Zugegeben, jeder von uns hatte schon mal einen Sonnenbrand. Ob wir nun den urbanen „Summer in the City“ genießen oder im Urlaub am Strand liegen, gelegentlich übertreibt man es gerne mal mit der Sonne. Ist der Sonnenbrand erstmal da, brauchen wir eine gute Pflege, um die Haut wieder zu beruhigen. Für alle Sonnenanbeterinnen haben wir hier die besten SOS-Tipps und Produkte bei Sonnenbrand.

SONNENBRAND. UND JETZT?

Wer auf Sonnencreme verzichtet oder sich zu lange in der Sonne aufhält, bekommt Sonnenbrand. Die UV-Strahlen können ungehindert auf unsere Haut treffen, sie schädigen und eine Entzündung hervorrufen. Diese zeigt sich meist nach 12-24 Stunden in ihrem vollen Ausmaß – dabei kann es zu Rötungen bis hin zu Blasen oder Schwellungen der betroffenen Hautpartien kommen. Sonnenbrand ist aber nicht nur eine optische Schädigung der Haut – UV-Strahlen dringen auch in tiefere Hautschichten ein und greifen dort die DNA an. Größtenteils kann unser Körper die Schäden selbst reparieren, aber nur in gewissem Maße. Sind die Zellen irreparabel betroffen, kann Hautkrebs entstehen. Zu guter Letzt altern wir auch schneller bei übermäßiger Sonne. Die Haut reagiert mit Falten, Trockenheit, Pigmentstörungen oder Altersflecken.

junge frau im weißen top mit sonnebrand

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Tipp: Bei Wetterprognosen wird meist auch der sogenannte UV-Index angezeigt. Dieser beschreibt die Stärke der sonnenbrandwirksamen Strahlen im Freien von 0-2 (niedrig) bis 11 und mehr (extrem).

Um Sonnenbrand zu vermeiden gilt:

1. Zwischen 12-15 Uhr die Sonne meiden.
2. Sonnencreme verwenden, auch im Schatten und bei bewölktem Himmel.
3. Hüte und Sonnenbrillen schützen Augen und Kopfhaut.
4. Reflexionen der Sonne beachten. In weißem Sand, Schnee oder auf Wasseroberflächen spiegelt sich die Sonne und verstärkt dadurch ihre Wirkung.
5. Sonneneinstrahlung verstärkt sich bei zunehmender Höhe. Deswegen auch bei Wanderungen im Gebirge auch ausreichend Sonnenschutz achten.

unterschiedliche creme tiegel auf tisch

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SOS-TIPPS: WAS HILFT BEI SONNENBRAND?

Sollte es trotzdem zu einem Sonnenbrand gekommen sein, gibt es zwei Dinge, die jetzt Priorität haben: Pflegen und Kühlen. Gels und Lotionen füllen die Feuchtigkeitsreserven der „ausgebrannten“ Haut wieder auf, während Kälte das entzündete Gewebe beruhigt. Wichtig: Bei einem Sonnenbrand heißt es: Raus aus der Sonne! Am besten schützt Ihr die Hautpartien mit lockerer Kleidung, Hüten oder Tüchern. Meistens ist ein Sonnenbrand nach einer Woche komplett abgeklungen.

PFLEGE

Aloe Vera
Reines Aloe Vera Gel aus den Blättern der Pflanze beinhaltet rund 270 Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Aminosäuren. Es fördert die Regeneration der Haut, spendet Feuchtigkeit und kühlt. After Sun-Produkte mit Aloe Vera machen sich diese Eigenschaften zunutze.

Apfelessig
Tatsächlich hilft Apfelessig der Haut ihren Säureschutzmantel wieder aufzubauen und sich zu regenerieren. Entweder tupft man den Bio-Apfelessig mit einem Wattepad auf oder legt ihn als feuchten Umschlag auf den Sonnenbrand. Dazu einfach 1-2 EL Apfelessig auf 1 Liter Wasser geben.

Sanddorn, Calendula und Arnika
Die zellerneuernden Lipide, die in den kleinen Sanddorn-Beeren stecken, helfen nachweislich Rötungen zu reduzieren. Noch mehr gelbe Power kommt von Ringelblume und Arnika. Sie fördern die Wundheilung, wirken entzündungshemmend und fördern die Durchblutung.

Wasser
Auch von Innen müsst Ihr Feuchtigkeit zuführen, damit sich die Haut wieder stabilisiert. Sie verliert durch den Sonnenbrand viel Flüssigkeit, was auch den Kreislauf angreifen kann.

AFTER SUN-PRODUKTE

KÜHLEN

Kalte Dusche
Eine kalte Dusche ist das einfachste Mittel einen Sonnenbrand zu kühlen. Unschlagbar einfach und effektiv. Auch ein feuchter Umschlag aus dem Kühlschrank entzieht der Haut die übermäßige Hitze.

Grüner Tee
Grüner Tee kann auch außerhalb der Tasse gut tun. Seine hautberuhigenden Gerbstoffe und Polyphenolen, lindern Rötungen und helfen der Haut Zellschäden zu reparieren. Als kühler, feuchter Umschlag oder in After Sun-Produkten wirkt er wahre Wunder.

Quark, Joghurt und Buttermilch
Leichten Sonnenbrand können Umschläge, getränkt in Joghurt, Quark oder Buttermilch aus dem Kühlschrank, lindern. Die Milchprodukte stabilisieren durch die enthaltenen Milchsäuren das Hautmilieu. Aber vorsichtig: Offene Sonnenbrände, die Blasen werfen oder sich pellen, sollten nicht mit Milchprodukten gekühlt werden. Hier können Keime in die Wunde gelangen, die sich entzünden.

Arzt
Treten Blasen, Schmerzen, Kreislaufprobleme oder Fieber auf, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden!

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