Stickereien, Fransen, Perlen…

Alle Jahre wieder: Folklore im Spätsommer

Der Folklore-Trend ist ein echter Evergreen und hält auch in diesem Jahr wieder Einzug in unsere Kleiderschränke. Der Spätsommer ist mit seinem ganz besonderen Sonnenlicht wie gemacht für luftige Kleider, Röcke, Blusen und Kimonos, die bunt leuchtend und mit hübschen Stickereien, Rüschen, Spitze und Troddeln verziert sind. Ist es doch mal wieder kühl lassen sich die wunderschönen Ethno-Pieces auch zu Boots, Westen, Jacken und Mänteln kombinieren.

Folklore erfindet sich immer wieder neu

Folklore ist keineswegs eine neue Modeerscheinung. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts ließ sich der französische Modedesigner Paul Poiret von orientalischen Gewändern und asiatischen Kimonos zu folkloristischen Mode im Art déco Stil inspirieren. Und auch heute adaptieren Designer immer wieder Elemente aus den Volkstrachten verschiedener Kulturen und kombinieren diese mit modernen Einflüssen. So entstehen farbenfrohe Kreationen, verziert mit Stickereien, Ornamenten, Blumenprints, Rüschen oder Troddeln. Die Kleidungsstücke sind dabei meist aus Baumwolle oder Leinen und wirken luftig und verspielt.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von AYA Sacred Wear (@aya_sacredwear)

Vom gemusterten Kimono und bestickten Sari über farbenfrohe afrikanische Gewänder bis hin zu den grafischen Mustern der Inkas, Mayas, Azteken – Der Folklore-Trend ist vielseitig und kennt nur eine Spielregel: Erlaubt ist, was gefällt. Wer sich langsam an den Trend heranwagen will, entscheidet sich für ein Folklore-Piece und kombiniert es mit schlichten, unifarbenen Basics. Der Kombi-Klassiker ist zum Beispiel eine Ethnobluse mit bunten Stickereien zu einer Schlag-Jeans. Für wen es etwas mehr sein darf, der greift zum All-over-Look. Ein Maxikleid mit aufwendigen Stickereien und Troddeln, ein Jumpsuit mit großflächigem Paisley-Muster oder Wildleder-Jacken im Ethno-Stil mit Fransen sind da genau die richtige Wahl.

Werbung

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Sarah Judge 🌻 (@sarahjudgee)

Folklore hört natürlich auch bei den Schuhen und Accessoires nicht auf – Fransen-Boots, Stiefeletten mit Stickereien, Lederbänder, Schmucksteine, Perlen und Federn, Creolen, Gürtel und Taschen aus Wildleder oder Hüte zaubern Ethno-Flair.

Affiliate

Das interessiert Dich auch

Heute sollte hoffentlich niemand mehr meinen, der Blazer sei ein konservatives Spießer-Signum. Der Blazer vereint alles, was es zum Power Dressing deluxe braucht. Der neue Dresscode lauetet: Kleid über Hose. Und das sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch richtig praktisch. Zu kurz, zu eng, zu billig? Das war einmal. In diesem Sommer machen uns Mini-Röcke Beine.

Titelbild: ©Sasha Freemind on Unsplash