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Das musst Du wissen

Hautöl-Guide: Mit diesem Insiderwissen läuft‘s wie geschmiert

Hautöl kennen wir alle, aber Öl ist nicht gleich Öl. Aber woher sollen wir wissen, welches das richtige für unsere Haut ist? Wir erklären, welche Hautöl-Arten es gibt und für welchen Hauttyp sie am besten geeignet sind.

Der große und wesentliche Unterschied liegt im Fettsäurespektrum. Dieses entscheidet, ob ein Öl schnell einzieht oder nicht. Bei Gesichtsölen werden schnell einziehende Öle mit kurzen Fettsäureketten bevorzugt. Bei Körper- oder Massageölen darf das Öl einen Fettfilm auf der Haut hinterlassen, diese Öle haben längere Fettsäureketten. Man unterscheidet Pflanzenöle zur Hautpflege in vier Kategorien.

Trocknendes Hautöl

Öle mit einem Anteil über 50 Prozent ungesättigter Fettsäuren nennt man Trockenöle. Sie ziehen sehr schnell in die Haut ein und hinterlassen keinen glänzenden Film auf der Haut. Das macht sie zur idealen Pflege bei fettiger Haut. Unser Tipp: Wildrosenöl.

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Halbtrocknendes Hautöl

Diese Pflanzenöle haben einen niedrigeren Anteil an ungesättigten Fettsäuren als trocknende Öle. Er liegt zwischen 20 und 50 Prozent. Sie ziehen langsamer in die Haut ein, weil sie reichhaltiger sind. Die halbtrocknenden Öle – auch mittelspreitend genannt – geben normaler und Mischhaut das, was diese Hauttypen benötigen. Unser Tipp: Traubenkernöl, Kaktusfeigenkernöl, Nachtkerzenöl.

Nichttrocknendes Hautöl

Bei diesen Ölen liegt der Anteil ungesättigter Fettsäuren unter 20 Prozent. Diese Öle ziehen sehr langsam in die Haut ein, pflegen intensiv, sind stark rückfettend und hinterlassen einen Schutzfilm auf der Haut. Sie sind optimal zur Pflege von trockener und strapazierter Haut. Unser Tipp: Arganöl, Avocadoöl, Kokosöl, Mandelöl und Olivenöl.

Massageöle

Für Massagen nutzt man nicht trocknende Öle, weil sie das Gleiten auf der Haut erleichtern. Sesamöl, Mandelöl, Olivenöl erleichtern die Massage und pflegen zusätzlich die Haut.

Schimmeröl

Die Körperöle sind mit feinsten Glitzerpartikeln verfeinert, um der Haut maximalen Glow zu schenken. Ist die Haut leicht gebräunt, verstärkt sich der Effekt.

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Photo by Enecta Cannabis extracts on Unsplash

Für’s Gesicht oder für den Körper?

Wer sich fragt, ob ein Öl eher fürs Gesicht oder für den Body geeignet ist, sollte beachten, dass die Gesichtshaut dünner und durchlässiger ist. Das bedeutet: Das Öl muss nicht so reichhaltig sein wie das für den Körper, wo die Haut dicker und undurchlässiger ist. Generell gilt: Orientiert Euch an Eurem Hauttyp und dessen aktuellem Pflegebedürfnis. Bei trockener und spröder Haut im Gesicht darf’s dann gerne ein nicht trocknendes Öl sein, was Ihr sonst vielleicht nur für Ellbogen oder Schienbeine benutzt, okay?

Extra-Tipps rund um’s Öl

Einölen kann jeder – easy. Aber was könnt Ihr noch mit dem Öl anstellen? Wir haben ein paar Ideen:

  • Das Öl zum Abschminken der Augen benutzen.
  • Öl kann sogar wasserfestes Make-up entfernen.
  • Ein paar Tropfen Öl in die Tagespflege mischen, um die Haut vor Umweltreizen zu schützen.
  • Öl mit Serum mischen und auf das noch feuchte Gesicht auftragen. Das Öl intensiviert die Wirkung des Serums.
  • Öl mit Foundation mixen. Das gibt einen gesunden Glow. Alternativ das Öl als Highlighter auf Wangen und Lippen verwenden.

Wir sind auf neue Ölquellen gestoßen

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Wer die Inhaltsstoffe seiner Pflegeprodukte immer genau unter die Lupe nimmt, ist vielleicht schon über das kostbare Öl Squalan gestolpert. Der zarte Powerstoff sorgt für eine seidig glatte Silhouette und stärkt den Lipidfilm der Haut. Apropos Beautycase: Wer im Besitz eines Jade-Rollers ist, erfährt, wofür ihr ihn noch verwenden könnt.

Titelbild: ©LightFieldStudios on iStock