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Effektives Beauty-Treatment

Schäl mich: Warum ein Fruchtsäure-Peeling so gut ist

Vorhang auf für eines der effektivsten Beauty-Treatments für ein jugendlich frisches Hautbild. Das Fruchtsäure-Peeling ist eine sanfte Methode, die oberste Hautschicht mithilfe natürlicher Säuren abzutragen. Das sorgt für eine Verbesserung der Hautelastizität, weniger Fältchen und eine Minderung von Pigmentflecken. Kein Wunder, dass Fruchtsäure-Behandlungen zu den beliebtesten Beauty-Treatments in Kosmetikinstituten gehören. 

Was sind Fruchtsäuren?

Fruchtsäuren gehören zu den Alphahydroxysäuren, kurz AHA (A steht für das englische Acid), und sind natürlich vorkommende, wasserlösliche Säuren. Charakteristisch für Säuren wie Glykolsäure (Glycolic Acid), Zitronensäure (Citric Acid), Milchsäure (Lactic Acid), Weinsäure (Tartaric Acid) und Co. ist, dass sie exfolierend auf die Haut wirken. Dadurch können sie den Teint verfeinern und ebenmäßiger wirken lassen.

Durch ein Fruchtsäure-Peeling wird die oberste Hautschicht abgetragen und die Hauterneuerung sowie die Kollagenbildung anregt. Die chemische Wirkweise ist nicht mit einem mechanischen Peeling zu vergleichen. Die Säuren lösen die komplette oberste Hautschicht auf und bringen eine frische und neue Haut zum Vorschein. Der Prozess sorgt dafür, dass die Haut sich selbst repariert. So werden Aknenarben, Hautunreinheiten, Knitterfältchen und Pigmentflecke bei regelmäßiger Behandlung mit Fruchtsäure reduziert. Außerdem glättet die Anwendung den Teint und verfeinert die Poren.

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Das Treatment ist besonders im Herbst/Winter zu empfehlen, weil die natürliche Lichtschwiele der Haut ebenfalls abgetragen wird. Die Lichtschwiele ist unser hauteigener Sonnenschutz, der uns vor UV-Strahlen schützt. Eine Sonnencreme mit hohem LSF ist nach der Anwendung also Pflicht! Auch auf Saunabesuche, Solarium, Sport und Pflegemasken sollte in den ersten Tage verzichtet werden.

Wer kann Fruchtsäure-Peelings verwenden?

Mittlerweile gibt es auch einige Produkte für den Heimgebrauch. Die Konzentration der Fruchtsäure ist bei diesen Produkten allerdings etwas geringer als bei einer Behandlung im Kosmetikinstitut. Wichtig ist, die Haut an die Produkte zu gewöhnen.

Alpha-Hydroxy-Säuren sind für trockene und sonnengeschädigte Haut geeignet. Sie peelen die Haut, binden Feuchtigkeit und verhelfen zu mehr Frische und Elastizität.

Bei empfindlicher und sensibler Haut sollten chemische Peelings nur in Absprache mit der Kosmetikerin oder dem Dermatologen durchgeführt werden. Je nach Typ kann die Haut anders auf das Abschälen reagieren. So können Rötungen, Hautirritationen, Jucken oder Brennen mögliche Nebenwirkungen sein. Der Profi beginnt die Behandlung meist mit einer Hautanalyse, um mögliche Irritationen von vornherein auszuschließen.

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Da Fruchtsäure-Peelings die Durchblutung verstärken, sind sie bei Couperose eher ungeeignet. Bei der gleichzeitigen Einnahme von Medikamenten sollte ebenfalls Rücksprache mit einem Profi gehalten werden.

Wer zu Akne neigt, ist mit den verwandten Beta-Hydroxy-Säuren (BHA) besser bedient. Sie sind fettlöslich, antibakteriell, entzündungshemmend und durchdringen die ölige Hautoberfläche sowie die Poren. Rötungen und Unreinheiten werden in den tieferen Hautschichten reduziert.

Wie viel Prozent Fruchtsäure ist ideal?

Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollte mit der geringsten Konzentration an Fruchtsäure begonnen werden. Das sind in der Regel 1-2%. Alle drei Tage trägt man das Peeling auf das gereinigte Gesicht, Hals und Dekolleté auf. Augenpartie und Mund werden dabei ausgespart. Reagiert die Haut ohne Reize, kann man die Konzentration sehr langsam steigern. Zeigen sich Rötungen und Irritationen sollte die Konzentration reduziert werden bzw. die Häufigkeit der Anwendungen heruntergefahren werden.

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©CoffeeAndMilk on iStock

Wie pflege ich die Haut nach einem Fruchtsäure-Peeling?

Das Schöne an einer Fruchtsäure-Behandlung ist, dass Wirkstoffe anschließend besser und tiefer in die Haut eindringen können. Denn das Abtragen der abgestorbenen Zellschichten macht die Haut extrem aufnahmefähig. Aus diesem Grund werden viele Behandlungen im Komsetikinstitut mit einem reichhaltigen Pflegecocktail beendet.

Alternativ kann auch ein reichhaltiges Serum die Heimanwendung beenden. Morgens sollte unbedingt ein Lichtschutzfaktor zur Beauty-Routine gehören, damit die frische Haut gut geschützt ist.

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Ähnlich wie ein Fruchtsäure-Peeling trägt auch die Microdermabrasion die erste Hautschicht ab und lässt den Teint strahlen. Anti-Aging-Produkte können durch diese Behandlungen besser in die Haut eindringen: Seren und Essenzen können ihre Schönmacher-Funktion dann erst richtig erfüllen.

Titelbild: ©CoffeeAndMilk on iStock