was ist die Nordic Diet?

Während lange Zeit die Mittelmeer-Gegend mit der Küche Italiens, Spaniens oder Griechenlands die Antwort auf die Frage nach der gesündesten Ernährung war, gibt es jetzt ein „nordisches Update“. Die Nordic Diet oder nordische Diät ist eine Art der Ernährung, die sich an den skandinavischen Ländern orientiert. Sie wurde von der Biochemikerin Liselotte Cloetens von der Universität Lund in Schweden gemeinsam mit Kollegen aus Island, Schweden, Dänemark, Finnland und Norwegen erarbeitet. Die Nordic Diet ist eigentlich eine Variante der Mittelmeerkost, jedoch mit nordischem Einschlag.

lachs shrimps

©KateSmirnova/iStock

Auf dem Teller landen Beeren, Fisch und Vollkornprodukte

Die Nordic Diet orientiert sich an der Mittelmeerkost mit viel frischem Obst, Gemüse und gesundem Öl, wird aber durch regional-typische und traditionelle Lebensmittel aus Skandinavien ergänzt. Das bedeutet, dass vor allem Beeren, Vollkornprodukte, Kohl, Wurzelgemüse, Walnüsse, Lachs und Rapsöl den Speiseplan dominieren. Diese sollten dann möglichst naturbelassen sein. Butter, rotes Fleisch und Weißmehlprodukte werden hingegen bei der Nordic Diet weitestgehend vom Speiseplan verbannt.

Welche Effekte hat die Nordic Diet?

Die Nordic Diet hat einer Studie nach zufolge positive Auswirkungen auf die Blutfett- und Entzündungswerte, wodurch langfristig das Risiko an für Typ-2-Diabetes gesenkt werden kann. Auch Abnehmen ist mit der Nordic Diet möglich, wenn man die Kalorienzufuhr im Blick hat. Da sie auf viele Lebensmittel setzt, die auch in Deutschland erhältlich sind, beziehungsweise natürlich vorkommen, ist sie eine tolle Alternative zur Mittelmeer-Diät. Dank des vielfältigen Speiseplans muss man nicht hungern und kann sie sogar auch als Vegetarier oder Veganer leicht umsetzen.

Rezept: Grilllachs mit Möhrenstampfkartoffeln

lachs

©MRBIG_PHOTOGRAPHY/iStock

Für 2 Portionen:

  • 300 g Möhren
  • 500 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • Jodsalz, Pfeffer, einige Wacholderbeeren
  • 2 Scheiben Lachsfilet à 150 g
  • etwa 15 Blätter Bärlauch
  • 20 g Margarine
  • ca. 100 ml Buttermilch

Zubereitung

  1. Kartoffeln und Möhren waschen, schälen und in 300 ml Wasser mit Salz und Pfeffer etwa 15 Minuten garen
  2. Bärlauch waschen, in feine Streifen schneiden, anschließend hacken und unter die Margarine ziehen, kaltstellen.
  3. Inzwischen den Lachs salzen und pfeffern und mit zerdrückten Wacholderbeeren einreiben. Im Backofen oder auf dem Grill höchstens 5 Min. beidseitig grillen, damit er nicht zu trocken wird.
  4. Die Kartoffel- und Möhrenwürfel mit dem Stampfer im Topf zerdrücken, dabei Buttermilch zugeben, bis die Konsistenz stimmt. Nochmals erhitzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Lachs mit den Stampfkartoffeln anrichten, anschließend mit Bärlauchcreme abrunden

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Titelbild: ©knape on iStock