Das Klischee der Journalistin lebt. Gerade wenn man viel über Mode, Beauty und Reisen schreibt, glaubt die Umwelt gerne, man führe ein Leben à la Carrie Bradshaw zwischen Vogue, Manhattans und coolen Partys. Aber wie sieht der Arbeitsalltag in der BEAUTYPUNK Redaktion wirklich aus? So viel kann ich verraten: Ein bisschen Carrie Bradshaw steckt auch in mir!

BEAUTYPUNK – THEMENFINDUNG, RECHERCHE UND CO.

In unserem schönen Blogazine bieten wir euch eine bunte Auswahl an Themen rund um Food, Fashion, Beauty und Lifestyle. Damit diese Beiträge aus unseren Hirnwindungen über das digitale Papier zu euch kommen, passiert auch vor dem Schreiben schon viel. Denn am Anfang jedes Artikels steht die Themenfindung. Als echte BEAUTYPUNKs haben wir uns auf die Fahne geschrieben, auch möglichst oft außergewöhnliche Themen zu präsentieren, die vielleicht auch mal etwas anecken. Ehrlicherweise muss man aber zugeben, dass gerade die Mode- und Kosmetikindustrie ein Universum voller Wiederholungen ist.

Über ein Thema exklusiv und vor allem als erstes zu berichten, ist schwer. Umso wichtiger ist es, ein Gefühl für Trends und den Zeitgeist zu haben. Ich recherchiere dazu entweder gezielt in Zeitschriften, beim Surfen im Internet und auch auf Instagram und Facebook. Oft ist es dann ein persönlicher Ansatz, meine Erfahrung, ein neuer Blickwinkel oder auch eine Neuheit für den deutschen Markt, die das Thema interessant machen. Diese Themen- und Trendrecherche gehört dann zwar zur Arbeit, aber die Übergänge sind fließend, denn auch privat habe ich natürlich eine Leidenschaft für Mode, Beauty, Reisen und Essen.

Vor allem in meinen Psychologie- und Lifestyle-Artikeln steckt naturgemäß viel von mir persönlich. Sie sind inspiriert von Gedanken, die mich oder mein Umfeld beschäftigen. Um zu überprüfen, ob das Thema für einen Artikel geeignet ist, mache ich oft den mentalen Schlagzeilentest: Würde ich den Artikel aufgrund der Headline selbst anklicken? Und wenn man mich so im Café sitzen sieht, mit Latte Macchiato und einem Stapel Modezeitschriften, oder ich aus beruflichen Gründen eine Gesichtsmaske teste, dann hat das durchaus etwas von dem Klischee à la Carrie Bradshaw. Der nüchterne und wenig glamouröse Teil der Arbeit passiert dann am Laptop.

ES LEBE DAS HOMEOFFICE ODER: MEINE MOBILE TEXTWERKSTATT

Ich arbeite schon lange regelmäßig im Homeoffice und hab das Glück, ein eigenes Büro in unserer Wohnung zu haben. In den letzten Jahren hat sich daraus ein Zwitter aus Office und begehbarem Kleiderschrank entwickelt. Eine schöne Umgebung und ein großer Schreibtisch sind für mich für die konzentriertes Arbeiten wichtig. Neben einem Foto von Johnny Depp ziert ein Bild mit dem Schriftzug „You rock“ die Wand über meinem Schreibtisch – sozusagen als Selbstmotivation bei Schreibblockaden. Da ich ein ausgeprägtes Faible für Totenköpfe haben, dürfen auch die in diversen Ausführungen nicht fehlen, und ich liebe meine Paddywax Kerze mit rockigem „Pommesgabel“-Motiv. Sie verbreitet mit Bergamotte, Safran und Rosa Pfeffer einen angenehmen Duft, der mich entspannt und das Büro einfach gemütlich macht.

Hier sitze ich dann meistens ungeschminkt und in Jogginghose (es lebe das Homeoffice) und tippe vor mich hin. Mehr als drei bis vier Stunden am Stück geht das nicht, dann brauche ich eine Pause oder eine komplett andere Aufgabe wie Buchhaltung oder Social Media. Natürlich ist ein Vorteil meiner Arbeit auch, dass ich von überall arbeiten kann, und das passt gut zu meiner Leidenschaft für das Reisen. So habe ich schon in diversen Hotellobbys und -zimmern geschrieben oder auch mal auf einer Fähre in Norwegen. Meistens macht das Spaß und ist ziemlich cool, doch auch das Leben als digitaler Nomade hat nicht nur schöne Seiten.

Schlechtes Internet, laute Zimmernachbarn oder mangelnde Sitzgelegenheiten – es gibt vieles, was mir oft einen Strich durch die geplante Schreibsession „on the road“ gemacht hat. Und die örtliche und zeitliche Flexibilität hat natürlich auch zur Folge, dass Privatleben und Geschäftliches manchmal ineinander übergehen. Außerdem kann das Schreiben sehr anstrengend sein, gerade wenn man es beruflich und nicht nur als Liebelei oder Hobby macht. Nach so manchem Schreibmarathon fühle ich mich richtig ausgelaugt. Dennoch könnte ich mir keinen schöneren Job vorstellen und solange es noch Themen gibt, die mich überraschen, neugierig machen oder zur Diskussion anregen, freue ich mich auf weitere Abenteuer als BEAUTYPUNK!

MEINE DREI LIEBLINGSARTIKEL FÜR BEAUTYPUNK

Das Verhältnis zu unserer Mutter ist einzigartig und wandelt sich im Laufe unseres Lebens. Warum der Satz „Du bist wie deine Mutter!“ für mich inzwischen ein Kompliment ist. Wir quälen uns in schlechten Jobs oder ungesunden Beziehungen, weil wir Angst vor einem harten Cut haben. Doch manchmal ist er der einzige und wichtige Schritt. Bachelor, Dschungelcamp und Co.: Ich liebe Trash-TV und stehe dazu.

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