Die 15 verrücktesten Abnehmtricks

Wer schlank sein will, muss auch viel dafür tun, heißt es. Auf das Lieblingsessen verzichten, Kalorien zählen, Sport treiben, und so weiter, und so weiter. Das alles nur, um einem „Schönheitsideal“ zu entsprechen. Am Ende ärgert man sich nur noch mehr, wenn die ganzen Diäten nichts gebracht haben.

Das Ganze hat jetzt aber ein Ende, denn wir haben für Euch 15 der verrücktesten Tricks zum Abnehmen rausgesucht, mit denen die Pfunde ganz ohne Diät purzeln sollen.

© george tsartsianidis, iStock

Liebes Tagebuch…
Ein Ernährungstagebuch soll beim Abnehmen helfen. Das wurde im Rahmen einer Studie, die im „American Journal of Preventive Medicine“ erschien, herausgefunden. Wenn man also täglich aufschreibt was man gegessen hat, soll man eine bessere Übersicht über sein Essverhalten bekommen und kann etwas daran verändern.

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Puppenteller
Nein, ihr müsst nicht wirklich Puppengeschirr verwenden. Aber das Essen von kleinen Tellern soll wohl beim Abnehmen helfen. Eine Untersuchung der Cornell Universität hat nämlich ergeben, dass wir immer darauf bedacht sind, unsere Teller leer zu essen und kleinere Teller fassen logischerweise kleinere Portionen. Aber was, wenn man Lust auf einen Nachschlag hat?

Bloß nicht mit der Schaufel
Das selbe wie für Teller, gilt auch für das Besteck. Je größer das Besteck, desto mehr essen wir. Mit kleinerem Besteck brauchen wir länger, um unsere Portion zu verzehren und da das Sättigungsgefühl bereits nach 20 Minuten einsetzt, stehen die Chancen gut, nicht alles aufzuessen. Vielleicht sollte man also lieber direkt zu Essstäbchen greifen?

Den Mund nicht zu voll nehmen
Schneidet man sein Essen in mundgerechte Stücke, wirkt der Teller optisch voller und löst ein größeres Sättigungsgefühl aus. So haben Testpersonen einer Studie der Arizona State University, dank diesem Trick rund 25 Prozent weniger gegessen als diejenigen, die ihr Gericht als Ganzes verzehrt haben.

© Anetlanda, iStock

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Keine Farbe bekennen
Haben Eure Teller die gleiche Farbe wie die Tischdecke? Gut so! Eine Zusammenfassung von fünf Studien um „Journal of Consumer Research“ sagt nämlich aus, dass uns ein geringerer farblicher Kontrast vortäuscht, unsere Teller seien voller. So soll man sich schon nach kleineren Portionen satt fühlen.

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Wecke den Stier in Dir
Rotes Geschirr hemmt unseren Appetit. Das sagen zumindest Wissenschaftler der Universität Oxford. Wenn ihr also weniger essen wollt, dann serviert Euer Essen am besten auf roten Tellern. Noch besser: Auf kleinen roten Tellern! Und vergesst nicht die rote Tischdecke ;)

Immer der Nase nach
Laut einer Studie der niederländischen Wagening Universität essen wir weniger, wenn die Mahlzeiten stark duften. Aromen sollen nämlich das Sättigungsgefühl auslösen. Also merken: Je intensiver das Essen riecht, desto weniger essen wir, weil die Nase schon vorisst.

Das Auge isst bekanntlich mit
Ja, beim Anblick der leckeren Schokotorte läuft uns das Wasser im Mund zusammen. Allerdings sollen zu viele Bilder von allerlei Leckereien genau das Gegenteil bewirken. Wissenschafter der Brigham Young University in Utah haben herausgefunden, dass eine Bilderflut von Essen ein vorzeitiges Sättigungsgefühl auslösen kann. Vor dem nächsten Filmabend sollte man sich wohl also eine Kochsendung angucken.

Vertauschte Hände
Wer beim snacken seine nichtdominante Hand verwendet, nascht weniger. Das behaupten Wissenschaftler der University of Southern California. Testpersonen sollen so rund 30 Prozent weniger Snacks verzehrt haben. Wer also Rechtshänder ist, nimmt ab jetzt zum Naschen seine linke Hand und umgekehrt.

Sprich nicht mit vollem Mund!
Das lernt man schon als Kind. Genau diese Regel soll aber auch noch dafür sorgen, dass man abnimmt, denn wer während der Mahlzeit kleine Sprechpausen einlegt, spart Kalorien. Das Sättigungsgefühl setzt ja bekanntlich schon nach 20 Minuten ein, da ist es doch praktisch, wenn man die Hälfte der Zeit verquatscht hat. Außerdem verstehen Euch die Leute besser, wenn ihr nicht mit vollem Mund redet ;)

Lass das mal die anderen machen
Die Rede ist von Sport. Forscher der University of Western Sydney empfehlen nämlich: zurücklehnen, Fernseher einschalten und anderen Menschen beim Sport zuschauen. So verrückt es auch klingt aber die australischen Forscher sagen, dass der Körper in einen trainingsähnlichen Zustand versetzt wird, wenn wir uns Sport anschauen – die Atmung wird schneller, Herzfrequenz und Durchblutung steigen und wir geraten sogar ins Schwitzen. Ach, wenn doch alles so einfach wäre.

Rosarote Brille
Nein, Diät-Brille! An der Universität Tokio haben Wissenschafter für eine Studie eine sogenannte Diät-Brille entwickelt, die Lebensmittel in der Hand vergrößert darstellt (die Hand aber ganz normal bleibt). Testpersonen aßen mit dieser Brille angeblich rund 10 Prozent weniger.

© NinaMalyna, iStock

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Ruhe! Ich esse
Laut dem „American Journal of Clinical Nutrition“ essen wir weniger, wenn wir uns Zeit für die Mahlzeit nehmen und uns nicht von unserer Lieblingsserie ablenken lassen. Also Fernseher aus, Ohrstöpsel rein und volle Konzentration aufs Essen.

Ab nach Hinten mit Dir
Angeblich soll man weniger essen, wenn man einen Platz am Ende des Tisches wählt. In der Mitte sitzt man nämlich näher an den ganzen Leckereien und wird eher dazu verleitet, ständig danach zu greifen.

Aus den Augen aus dem Sinn
Eine Studie der Cornell Universität in New York besagt, dass wir drei Mal häufiger in den Kühlschrank greifen, wenn sich unsere Lieblingsprodukte in unmittelbarer Nähe befinden. Deshalb soll man alle gesunden Lebensmittel nach vorne legen und die „kleinen Sünden“ ganz weit hinten verstauen.

Das klingt ja alles ganz schön und einfach, doch ob es wirklich funktioniert? Aber wenigstens ist die Enttäuschung nicht ganz so groß, wenn es mit diesen Tricks nicht klappt. Schließlich muss man sich kein bisschen dafür anstrengen ;)