Gesunde, weiße Zähne sind charakteristisch für Gesundheit, Vitalität und eine gute Mundhygiene. Die tägliche Zahnpflege ist deshalb äußerst wichtig für ein schönes Lächeln. Worauf man dabei achten sollte, verraten wir jetzt.

Wir entscheiden binnen Sekunden, wen wir sympathisch und attraktiv finden. Und laut britischen Studien spielen dabei direkt nach der Haut und der Figur gleich schon die Zähne eine große Rolle. Deshalb ist der Wunsch nach einem strahlenden Lächeln fast so alt wie die Menschheit selbst. Die richtige Zahnpflege ist deshalb das A und O, nicht nur für ein schönes Lächeln, sondern auch, um Zahnerkrankungen vorzubeugen und das Risiko für daraus 
resultierende Entzündungen zu reduzieren.

LEBENSMITTEL FÜR DIE „WEISSHEIT“

Zähne bestehen aus mehreren Schichten. Der Zahnschmelz ist dabei für ihre Farbe verantwortlich ist. Neben einer Veranlagung spielt hier aber auch die Ernährung eine wesentliche Rolle, denn nicht nur Zucker und säurehaltige Lebensmittel sind schädlich für die Zähne – auch andere Esswaren können sich negativ auf ihr Erscheinungsbild auswirken. So lagern sich bestimmte Farbstoffe am sogenannten Schmelzoberhäutchen ab und verursachen Verfärbungen. Aber es gibt auch Lebensmittel, die das Zahnweiß erhalten und sogar für weißere Zähne sorgen können – darunter fällt alles, was die Speichelproduktion anregt, vor allem Gemüse wie z. B. Sellerie und Karotten. Da viele Sorten außerdem einen hohen Anteil Vitamin C enthalten, beugen sie gleichzeitig Zahnfleischentzündungen und Mundgeruch vor. Tipp: Wer die Zähne direkt nach den Mahlzeiten putzt, riskiert, dass die Säuren in bestimmten Lebensmitteln den Zahnschmelz schädigen. Besser ist es daher, mit dem Zähneputzen etwa fünf Minuten zu warten und den Mund nach dem Essen erst nur mit etwas Wasser auszuspülen.

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© iStock.com/Yuri_Arcurs

DIE WAHL DER RICHTIGEN ZAHNPASTA

Eine Zahnpasta mit Fluorid, die schonend reinigt, ohne den Zahnschmelz anzugreifen, ist optimal. Auf grobe Putzkörper, wie sie häufig in aufhellenden Zahnpasta zu finden sind, sollte bei der täglichen Reinigung verzichtet werden, da ihre schleifende Wirkung auf Dauer die Zähne schädigen kann – solche Zahncremes sollten deshalb besser nur 1-2 wöchentlich benutzt werden.

FIRST THINGS FIRST: ZAHNZWISCHENRAUMPFLEGE

Die Reinigung der Zahnzwischenräume ist genauso wichtig wie das eigentliche Zähneputzen und sollte der erste Schritt der täglichen Mundhygiene sein. Denn erst, wenn bakterielle Beläge entfernt sind, können die Wirkstoffe in Zahncremes den Schmelz umhüllen und schützen. Zum regelmäßigen Reinigen der Zahnzwischenräume eignen sich neben Zahnseide vor allem Interdentalbürsten (Zahnzwischenraumbürsten). Sie können problemlos zwischen die Zähne geschoben werden und entfernen Bakterien und Keime effektiver als Zahnseide. Und da Abstände zwischen den Zähnen von Mensch zu Mensch und natürlich auch von Zahn zu Zahn variieren, gibt es die praktischen Minibürsten in verschiedenen Größen.

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© iStock.com/Voyagerix

SANFT PUTZEN, STATT FEST DRÜCKEN

Wer beim Zähneputzen zu fest drückt, schiebt das Zahnfleisch zurück und legt die Zahnhälse frei. Das kann zu Zahnfleischentzündungen und Karies führen. Die richtige Putztechnik: Sanft in kreisenden, leicht rüttelnden Bewegungen von oben nach unten reinigen und die Bürste dabei schräg im 45 Grad-Winkel halten. Noch besser…

…AUF ELEKTRISCHE ZAHNBÜRSTEN UMSTEIGEN

Mindestens zwei Mal am Tag muss die Zahnbürste auf jeden Fall ran. Mittlerweile konnten viele Studien belegen, dass elektrische Zahnbürsten den Handzahnbürsten bei der Reinigung überlegen sind – Zeit also sich von der Handzahnbürste zu verabschieden und auf ein elektrisches Modell umzusteigen. Elektrische Zahnbürsten pulsieren bis zu 40.000 Mal pro Minute und können die Zähne durch diese Pulsationen und Schwingungen effektiver von ungesundem Plaque befreien. Neuste Techniken machen das Putzen sogar ganz besonders schonend: Vibrationen und Lichtzeichen zeigen während des Pflegedurchgangs an, ob zu viel Druck auf die Zähne ausgeübt wird. Die neueste Generation der elektrischen Zahnbürsten lässt sich sogar per Bluetooth mit dem Smartphone koppeln und visualisiert das Putzergebnis.

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MUNDSPÜLUNG ZUM ABSCHLUSS

Nach der Zahnzwischenraumreinigung und dem Zähnenputzen sollte außerdem die Mundspülung zum Einsatz kommen. Fluoridhaltige Mundspülungen schützen das Zahnfleisch vor Entzündungen, die Zähne vor Karies und halten Bakterien in Schach – antibakterielle Mundspülungen, die dabei gleich noch für einen frischen Atem sorgen. Wer täglich mindestens 30 Sekunden spült, kann die sogar die Neubildung von Zahnbelag verzögern. Natürlich kann eine Mundspülung auch außerhalb des täglichen Zahnputzvorgangs nach Bedarf verwendet werden.

ÖLZIEHEN

Ebenfalls gut für Mund und Zahnfleisch ist das sogenannte Ölziehen, welches seinen Ursprung in der ayurvedischen Medizin hat, wo es bekannt für seine desinfizierende und heilsame Wirkung ist. Dabei wird ein naturreines Öl (z.B. Kokosöl) für 15-20 Minuten durch die Zähne gezogen. Das Öl gelangt dabei in die Zahnzwischenräume und spült Bakterien beim Auswaschen mit. Davon profitiert nicht nur das Zahnfleisch und die Mundflora, sondern auch Gerüche und Zahnbeläge werden verringert. Durch regelmäßige Anwendung werden außerdem die Zähne auf natürliche Weise aufgehellt.

REGELMÄßIG ZUM ZAHNARZT GEHEN

Auch wenn man seine Zähne vorbildlich pflegt, sollte ein regelmäßiger Zahnarztbesuch nicht ausbleiben – er kann Zahnprobleme frühzeitig erkennen und behandeln. Außerdem sollte man etwa alle sechs Monate eine professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt in Anspruch genommen werden. Denn selbst der sorgfältigste Putzteufel erreicht niemals alle Ecken im Gebiss. Besonders unzugänglich sind dabei die hinteren Backenzähne. Hier sammeln sich gerne Speisereste und Bakterien, die schon mal Karies oder eine Zahnfleischentzündung verursachen können. Und genau die werden bei einer professionellen Zahnreinigung gründlich gesäubert und poliert.

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