Profi- und Hobbyköche setzen jetzt auf fermentiertes Essen. Wir verraten Euch, was eigentlich hinter dem Begriff Fermentieren steckt, welche positiven Effekte der Prozess auf unseren Körper haben kann und wie Ihr ganz einfach selbst fermentiert.

WAS IST FERMENTIEREN?

Menschen nutzen die Fermentation bereits seit Hunderten von Jahren, um Lebensmittel lange haltbar zu machen. Dies war damals wichtig, da es noch keine Kühlschränke gab, in denen sie ihr Essen einfach kühl halten konnten. Beim Fermentieren laufen Gärungsprozesse ab, die dafür sorgen, dass Zucker und Stärke umgewandelt werden. Möglich ist das dank entstehender Mikroorganismen, die sich in hoher Zahl auf den Speisen ansiedeln. Daraufhin entstehen Enzyme und Milchsäurebakterien, die das Essen zum einen haltbarer machen und zum anderen seinen Geschmack verändern.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von LIEBLINGSGLAS (@lieblingsglas) am

WAS BRINGT UND FERMENTIEREN?

Viele von uns glauben fälschlicherweise, dass nur frische Lebensmittel wirklich gesund sind. Aber: Auch fermentiertes Essen kann unserem Körper Gutes tun. Durch die Fermentation bleiben Nährstoffe und Vitamine erhalten und werden nicht zerkocht. Teilweise kommen sogar neue Vitamine hinzu, die erst während des Fermentierungsprozesses entstehen. Und das kann unserem Immunsystem einen echten Push geben. Darüber hinaus können sich die Milchsäurebakterien positiv auf unsere Darmflora auswirken und uns beispielsweise helfen, einen Blähbauch zu vermeiden. Sogar der fiese Heißhunger soll sich durch fermentiertes Essen seltener bemerkbar machen.

Werbung

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Eat this! / Vegan Foodblog (@eatthisorg) am

WIE KÖNNEN WIR SELBST FERMENTIEREN?

Fermentieren ist einfach und sogar weniger aufwendig als Kochen. Gut zum Fermentieren geeignet sind zum Beispiel Karotten, Weißkohl oder Zwiebeln. Zerkleinert das Gemüse und vermengt es dann so lange mit naturbelassenem Salz, bis sich eine Lake bildet. Das Ganze füllt Ihr dann in ein Einmachglas und verschließt dieses fest mit einem Deckel. Wichtig: Achtet darauf, dass keine Luft an das Essen gelangt. Nun wartet Ihr mindestens drei Tage ab. Je länger die Speise fermentiert, desto stärker ändert sich ihr Geschmack. Möchtet Ihr nicht selbst fermentieren, besucht Ihr einfach einen der Bio-Supermärkte bei Euch in der Nähe. Diese haben in der Regel bereits fermentierte Lebensmittel im Angebot.

Fermentieren: Gemüse einfach und natürlich haltbar machen. Praktische Grundlagen. Bewährte...
66 Bewertungen
Fermentieren: Gemüse einfach und natürlich haltbar machen. Praktische Grundlagen. Bewährte...
  • Kirsten K. Shockey (Autor)
  • 376 Seiten - 03.09.2015 (Veröffentlichungsdatum) - Löwenzahn Verlag (Herausgeber)

DAS KÖNNTE EUCH AUCH INTERESSIEREN

Wer Lust hat, im Garten etwa zu tun oder den Balkon verschönern möchte: Wir sagen Euch, was jetzt zu tun ist. Wer sich lieber beim Sport auspowern möchte, kann Home Work-outs probieren. Ausruhen könnt Ihr danach beim Serienschauen. Auf der Suche nach etwas Neuem? Das sind unsere Serien-Tipps und Highlights.

abbinder newsletter

WAS MEINST DU DAZU? WIR FREUEN UNS AUF DEINE MEINUNG!