Gesundes, glänzendes Haar bleibt das schönste Accessoire einer Frau. Doch Haarprobleme wie Spliss können den schönen Schein trüben und das Haar trocken und stumpf aussehen lassen. Jede Frau kennt die gespaltenen Spitzen und hat von Zeit zu Zeit damit zu kämpfen. Aber: Spliss ist nicht gleich Spliss. Tatsächlich gibt es unterschiedlichen Arten, wie ein Haar gespaltet sein kann. Die fünf Gängigsten zeigen wir Euch jetzt und was Ihr dagegen tun könnt.

Wer lange Haare hat, kennt das Problem: Spliss. Charakteristisch für Spliss sind die kleinen gespaltenen Haarspitzen, die die Längen schnell kaputt und strohig aussehen lassen. In der Regel sind zu intensives Haarstyling, wenig Pflege und Feuchtigkeit, viel Reibung sowie verpasste Friseurbesuche der Grund für die kaputten Haare. Mit bloßem Auge kann man die auseinander gebrochenen Enden erkennen und stellt fest, dass Spliss unterschiedliche Formen annehmen kann:

haarspitzen spliss1. DIE KERZE

Ähnlich wie der Docht einer Kerze, werden die Spitzen bei dieser Form von Spliss zum Ende hin dünner. Die äußere Schuppenschicht ist beschädigt und ausgedünnt und das Faserinnere stark strapaziert. Intensive Pflegeexperten müssen jetzt ans Werk: Ideal sind Produkte mit pflanzlichen Ölen wie Argan- oder Olivenöl. Die Inhaltsstoffe spenden dem Haar Feuchtigkeit und beugen weiterer Splissbildung vor.

2. DER KNOTEN

Gerade bei lockigem Haar findet man oft kleine Knötchen in den Haarspitzen, die während des Bürstens stark beansprucht werden. Das Problem bei Knoten ist, dass die Haare an dieser Stelle besonders schnell abbrechen. Abhilfe kann ein grobzinkiger Kamm schaffen, der die Haare sanfter entwirrt als eine Bürste und Haarbruch vorbeugt. Es gibt aber auch spezielle Lockenbürsten, die besonders schonend zu lockigem und dickem Haar sind. Ein weiterer Tipp: Haaröl in die Spitzen geben und über Nacht einwirken lassen.

3. DER AST

Der zweigespaltene Spliss, der an eine Wünschelrute erinnert, ist die gängigste Art von Spliss. Hierbei spalten sich die Spitzen in zwei gleichmäßige Enden auf, die extrem trocken sind und nach Feuchtigkeit verlangen. Eine Extraportion Pflege ist jetzt wichtig, damit die Haarenden geglättet werden und nicht weiter einreißen: Nährende Haarmasken und reichhaltige Spülungen schenken dem Haar Feuchtigkeit und steigern seine Elastizität.

4. DER DREIZACK

Beim Dreizack spaltet sich das Haar noch weiter auf. Die drei Enden können unterschiedlich dick sein und sind ein Indiz dafür, dass die Haarschäden immer weiter voranschreiten. Ist der Friseurbesuch vielleicht schon länger her? Alle drei Monate sollte man zum Spitzenschneiden gehen, damit sich der Spliss nicht verschlimmert. Zuhause kann man zwei Mal pro Woche eine intensive Haarmaske auftragen, die für 1-2 Stunden einwirken darf. Die Maske sollte dafür in das handtuchtrockene Haar einmassiert und mit einem warmen Handtuch umwickelt werden.

5. DER TANNENBAUM

Ein trügerischer Name, denn die Haarenden bei dieser Art von Spliss sind weniger schön anzusehen als sein funkelnder Namensgeber. Spalten sich die Haare nicht nur in den Spitzen, sondern noch weiter, ist das Spliss-Wachstum an seinem Maximum angekommen. Die Haare spalten sind mehrfach der Länge nach und auch die Haarfaser ist bereits kaputt. Hier hilft nur noch der Friseur!

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Hilfe bei Spliss? Der neueste Hype ist Hair Dusting! Bei dieser Technik werden nur die abstehenden Enden abgeschnitten – die Länge bleibt. Wer mehr über die Wunderwaffe Olaplex erfahren will, sollte sich unseren Erfahrungsbericht durchlesen. Haar ist nicht gleich Haar: Ob glatt oder lockig, normal oder trocken, strapaziert oder schnell fettend: Jedes Haar benötigt eine individuell abgestimmte Pflegeroutine.

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