Jeder von uns hat Träume und Ziele. Aber wie erreichen wir sie? Am Anfang stehen die Definition und Visualisierung. Schließlich fällt es uns erwiesenermaßen leichter etwas zu verfolgen, das wir nicht nur im übertragenen, sondern auch im tatsächlichen Sinne vor Augen haben. Mit einem Vision Board könnt ihr euch regelmäßig mit euren persönlichen Zielen beschäftigen und euch gleichzeitig kreativ ausleben.

WAS IST EIN VISION BOARD?

Ein Vision Board oder Dream Board, im Deutschen auch Zielcollage oder Traumcollage, ist eine Sammlung von Fotos, Texten, Illustrationen, Skizzen, Schlagworten und Zitaten rund um die eigenen Ziele, Wünsche und Träume. Ähnlich einer Mindmap sammelst du auf einem Vision Board alles, was du mit einem oder mehreren Zielen verbindest. Es ist sozusagen deine persönliche und emotionale Roadmap. Dass das Prinzip der Visualisierung funktioniert, wurde bereits in anderen Bereichen erwiesen.

 

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Egal ob Sportler, die sich ein Bild ihrer Wunschform in den Trainingsraum hängen, das Anstreichen eines bestimmten Tags im Kalender oder andere Motivationshilfen aus dem Alltag: Sobald wir etwas visualisieren, wird aus den manchmal diffusen Gedanken und Wünschen ein konkretes Ziel. Ein Vision Board kann eine Pinnwand, eine magnetische Tafel oder sonst etwas sein, auf dem du deine Inspirationen und Affirmationen (positive Behauptung oder Bejahung einer Aussage) sammelst. Wichtig ist nur, dass es möglichst flexibel ist. Denn ein Vision Board ist nichts Statisches, es soll und darf sich immer weiterentwickeln. Neue Ziele kommen hinzu, andere werden entfernt oder du schlägst eine neue Richtung ein.

 

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SO ERSTELLST DU DEIN EIGENES VISION BOARD

Natürlich gibt es auch schon fertige Vision Board Vorlagen, also leere Boards mit Dekobändern, die du nur noch mit deinen Inspirationen versehen musst. Wenn du nicht so viel Spaß am Basteln hast, sind diese Vision Board Sets mit fertigen Pins und Magneten praktisch. Noch persönlicher wird es aber, wenn du von Anfang an dein eigenes, individuelles Vision Board kreierst.

1. Material kaufen

Besorge dir ein magnetisches Board und Magnete oder eine Pinnwand aus Kork, eine große Pappe, Reißzwecken, Tesafilm und Klebestift. Außerdem Stifte, Post-its sowie Dekobänder und weitere Deko-Accessoires nach Wahl. Hier gibt es keine Vorgaben. Alles, was zu dir passt und dazu geeignet ist, deine Ziele und Träume zu manifestieren, ist erlaubt.

2. Deine Ziele und Träume sammeln

Am Anfang steht eine große Ideensammlung. Du denkst über deine Wünsche, Ziele und Träume nach und schreibst sie auf (ähnlich eines Brainstormings). Du wirst merken, dass es gar nicht so einfach, ist, seine Ziele zu definieren. Wichtig ist: Setze dir keine Grenzen und lasse auch auf den ersten Blick unrealistische Träume und Ziele zu. Im Laufe des Prozesses kannst du sie sortieren und strukturieren, zum Beispiel nach kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Zielen. Du kannst auch eine Unterteilung in Kategorien wie Fähigkeiten, Beziehung, Freizeit, Fitness, Finanzen etc. vornehmen. Dabei kann es sowohl um private als auch berufliche Ziele gehen. Stelle dir die Fragen: Was will ich erreichen? Wonach sehne ich mich? Was macht mich glücklich? Wenn du merkst, dass es zu unübersichtlich wird, kannst du auch einzelne Vision Boards zu unterschiedlichen Bereichen erstellen.

3. Bilder, Grafiken und Texte suchen

Welche Bilder symbolisieren deine Ziele? Durchforste Magazine nach Fotos oder recherchiere im Internet und drucke Bilder und Grafiken aus. Das Gleiche machst du mit Schlagwörtern, Zitaten bestimmten Affirmationen und Mantren, die dich ermutigen und bei der Verfolgung deiner Ziele unterstützen. Auch gemalte Bilder und Skizzen finden auf Vision Boards ihren Platz.

4. Dein Vision Board erstellen

Jetzt sammelst und platziert du alles auf deinem Vision Board. Wenn du es quer aufhängst, kannst du zum Beispiel auch mehrere Spalten mit unterschiedlichen Kategorien oder Zeitfenstern erstellen. Verziere das Board mit den Dekobändern (zum Beispiel rautenförmig angeordnet), Pins, Stickern oder Magneten bis sich für dich ein inspirierendes und motivierendes Gesamtbild ergibt. Übrigens geht es nicht darum, dass das Vision Board perfekt und stylish aussieht. Es darf ruhig etwas chaotisch sein. Erlaubt ist, was dir gefällt.

5. Vision Board aufhängen

Die Platzierung deines Vision Boards ist wichtig, denn es soll dich im Alltag an die Verfolgung deiner Ziele erinnern. Hänge es daher am besten an einem prominenten Ort auf, an dem es dir jeden Tag begegnet. Du bist viel unterwegs? Du kannst ein digitales Vision Board erstellen. Nutze dafür zum Beispiel ein Board bei Pinterest, das Projektmanagement-Tool Trello, Power Point oder Photoshop. Erinnere dich dann nur regelmäßig daran, dein Vision Board anzuschauen. Du kannst es zum Beispiel als Desktop- oder Handyhintergrund abspeichern.

Du kannst dein Board 1x im Jahr aktualisieren oder immer dann, wenn sich etwas an deinen Träumen und Zielen ändert.

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