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Schnelle Hilfe!

Die richtige After Sun-Pflege bei Sonnenbrand

Ob wir nun den urbanen „Summer in the City“ genießen oder im Urlaub am Strand liegen, Lichtschutz ist ein Muss – zu jeder Zeit. Wer doch am Ende des Tages die ersten Anzeichen eines Sonnenbrands spürt, braucht eine gute Pflege, um die Haut wieder zu beruhigen.

Sonnenbrand. Und jetzt?

Sonnenschutz sollte nicht vernachlässigt werden, denn ohne ihn können die UV-Strahlen der Sonne ungehindert auf die Haut treffen und sie schädigen. Die Folge ist eine Entzündung der Haut, die meist 12-24 Stunden nach dem Sonnenbad in ihrem vollen Ausmaß sichtbar wird. Dabei kann es zu Rötungen bis hin zu Blasen oder Schwellungen der betroffenen Hautpartien kommen. Sonnenbrand ist aber nicht nur eine optische Schädigung der Haut. UV-Strahlen können tief in die Haut eindringen und die Zellen nachhaltig zerstören. Größtenteils kann der Körper die Schäden selbst reparieren, aber nur in gewissem Maße. Sind die Zellen irreparabel betroffen, kann Hautkrebs entstehen. Zu guter Letzt altern wir auch schneller bei übermäßiger Sonne. Dann reagiert die Haut mit Falten, Trockenheit, Pigmentstörungen oder Altersflecken.

Tipp: Bei Wetterprognosen wird meist auch der sogenannte UV-Index angezeigt. Dieser beschreibt die Stärke der sonnenbrandwirksamen Strahlen im Freien von 0-2 (niedrig) bis 11 und mehr (extrem).

SOS-Tipps: Was hilft bei Sonnenbrand?

  1. Zwischen 12-15 Uhr die Sonne meiden.
  2. Sonnencreme verwenden, auch im Schatten und bei bewölktem Himmel.
  3. Hüte und Sonnenbrillen schützen Augen und Kopfhaut.
  4. Reflexionen der Sonne beachten. In weißem Sand, Schnee oder auf Wasseroberflächen spiegelt sich die Sonne und verstärkt dadurch ihre Wirkung.
  5. Sonneneinstrahlung verstärkt sich bei zunehmender Höhe. Deswegen auch bei Wanderungen im Gebirge auf ausreichend Sonnenschutz achten.

Sollte es trotzdem zu einem Sonnenbrand gekommen sein, gibt es zwei Dinge, die Priorität haben: Pflegen und Kühlen. Gels und Lotionen füllen die Feuchtigkeitsreserven der „ausgebrannten“ Haut wieder auf, während Kälte das entzündete Gewebe beruhigt. Wichtig: Bei einem Sonnenbrand heißt es: Raus aus der Sonne! Am besten schützt Ihr die Hautpartien mit lockerer Kleidung, Hüten oder Tüchern. Meistens ist ein Sonnenbrand nach einer Woche komplett abgeklungen.

sonnenbrand pflege

©Angelo Pantazis on Unsplash

Sonnenbrand-Pflege

Aloe Vera
Reines Aloe Vera Gel aus den Blättern der Pflanze beinhaltet rund 270 Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Aminosäuren. Es fördert die Regeneration der Haut, spendet Feuchtigkeit und kühlt. After Sun-Produkte mit Aloe Vera machen sich diese Eigenschaften zunutze.

Apfelessig
Tatsächlich hilft Apfelessig der Haut ihren Säureschutzmantel wieder aufzubauen und sich zu regenerieren. Entweder tupft man den Bio-Apfelessig mit einem Wattepad auf oder legt ihn als feuchten Umschlag auf den Sonnenbrand. Dazu einfach 1-2 EL Apfelessig auf 1 Liter Wasser geben.

Sanddorn, Calendula und Arnika
Die zellerneuernden Lipide, die in den kleinen Sanddorn-Beeren stecken, helfen nachweislich Rötungen zu reduzieren. Noch mehr gelbe Power kommt von Ringelblume und Arnika. Sie fördern die Wundheilung, wirken entzündungshemmend und fördern die Durchblutung.

Wasser
Auch von Innen müsst Ihr Feuchtigkeit zuführen, damit sich die Haut wieder stabilisiert. Sie verliert durch den Sonnenbrand viel Flüssigkeit, was auch den Kreislauf angreifen kann.

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Sonnenbrand kühlen

Kalte Dusche
Eine kalte Dusche ist das einfachste Mittel einen Sonnenbrand zu kühlen. Unschlagbar einfach und effektiv. Auch ein feuchter Umschlag aus dem Kühlschrank entzieht der Haut die übermäßige Hitze.

Grüner Tee
Grüner Tee kann auch außerhalb der Tasse gut tun. Seine hautberuhigenden Gerbstoffe und Polyphenolen, lindern Rötungen und helfen der Haut Zellschäden zu reparieren. Als kühler, feuchter Umschlag oder in After Sun-Produkten wirkt er wahre Wunder.

Quark, Joghurt und Buttermilch
Leichten Sonnenbrand können Umschläge, getränkt in Joghurt, Quark oder Buttermilch aus dem Kühlschrank, lindern. Die Milchprodukte stabilisieren durch die enthaltenen Milchsäuren das Hautmilieu. Aber vorsichtig: Offene Sonnenbrände, die Blasen werfen oder sich pellen, sollten nicht mit Milchprodukten gekühlt werden. Hier können Keime in die Wunde gelangen, die sich entzünden.

Treten Blasen, Schmerzen, Kreislaufprobleme oder Fieber auf, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden!

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Titelbild: ©Armin Rimoldi on Pexels