Ein Comeback, mit dem niemand gerechnet hätte: Die Dauerwelle ist zurück und mit ihr große, sanfte Locken, die für ein ganzjähriges Sommer-Feeling sorgen. Die „Modern Perm“ ist die alltagstaugliche Variante der 80er-Jahre Krause und verleiht seiner Trägerin einen modernen Beach-Look mit glänzenden Wellen. Neugierig? Wir verraten Euch die wichtigsten Facts zur Dauerwelle 2.0.

BEAUTY COMEBACK

Die Dauerwelle kann ab jetzt wieder auf die Beauty-Agenda gesetzt werden. Die Locken mit 80er-Jahre Charme stehen erneut wieder hoch im Kurs und werden nicht nur auf dem Catwalk, sondern auch von Hollywood A-Listers getragen. Topmodel Heidi Klum zeigte sich zuletzt bei Jimmy Fallon mit Kurzzeit-Welle, Schauspielerinnen Jennifer Lawrence, Emma Stone und Jaime King sind bekennende Fans der sanften Beach-Wellen.

VON HOLLYWOOD WAVES BIS KORKENZIEHENLOCKER: WIE FUNKTIONIERT DIE DAUERWELLE?

Was das Styling angeht, reicht die neue Dauerwellen-Palette von sanften, großen Wellen über lockere Beach Waves bis zu definierten Korkenzieherlocken. Von den wirren, kräuseligen Locken ist nicht mehr viel übrig. Auch die Prozedur ist durch Inhaltsstoffe wie Aloe Vera und Aminosäuren schonender geworden, obwohl ganz ohne Chemie kommt die Dauerwelle auch weiterhin nicht aus. Die aufgetragene Flüssigkeit bricht die Schwefelverbindungen im Haar auf, um es auf die Wickler vorzubereiten. Je nach Stylingwunsch werden die Haare auf unterschiedliche Wickler gedreht und mit einem Bindemittel fixiert. Dabei schließen sich die Schwefelverbindungen wieder und die Locken bleiben in der gewünschten Größe. Anschließend sollten die Haare für 48 Stunden ruhen und nicht gewaschen, gestylt, gefärbt oder gekämmt werden. Ob das Treatment für die eigenen Haare geeignet ist, entscheidet der Haartyp und die Länge.

Tipp: Im Salon nach Olaplex fragen. Olaplex Bond Multiplier No.1 kann ebenfalls in die Dauerwellenflüssigkeit gemischt werden und so die Haare schon während der Behandlung pflegen.

FEINES HAAR, BITTE NICHT!

Für die perfekte Dauerwelle sollte das Haar nicht zu fein sein, um den Strapazen einer Dauerwellen-Behandlung auch gewachsen zu sein. Wer zu dünnem, feinen Haar neigt, sollte von dem Treatment absehen, da das Haar langfristig geschädigt werden kann. Auch bei Strähnchen wird es kompliziert, da die Wellenflüssigkeit bislang noch nicht unbehandeltem und coloriertem Haar gleichzeitig gerecht wird. Und die Länge? Für eine natürlich aussehende Lockenpracht sind schulterlange Haare optimal. Bei kürzeren Haaren werden die Locken enger und kringeliger. Besonders wichtig: Dauerwellen nur vom Haar-Profi stylen lassen, denn die richtig dosierte Menge an Wellenflüssigkeit muss individuell für das Haar bestimmt werden.

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©René Furterer

DAUERWELLE = DAUERPFLEGE

Die optimale Pflegebasis für eine Dauerwelle bilden Haarpflegeprodukte, die das Haar intensiv mit Feuchtigkeit versorgen. Der Grund: Durch das Treatment wird die Haarstruktur poröser. Das hat zur Folge, dass das Haar Feuchtigkeit nicht mehr so gut speichern kann und sie schneller verliert. Statt Sulfate und Silikone, die den Locken Feuchtigkeit und Sprungkraft entziehen, sollten Shampoo, Spülung und Co. reichhaltige Pflanzenöle wie Jojoba- oder Argan-Öl sowie Aloe Vera und Glyzerin enthalten. Besonders empfehlenswert sind Leave-in-Produkte wie z.B. Haaröle, die bis zur nächsten Wäsche im Haar bleiben und die Lockenpracht kontinuierlich mit Feuchtigkeit versorgen. Das garantiert nicht nur mehr Sprungkraft und ein einfaches Styling, sondern verhindert auch, dass die Locken trocken und strohig werden.

Tipp: Je öfter die Haare gewaschen werden, desto kürzer ist die Haltbarkeit der Dauerwelle. Eine Haarwäsche alle drei bis vier Tage reicht in der Regel aus. Vor der Haarwäsche sollte die Locken mit einem grobzinkigen Kamm gekämmt und entwirrt werden. Nach der Wäsche reicht es, die Locken mit etwas Mousse in Form zu bringen.

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