Top gepflegte Nägel sind nicht nur für den ersten Eindruck unerlässlich, sondern schaffen auch die perfekte Basis für neue Trendfarben und -finishs. Doch gerade nach dem Winter ist die Nagelplatte brüchig und die Nagelhaut eher spröde, trocken und rissig. Zeit, die Pflegeroutine mit ein paar wirksamen Tipps und Helfern zu ergänzen!

STARKE NÄGEL DURCH GESUNDE ERNÄHRUNG

Dass Nägel vor allem im Winter leiden, liegt in erster Linie daran, dass man sich weniger nährstoffreich ernährt. Mangelt es an bestimmten Vitaminen, Spurenelementen, Mineralstoffen und essentiellen Fettsäuren werden die Nägel brüchig, reißen schneller ein und die Nagelhaut zeigt sich spröde. Mit einer ausgewogenen Ernährung kann man die Mängel schnell wieder ausloten. Besonders hilfreich sind dabei Lebensmittel mit

• Proteinen wie Eier, Hülsenfrüchte, Nüsse, Quinoa oder Spirulina
• Zink wie Kürbiskerne, Käse, Pekannüsse oder Haferflocken
• Eisen wie Sesam, Weizenkleie, Leinsamen, Amaranth, Pistazien und Pfifferlinge
• Biotin wie Bananen, Tomaten, Erdnüsse, Reis, Leber, Hering
• Vitamin A wie Karotten, Feldsalat, Staudensellerie, Grünkohl oder Süßkartoffeln
• Omega-3-Fettsäuren wie Chiasamen, Lachs, Leinöl, Avocado oder Mandeln

frau mit schönen händen

©simarik/iStock

KUR-PHASE

Nagellackentferner
Um die Nägel jetzt wieder fit für den Frühling zu machen, sollten sie kurz gefeilt und nicht lackiert werden. Letzteres bezieht sich weniger auf den Lack als auf den verwendeten Nagellackentferner. Häufig ist er es, der den Nagel austrocknet und schädigt – selbst acetonfreie Varianten. Gute Alternativen sind Bio-Nagellackentferner, die viel Feuchtigkeit spenden und auf reizende Stoffe verzichten.

Nagelöle
Die Experten für rissige und trockene Nagelhaut sind Nagelöle. Die Treatments aus pflanzlichen Ölen spenden der dünnen Nagelhaut viel Feuchtigkeit und machen sie geschmeidig. Die tägliche Pflege mit Öl unterstützt außerdem das Wachstum der Nägel und verhindert, dass sie splittern. Statt eines Nagelöls kann auch ein hochwertiges Handöl in die Haut einmassiert werden.

Nagelhärter
Geduld ist eine Tugend, denn im Winter wächst der Nagel langsamer. Um den Prozess zu unterstützen, helfen clevere Nagelhärter, die dem Nagel Feuchtigkeit und spezielle Nährstoffe zuführen. Der Geheimtipp vieler Beauty-Blogger: Sililevo. Der Pflegelack enthält eine Kombination aus Kieselsäure und Schwefel, die geschädigte Nägel innerhalb weniger Wochen remineralisiert und kräftigt. Im Gegensatz zu anderen Nagelhärtern enthält Sililevo kein Formaldehyd. Abends aufgetragen zieht der Lack über Nacht in den Nagel ein und pflegt ihn intensiv.

Andere Nagelhärter enthalten Formaldehyd, das dafür sorgt, dass die Nagelzellen wieder fester werden. Wer darauf verzichten möchte, findet mittlerweile auch Alternativen, die mit hochwertigen Inhaltsstoffen, Vitaminen und Nährstoffen, den Nagel auf lange Sicht wieder gesünder und widerstandsfähiger gegen schädliche Umwelteinflüsse machen.

Nagelhärter kann allein oder als Unterlack verwendet werden. Inzwischen gibt es sogar Varianten, die in verschiedenen Farbnuancen kommen und wie normaler Nagellack aussehen – z.B. „Color Therapy“ von Sally Hansen. Vor dem Auftrag sollte die Nagelhaut zurück geschoben und mit einem guten Nagelöl geschützt werden.

Übrigens: Den Nagelhärter nur auf die vordere Partie des Nagels auftragen und den Ansatz aussparen – so bleibt der Nagel elastisch.

GRÜNDE FÜR BRÜCHIGE NÄGEL

Liegt erstmal kein gesundheitlicher Grund vor, können Nägel durch stark beanspruchte Hände, die falsche Pflege oder durch Chemikalien, wie Lösungsmittel, Nagellackentferner oder Reinigungsmittel, dünn, brüchig und rissig werden. Aus diesem Grund sollten Hände so oft es geht durch Handschuhe geschützt werden. Das kommt nicht nur der Haut, sondern auch den Nägeln zugute.

Brüchige Nägel können aber auch auf einen Nährstoffmangel zurück zu führen sein. Splittern die Nägel schnell vom Rand lamellenförmig und schichtweise ab, spricht man von Onychoschisis. Ein Vitamin- oder Mineralstoffmangel oder sogar eine Schilddrüsenunterfunktion können hierfür ursächlich sein. Splittern die Nägel der Länge nach auf, spricht man hingegen von Onychorrhexis. Gründe hierfür können z.B eine Stoffwechselerkrankung oder schlechte Ernährung sein.

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