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Hautpflege

Winterhaut: Trendwirkstoffe, die gegen Trockenheit & Co. helfen

Werden die Tage kürzer und kühler, verändert sich auch die Haut. Gereizt von eisiger Kälte und dehydriert von trockener Heizungsluft in den Innenräumen, reagiert sie zickig mit Spannungsgefühlen, Juckreiz, Schuppungen, roten Flecken, Trockenheit und fahlem Teint. Auch rissige und spröde Lippen sind eine unangenehme Begleiterscheinung des Winters. Aber don’t worry: Wir stellen Euch die wichtigsten Wirkstoffe vor, die Eure Winterhaut hydrieren, beruhigen und stärken.

Peptide helfen in der Nacht

Wer seine Haut glätten und aufpolstern möchte, sollte die hauteigene Kollagenproduktion anregen. Das gelingt z. B. mit Peptiden. Die kleinen Eiweißbausteine bestehen aus Aminosäuren. Sie können Entzündungen lindern, helfen der Haut – besonders nachts – bei der Regernation und festigen die Hautstruktur. Wir empfehlen Euch eine Nachtcreme oder eine Ampullenkur mit Peptiden.

 

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Squalan schützt die Haut und schenkt Glow

Squalan ist einer der wichtigsten Trendwirkstoffe des Jahres und wird auch 2021 weiterhin heißbegehrt sein. Squalan ist ein natürlicher Bestandteil der Haut, der im Hauttalg (Sebum) enthalten ist und den Hydro-Lipid-Film der obersten Hautschicht aufrechterhält. Für Beautyprodukte wie z. B. Tagescreme, Serum und Gesichtsöl wird pflanzliches Squalan verwendet, das aus Ölen von Amaranth, Olive, Avocado, Weizenkeim oder Reis gewonnen wird. Aktuell arbeiten die Forscher an der Squalan-Gewinnung aus Zuckerrohr.

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Ceramide wappnen die Haut gegen Umwelteinflüsse

Ceramide gehören zu den natürlichen und hauteigenen Fetten – sie machen 50 Prozent der Haut aus. Sie haben die Aufgabe, die Hornzellen der Haut zusammenzuhalten und die Hautbarriere gegen eventuell schädliche Umwelteinflüsse wie UV-Strahlung oder blauem Licht von Smartphone & Co zu schützen. Mit dem Alter lässt die Ceramidproduktion nach, das schwächt die Hautbarriere – sie kann die Feuchtigkeit in der Haut schlechter speichern, die Haut trocknet aus und ist nicht mehr effektiv gegen „Angriffe“ von außen gewappnet. Darum sollten wir ab 35 der Haut Ceramide durch Cremes, Seren, Ampullen und Masken zuführen. Diese Ceramide werden biotechnologisch mit Hilfe von Hefe aus Soja- oder Reisöl gewonnen.

 

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Zitterpilzextrakt spendet intensive Feuchtigkeit

Einer der aktuellen It-Wirkstoffe ist die botanische Hyaluronsäure aus dem chinesischen Zitterpilz, der in den Subtropen auf Mangoholz wächst. Die pflanzliche Hyaluronsäure hat die Fähigkeit, große Mengen an Wasser zu binden und tief in die Haut einzuschleusen. Sie macht die Haut elastischer, glatter und polstert sie auf. Das Tolle: Mit Hyaluronsäure könnt Ihr Eure Haut nie überpflegen! Wir empfehlen ein Serum mit der botanischen Hyaluronsäure oder eine Tuch-/Hydrogel-Maske.

Titelbild: ©Park Street on Unsplash

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Gesichtsöle sind das Zauberwort in puncto Hautpflege, denn das flüssige Gold weist eine Vielzahl an Benefits für die Haut auf. Der Trick ist, das richtige Öl für die Bedürfnisse der Haut zu wählen – wir verraten, wie das klappt. Wenn der Gesichtspflege noch ein wenig Heilkraft fehlt, greifen Beauty-Fans zum Jade-Roller. Wir zeigen Euch fünf weitere Partien, wo der Jade-Roller zum Einsatz kommen kann. Übrigens: Zucker macht sich nicht nur auf der Waage bemerkbar, sondern kann auch zusätzlich die Hautalterung beschleunigen. Im Fachjargon wird dieser Prozess Glykation genannt, die Verzuckerung der Gewebefasern.