Zu einem perfekten Make-Up-Look gehört das passende Rouge. Ob es eher hell oder dunkel, pfirsichfarben oder Rosenholz ist, entscheiden Teint und Haarfarbe. Aber nicht nur die Farbe sollte gut gewählt sein, sondern auch an welcher Stelle das Rouge aufgetragen wird. Ähnlich wie beim Contouring können Gesichtszüge durch Rouge unvorteilhaft und vorteilhaft betont werden. Was Ihr beachten müsst, erfahrt Ihr jetzt!

DAS OVALE GESICHT

Glückwunsch, Ihr habt die schönsten Gesichtsproportionen. Ein bisschen Blush sorgt für schöne Frische oder rundet einen glamourösen Look ab. Setzt ihn am besten direkt auf den Wangenknochen – an der höchsten Stelle ansetzen und nach hinten ausstreichen. Wer seine Proportionen noch etwas mehr betonen will, kann oberhalb der Schläfen noch ein bisschen Rouge auftragen.

DAS RUNDE GESICHT

Runde Gesichter können oftmals zu flächig wirken. Um dem Ganzen ein bisschen mehr Kontur zu geben, nehmt am besten einen eher ins bräunlich gehenden Rouge oder einen Bronzer ohne Glanzpartikel. Puderpinsel auf Ohrenhöhe unterhalb des Wangenknochen ansetzen und zum Mundwinkel hin ausblenden. Die Schläfen ebenfalls noch etwas betonen.

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DAS ECKIGE GESICHT

Bei einem eckigen Gesicht steht das Kinn meistens zu sehr im Fokus und die Gesichtszüge wirken zu markant. Anders als bei anderen Gesichtsformen sollte das Rouge hier weiter nach unten reichen. Das bedeutet, seitlich am Wangenknochen ansetzen und bis zur Hälfte ausblenden – dafür aber weiter nach unten ausstreichen.

DAS LANGE GESICHT

Ein langgezogenes Gesicht braucht etwas Breite, damit es nicht zu schmächtig wirkt. Demnach sollte das Rouge neben der Nase oder vom höchsten Punkt der Wangenknochen fast waagerecht in Richtung des Haaransatzes geführt werden. Nach hinten hin schmaler ausblenden.

Tipps für die richtige Rouge-Konsistenz:

1.) Ölige und fettige Hauttypen sollten immer besser ein Puderrouge verwenden. Ob lose oder gepresst ist Euch überlassen.

2.) Trockene und reife Haut sollte zu einer cremigen Variante greifen, z.B. in Stick-Form. Puder setzt sich oft in den Fältchen ab und trockene Hautstellen werden noch zusätzlich betont.

3.) Wer ganz auf Make-Up verzichtet und einen unkomplizierten Hauttyp hat, der kann flüssiges Rouge verwenden. Es wird einfach auf die ungeschminkte Haut aufgetragen und sorgt für einen frischen Teint.

Tipps für die richtige Rouge-Farbe:

1.) Frauen mit hellerem Teint sollten besser zu Rot-Tönen greifen. Rosenholz und helles Pink passen hier besonders gut, aber auch gelbliche oder goldige Rottöne schmeicheln der hellen Haut. Blaustichige Rougetöne sollte man allerdings vermeiden, weil sie den Teint unvorteilhaft wirken lassen. Frauen mit heller Haut und hellen Haaren sollten ihr Gesicht mit Apricottönen betonen – das sieht besonders frisch und erholt aus. Kräftige Rottöne stehen ihnen auch, sind aber eher was für ein glamouröses Abend-Make-Up.

2.) Warme Hauttöne vertragen dunklere Nuancen wie Terracotta oder Rouge in Goldtönen. Das schafft gleichzeitig auch einen bronzigen Urlaubs-Look.

3.) Dunkle Haut betont man mit hellen, knalligen Farben wie Pink oder Orange. Auch dunkles Rot kann sehr edel wirken.

4.) Die Natur weiß es am besten: Wenn Ihr unsicher seid, welcher Ton der richtige ist, kneift Euch in die Wange und folgt Eurer natürlichen Rötung.

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