Während das Drogerieregal voller Versprechungen für eine reinere und ebenmäßigere Haut steckt, wirken gegen Pickel und Unreinheiten tatsächlich nur die richtigen Inhaltsstoffe. Bislang galten Salicylsäure oder Milchsäure zu den Geheimwaffen gegen unreine Haut. Doch der neueste Verbündete gegen einen unruhigen Teint heißt Azelainsäure.

EBENMÄSSIGE HAUT DANK AZELAINSÄURE

Azelainsäure ist ein Wirkstoff, dem in der Vergangenheit viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Dabei haben zahlreiche Studien belegen können, dass die Dicarbonsäure einen bedeutenden Unterschied bei Unregelmäßigkeiten des Teints macht. Ihr milder Peeling-Effekt macht die Haut geschmeidiger, verfeinert sie und lässt den Hautton wieder gleichmäßiger wirken – sogar bei empfindlicher Haut. Außerdem hilft sie dank zahlreicher Antioxidantien, irritierende Umwelteinflüsse zu minimieren.

Nur wenige Marken nutzen bislang die Vorzüge von Azelainsäure, obwohl schon niedrige Konzentrationen von circa 10% die Hautstruktur nachweislich verbessern. Dazu zählen nicht nur Unreinheiten, Pigmentflecken oder Pickelmale, sondern auch ein fahler Teint und Anzeichen von empfindlicher Haut.

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©CoffeeAndMilk/iStock

EMPFEHLENSWERT BEI UNREINER HAUT UND AKNE

Besonders zu Akne neigende Haut profitiert von der Säure, denn sie wirkt auf mehreren Eben in der Haut. Einerseits reguliert sie Verhornungsstörungen, die häufig der Auslöser für Akne und starke Unreinheiten sind. In diesem Prozess unterstützt Azelainsäure die Ablösung der Hautschüppchen und reduziert dadurch verstopfte Poren und Mitesser. Andererseits wirkt die Säure direkt auf das Mikrobiom der Haut. Besonders die Akne verursachenden Bakterien werden durch den Wirkstoff gehemmt.

Nicht nur bei Akne kann die effektive Säure verwendet werden, sondern auch bei bei der Behandlung von Rosazea. Die Säure beruhigt Rötungen und Entzündungen der Haut, die in der Regel mit Rosazea einhergehen.

Beim Auftragen der Creme kann es zunächst zu Reizungen und Trockenheit kommen, weil sich die Haut an den Wirkstoff gewöhnen muss. Es spricht grundsätzlich nichts dagegen, ein AHA- oder BHA-Peeling zusätzlich zu einem Produkt mit Azelainsäure zu verwenden. Im Gegenteil, denn die Kombination kann verschiedene Hautprobleme gleichzeitig bekämpfen. Wer jedoch empfindlich reagiert, sollte während der Azelainsäure-Anwendung auf andere Säuren oder mechanische Peelings verzichten.

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