Die Haut ist unser größtes Organ. Sie bildet einen Schutzmantel gegen schädliche Umwelteinflüsse, reguliert den Wasser- und Wärmehaushalt und nimmt als sensibles Sinnesorgan Berührung, Kälte, Wärme und Schmerz wahr. Doch auch die Haut selbst muss geschützt werden – gerade trockene oder sensible Haut kann sich nicht ausreichend selbst schützen. Genau hier kommen sogenannte Barrier Creams zum Einsatz. 

Barrier Creams legen sich wie ein Schutzschild auf die Hautoberflächen. Sie bilden eine Barriere zwischen der Haut und Einflüssen von außen, wie zum Beispiel Schmutz, Bakterien, Krankheitserreger, Temperaturschwankungen und sonstigen Umwelteinflüssen. Gleichzeitig schützen sie die Haut vor dem Austrocknen, indem sie die Feuchtigkeit einschließen, sodass diese nicht verdampfen kann.

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© iStock.com/CoffeeAndMilk

Die Konsistenz solcher Cremes ist in der Regel dicker und fester als die von herkömmlichen Pflegecremes und gerade das kommt der Haut zugute: Barrier Creams sind die ideale Pflege für alle mit sensibler, zu Allergien neigender, trockener oder gereizter Haut. Vor allem Menschen, die unter Hautkrankheiten wie Psoriasis, Ekzemen oder Rosacea leiden, kommt die schützende Pflege zugute. Doch auch wer keine Hautprobleme hat, kann gerade im Winter von Barrier Creams profitieren – kalter Wind sowie trockene Heizungsluft strapazieren die Haut und lassen sie schneller austrocknen.

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Barrier Creams versiegeln die Haut und lassen nichts mehr an sie heran. Wichtig ist jedoch, dass beim Kauf solcher Cremes darauf achtet, dass sie die Haut dennoch atmen lassen und die Poren nicht verstopfen. Sind sie zudem noch mit Wirkstoffen wie Urea, Hyaluronsäure oder pflegenden Pflanzenölen angereichert, wird die Haut zusätzlich mit Feuchtigkeit versorgt, genährt und gestärkt.

Gut zu wissen: Barrier Creams lassen nichts durch – also weder schlechte noch gute Stoffe. Es ist deshalb besser Toner, Öle, Seren und andere Cremes zuerst aufzutragen und Barrier Creams als letzten Schritt der Pflege-Routine zu nutzen.

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