Schlafmangel, Stress, eine ungesunde Ernährung, wechselnde Pflegeprodukte oder einfach schlechte Angewohnheiten können unter Umständen Einfluss auf unser Hautbild nehmen. Wir haben ein paar Beauty-Sünden für Euch zusammengestellt, die der Haut auf lange Sicht schaden:

1. UV-SCHUTZ VERGESSEN

Der Schutz der Haut vor schädlichen UV-Strahlen wird immer wichtiger und gehört zu den obersten Schönheitsregeln einer makellosen Haut. Sonnenstrahlen setzen freie Radikale frei, die die Haut schneller altern lassen. Wer sich nicht explizit der Sonne aussetzt, beispielsweise in der Stadt oder im Winter, für den reicht eine Tagespflege mit einem LSF 30 aus. Sehr helle oder empfindliche Hauttypen können auch zu einem höheren LSF greifen. Im Urlaub oder bei längeren Aufenthalten in der Sonne sollte die Haut mit einem klassischen Sonnenprodukt geschützt werden. Sie wirken intensiver und schützen gegen alle UV-bedingten Einflüsse.

2. GESICHTSREINIGUNG AUSLASSEN

Die Haut braucht ein gründliches Reinigungsritual, das sie von Make-up und Schmutz befreit. Im Laufe des Tages bildet sich im Gesicht eine Schicht aus Hautpflegeprodukten, Make-up und Talg. Zwar pflegen die meisten Produkte davon die Haut, hinterlassen aber trotzdem einen Film, der Bakterien und Schmutz bindet. Am Abend ergibt das eine Mischung aus Talg, Schmutzpartikeln und Produktresten, die für Unreinheiten und einen fahlen Teint sorgen. Eine gründliche Reinigung, die dem Hauttyp entspricht, ist also unerlässlich. Darüber hinaus arbeitet die Haut während der Nacht auf Hochtouren, um sich von UV-Schäden zu erholen, sich zu regenerieren und neue Zellen zu bilden. Eine gute Nachtpflege hilft diesen Prozess positiv zu unterstützen, damit die Haut am nächsten Morgen frischer, praller und straffer aussieht. Cremes und Seren können aber nur dann effektiv wirken, wenn die Haut vorher gut gereinigt wird. Je sauberer sie ist, umso tiefer und besser können die Inhaltsstoffe eindringen und die Regeneration unterstützen.

gesichtsreinigung

©utkamandarinka/iStock

3. MAKE-UP-TOOLS NICHT REINIGEN

Wer Foundation, Concealer, Puder oder Blush mit einem Pinsel oder einem Make-Up-Schwamm aufträgt, sollte an eine regelmäßige Reinigung dieser Beauty-Tools denken. Mit der Zeit lagern sich Make-up-Reste, Talg, Haut- und Schmutzpartikel in den Härchen und Schwämmen ein, die dadurch zu einem Tummelplatz für Bakterien werden. Bei jeder Anwendung wird der Schmutz erneut auf die Haut gebracht – das Resultat: Unreinheiten. Eine regelmäßige Reinigung verlängert nicht nur die Lebensdauer des Lieblingspinsels, sondern hält auch die Haut rein und sorgt für ein ebenmäßiges Finish.

Haarbürsten sollten übrigens auch regelmäßig mit Shampoo gereinigt werden. Bei fettigen Haaren und Schuppen sogar bestenfalls nach jeder Haarwäsche.

4. KEIN SCHÖNHEITSSCHLAF

Die Haut braucht ihren Schönheitsschlaf, damit sie sich regenerieren kann. Studien haben gezeigt, dass Hauterneuerung fast ausschließlich nachts stattfindet. Mindestens 7-8 Stunden sollten es pro Nacht sein, damit sich die Haut vollständig erholen kann. Wer unter Schlafmangel leidet, begünstigt die Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin. Das hat zur Folge, dass die Haut weniger gut durchblutet wird und sich die Nährstoffversorgung verlangsamt. Kleine Entzündungen der Haut setzen freie Radikale frei, die sie schädigen und zur Hautalterung beitragen.

besser schlafen

©olegbreslavtsev/iStock.com

5. KOPFKISSENBEZUG NICHT WECHSELN

Der Kopfkissenbezug nimmt jede Nacht Hautpflege-Reste, Schweiß, Haarprodukte, abgestorbene Hautschüppchen und Bakterien auf. Mit der Zeit bilden sich unschöne Bakterien, die der Auslöser für Pickel und Unreinheiten sein können. Kein Wunder, dass der Bezug mindestens einmal in der Woche gewechselt werden sollte, damit der Schmutz nicht täglich wieder im Gesicht landet.

6. SMARTPHONE-DISPLAY NICHT SAUBER MACHEN

Laut einer Studie tummeln sich auf einem Smartphone-Display 10 Mal mehr Bakterien als auf einem Toilettensitz. Ekelig? Grund genug den Handybildschirm, den wir uns täglich mehrmals ans Gesicht halten, regelmäßig zu reinigen. Damit haben Bakterien keine Chance, Pickel und Unreinheiten zu verursachen.

7. NICHT DIE HÄNDE WASCHEN

Ähnlich wie das Smartphone sind auch die Hände echte Keimträger. Sie berühren im Laufe des Tages unzählige Dinge, die vor Bakterien wimmeln. Durch unbedachte Handbewegungen oder Angewohnheiten landet der Schmutz im Gesicht und führt zu Pickeln und Co. Regelmäßiges Händewaschen ist deshalb Pflicht!

©Aleksandr_Vorobev/iStock

8. ZU WENIG TRINKEN

Wasser ist essentiell für die Gesundheit, Schönheit und für das Wohlbefinden. Wer seine Haut prall halten möchte und einen gesunden Glow bevorzugt, muss täglich ca. zwei Liter Flüssigkeit aufnehmen. Am besten ist Mineralwasser oder ungesüßter Tee. Allein durch die Flüssigkeitsaufnahme sieht der Teint frischer und jünger aus. Fehlt es den Zellen an Wasser, verliert die Haut an Widerstandskraft und Elastizität, wird trocken, fahl und bekommt schneller Falten. Wer ausreichend trinkt, aktiviert hingegen den Zellstoffwechsel und verbessert die Durchblutung der Haut. Giftstoffe können abtransportiert werden und die Haut wirkt frischer.

9. DEKOLLETÉ, HALS UND OHREN NICHT EINCREMEN

Die tägliche Gesichtspflege gelangt oftmals nicht über die Kinnlinie hinaus. Dabei erkennt man das wahre Alter einer Frau vor allem am Hals. Pflegende Cremes, reichhaltige Seren und Masken sowie Peelings sollten immer auch ihren Weg zum Hals und Dekolleté finden. Das gilt übrigens auch für die Ohren! Die Ohrmuscheln werden kaum in die tägliche Pflege-Routine eingebunden, dabei braucht die zarte Haut genau so viel Schutz und Pflege wie der Rest des Gesichts.

busen brust dekollete10. HAARPFLEGE NICHT ABSPÜLEN

Neben der Duschcreme kommt der Rücken auch mit Shampoo, Spülung und Haarkur in Berührung, die beim Auswaschen die Rückenpartie herunterlaufen. Die reichhaltigen Pflegestoffe bilden aber beim Ausspülen einen leichten Film auf dem Rücken, der die Poren stark verstopfen kann. Wer beim Duschen darauf achtet, wird die glitschige Schicht schnell bemerken. Am besten nach dem Ausspülen nochmal über den Rücken waschen, damit alle Reste abgespült werden.

11. ZU VIEL STRESS

Stress geht nicht nur auf die Psyche, sondern zeigt sich auch auf der Haut. Ein angestrengtes Gesicht liegt in Falten, Ausschlag und Pickel tragen die Gefühlslage nach Außen. Grund dafür sind die Stresshormone Cortisol und Adrenalin. Anspannung und Stress machen im wahrsten Sinne des Wortes dünnhäutig: Die Hornschicht wird durchlässiger, die Hautschutzbarriere gerät aus der Balance, wird anfälliger für Reiz- und Schadstoffe und kann Feuchtigkeit nicht mehr so gut binden. Kleine Inseln der Erholung und das bewusste Abschalten gehören also ebenso zu einer guten Hautpflege wie der Rest der Beauty-Routine.

12. VITAMINMANGEL

Für die Haut sind die Vitamine C und E besonders wichtig. Sie agieren als Radikalfänger und wirken dem Alterungsprozess entgegen. Freie Radikale zerstören die wichtigen kollagenen und elastischen Fasern, wodurch die Haut beginnt, schneller zu altern. Eine hohe Konzentration des starken Antioxidans – am besten in Kombination mit Vitamin E – wehrt oxidative Schäden ab und macht freie Radikale unschädlich. Allerdings kann der Körper sie nicht selbst bilden und ist somit auf eine vielseitige Ernährung mit mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse angewiesen.

vitamin c

©Xsandra/iStock

DAS INTERESSIERT DICH AUCH

Teint-optimierende Essenzen sind gerade super angesagt und gelten als die neue, effektive Wunderwaffe für eine strahlende Silhouette. Um sich den frischen, unwiderstehlichen Glow zu bewahren, helfen effektive Facials. Die Haut dürstet es von der trockenen Heizungsluft und den kalten Temperaturen nach ausgleichenden und pflegenden Formeln. Da kommen die neuen Cica Creams genau richtig!

WAS MEINST DU DAZU? WIR FREUEN UNS AUF DEINE MEINUNG!