Wer sich schon mal mit dem Thema Kalorienverbrauch, Fettabbau und Co. beschäftigt hat, dem ist sicherlich schon hier und da mal der Begriff Thermogenese über den Weg gelaufen. Was Thermogenese bedeutet und warum es dazu beiträgt, dass Fettpölsterchen dahin schmelzen, erklären wir jetzt. 

Thermogenese bezeichnet die Produktion von Wärme im Körper, die durch verschiedene Stoffwechselprozesse, wie dem Energiestoffwechsel, der Verdauung oder der Muskelaktivität erzeugt wird. Um diese Wärme zu produzieren und damit richtig zu funktionieren, benötigt der Körper Energie – im Ruhezustand weniger, wenn er aktiv ist mehr. Bei der Thermogenese wird also überschüssige Energie verbrannt und in Form von Wärme abgegeben. Das beschleunigt wiederum den Stoffwechsel, der anschließend Kalorien, die er aus Fettdepots bezieht, zu Energie umwandeln und verbrennen kann – Thermogenese kurbelt also die Fettverbrennung an. Die Thermogenese ist zwar ein ganz natürlicher Vorgang im Körper ist, allerdings  gibt es einige Tricks, mit denen man die Wärmebildung zusätzlich stimulieren kann. So entstehen drei Arten der Thermogenese:

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THERMOGENESE DURCH BEWEGUNG
Wer Bewegung in seinen Alltag bringt, trägt schon eine Menge zu seiner Thermogenese bei, denn durch Bewegung wird der Energieverbrauch erhöht. Ausdauer- und Krafttraining eignen sich hervorragend, um den Körper richtig ins Schwitzen zu bringen, damit den Energie- und somit auch den Kalorienverbrauch anzukurbeln. Es müssen allerdings nicht immer anstrengende Fitnessübungen sein – schon regelmäßiges Aufstehen während der Arbeit, Treppensteigen statt Aufzug oder ein Spaziergang helfen.

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THERMOGENESE DURCH NAHRUNG
Es gibt Lebensmittel, die bringen uns im wahrsten Sinne des Wortes zum Schwitzen. Scharfe Lebensmittel enthalten zum Beispiel häufig die Substanz Capsaicin und die treiben die Körpertemperatur in die Höhe – der Körper fängt an zu schwitzen und die Thermogenese aktiviert. Aber es muss nicht gleich die schärfste Chili der Welt sein, um dem Körper einzuheizen. Neben Chili sind auch Lebensmittel wie Ingwer, Cayennepfeffer und schwarzer Pfeffer, Kurkuma, Senf, Zimt, Curry, Knoblauch und Zwiebeln fördernd.

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THERMOGENESE DURCH WÄRMEREGULIERUNG
Die Wärmeregulierung ist ein natürlicher Vorgang, der über physiologische Prozesse im Körper geregelt wird, um eine durchschnittliche Temperatur von ca. 37°C zu halten. Bei starker Kälte zum Beispiel fangen wir an zu zittern (physiologischer Prozess) – der Körper setzt alles daran, um wieder die ideale Körpertemperatur zu erreichen und verbrennt dabei Kalorien. Eine eiskalte Dusche zum Beispiel oder das Trinken von Wasser mit Eiswürfeln ist der einfachste Trick, um die Thermogenese im Körper anzukurbeln.

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