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Ernährung

Intuitives Essen: Der Weg zu einem gesunden und glücklichen Essverhalten

In der heutigen Zeit, in der Diäten und Ernährungstrends die Titelseiten beherrschen, haben viele von uns den echten Kontakt zu etwas Grundlegendem verloren: dem natürlichen Empfinden für Hunger und Sättigung. Essen ist ein facettenreiches Erlebnis, das weit über die bloße Nahrungsaufnahme hinausgeht. Es umfasst eine Vielzahl von Aspekten – körperliche, emotionale und soziale. „Intuitives Essen“ ist ein Ansatz, der sich darauf konzentriert, wieder eine gesunde und bewusste Beziehung zum Essen aufzubauen, ohne strikte Regeln oder Verbote. 

Was ist überhaupt intuitives Essen?

Intuitives Essen ist ein Konzept, das darauf abzielt, die natürliche Fähigkeit des Körpers, Hunger und Sättigung zu erkennen, wiederherzustellen. Es basiert auf der Idee, dass der Körper weiß, was er braucht, und dass wir lernen können, auf diese inneren Signale zu hören. Im Gegensatz zu strikten Diäten oder rigiden Ernährungsplänen ermutigt intuitives Essen dazu, auf den eigenen Körper zu hören und ihm zu vertrauen.

Die Prinzipien des intuitiven Essens sind einfach:

  1. Nur bei Hunger essen: Du isst, wenn dein Bauch wirklich knurrt, und nicht einfach nur, weil es gerade „Essenszeit“ ist.
  2. Schuldgefühle adé: Kein schlechtes Gewissen mehr wegen deiner Lieblingspizza oder der süßen Versuchung. Essen sollte Spaß machen, und das ohne Reue!
  3. Genieße den Moment: Essen ist ein Fest für die Sinne. Schmecke, fühle, rieche und genieße jeden Bissen.
  4. Sei achtsam: Konzentriere dich beim Essen auf das Hier und Jetzt, ohne abgelenkt zu sein. So spürst du besser, wann du satt bist.
  5. Aufhören, wenn du satt bist: Wenn dein Magen sich gut anfühlt, leg das Besteck zur Seite. Kein Zwang, den Teller leer zu essen.

Was hält uns davon ab, intuitiv zu essen?

Kinder machen es vor: Sie essen, worauf sie Lust haben, und hören auf, wenn sie satt sind. Doch irgendwann im Leben lernen wir, dass der Teller leer sein muss, egal, ob wir wirklich noch Platz haben oder nicht. Es wird Zeit, die Regeln über Bord zu werfen und auf unser Bauchgefühl zu hören.

Immer alles aufessen

Uns wird beigebracht, den Teller leer zu essen, egal wie groß die Portion ist. Das bedeutet oft, dass wir über unseren Hunger hinaus essen. Doch intuitive Esser wissen, dass es völlig in Ordnung ist, Essen für später aufzubewahren. Wenn der Hunger später wieder kommt, können wir uns einfach eine weitere Portion holen.

Feste Essenszeiten

Mittagessen um 12 Uhr? Das ist nicht für jeden von uns sinnvoll. Intuitives Essen bedeutet, auf unseren eigenen Körper zu hören. Wir essen, wenn wir hungrig sind, und nicht, weil es die Uhrzeit vorgibt. Es ist völlig in Ordnung, später zu essen, wenn der Hunger erst später kommt. Wir dürfen auch die Angewohnheit fester Nachmittagssnacks überdenken und auf unseren Körper hören.

Ablenkungen beim Essen

Das Essen vor dem Fernseher oder während des Scrollens auf dem Smartphone kann dazu führen, dass wir nicht bewusst wahrnehmen, was wir essen. Stell dir vor, du würdest dein Essen wirklich genießen, ohne Ablenkung. Dadurch spürst du besser, wann du satt bist, und erinnerst dich länger an deine Mahlzeit.

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Missverstandene Körpersignale

Manchmal verwechseln wir Durst mit Hunger. Durst ist ein leises Signal und wird oft überhört. Es gibt auch Symptome wie Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindel, die sowohl auf Durst als auch auf Hunger hinweisen können. Daher ist ausreichendes Trinken den ganzen Tag über wichtig, um Durst und Hunger zu unterscheiden.

Überall verlockendes Essen

In unserer modernen Welt sind wir ständig von Essensreizen umgeben, sei es die Kollegin, die einen Schokoriegel nascht, Geburtstagskuchen in der Kaffeeküche oder Food-Inspo auf Social Media. Intuitives Essen erfordert, sich auf die eigenen Bedürfnisse zu konzentrieren und mögliche Auslöser für ungesundes Essen zu erkennen. Die bewusste Auseinandersetzung mit den Auslösern und eine Strategie, wie man damit umgeht, sind wichtige Schritte auf dem Weg zum intuitiven Essen. So können wir uns die Zeit nehmen, innezuhalten und uns zu fragen, ob unser Körper das gerade wirklich braucht, anstatt impulsiv auf äußere Reize zu reagieren.

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