So funktioniert’s

Richtig föhnen: 7 Tipps für schönes Haar

Nach der Haarwäsche steht das Föhnen auf dem Programm. Doch was dem Friseur so gut gelingt und uns eine Hollywood-Mähne zaubert, ist im eigenen Badezimmer plötzlich gar nicht mehr so einfach. Also muss die richtige Föhntechnik her. 

Wird das Haar falsch geföhnt, kann das auf Dauer die Haarstruktur schädigen. Sprödes, trockenes, splissiges und glanzloses Haar sowie eine strapazierte Kopfhaut sind die Folge. Damit das nicht passiert, geben wir Euch 7 Tipps, die das Haar beim Föhnen schonen und ihm Glanz und Sprungkraft verleihen. Neben der richtigen Föhntechnik, ist auch das richtige Gerät wichtig: Der Föhn sollte in Luftstärke und Temperatur regulierbar sein und auch eine Kaltstufe besitzen.

1. Nicht sofort föhnen

Nasses Haar ist besonders empfindlich und sollte deshalb nicht unmittelbar nach der Haarwäsche geföhnt werden. Drückt es erst vorsichtig mit einem Handtuch aus (niemals rubbeln!) und lasst es etwa 15 Minuten lang an der Luft oder unter einem Handtuchturban vortrocknen – Diese Zeit könnt Ihr zum Beispiel nutzen, um zu Frühstücken oder Euer Make-up aufzulegen.

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2. Hitzeschutz nicht vergessen

Hitzeschutzspray ist ein Must-have! Beim Föhnen wird das Haar großer Hitze ausgesetzt und sollte deshalb gut geschützt werden, selbst wenn Ihr „nur mal kurz“ föhnt. Entwirrt das Haar vorsichtig mit einem Kamm und sprüht das Hitzeschutzspray gleichmäßig und mit ausreichend Abstand auf das Haar. Anschließend solltet ihr es nochmal mit einem Kamm gut verteilen.

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3. Nicht zu heiß föhnen

Wie bereits erwähnt, ist nasses Haar besonders empfindlich und auch, wenn es großzügig mit Hitzeschutz bearbeitet wurde, sollte es nicht auf der heißesten Stufe geföhnt werden. Die passende Temperatur könnt ihr beispielsweise auf den Handrücken testen. Ist die Hitze dort angenehm, könnt ihr auf dieser Stufe weiter föhnen. Wählt im Zweifelsfall aber immer eine mittlere Temperatur aus.

4. Mit Aufsatz föhnen

Verwendet immer einen Düsen- oder Diffusoraufsatz zum Föhnen. Ein Diffusoraufsatz verteilt die ausströmende Luft und schützt das Haar so zusätzlich vor zu starker Hitzeeinwirkung. Er eignet sich gut, um das Haar schnell zu trocknen. Ein Düsenaufsatz konzentriert den Luftstrom und glättet die die Haaroberfläche – Dieser ist besonders geeignet, wenn man zusätzlich mit einer Rundbürste arbeitet.

5. Mit der richtigen Bürste föhnen

In der Regel benutzt man eine Bürste zum Föhnen, wenn man Volumen und einen schönen Schwung ins Haar bringen will. Allerdings eignet sich nicht jede Bürste für’s Föhnen. Eine Rundbürste mit Wildschweinborsten ist die beste Wahl und sollte von der Größe her zu Eurer Haarlänge passen – Je kürzer die Haare, desto kleiner sollte die Bürste sein. Aber auch bei langen Haaren, sollte man nicht zu einer zu großen Rundbürste greifen, wenn man sich mehr Volumen wünscht.

6. In die richtige Richtung föhnen

Ganz wichtig: Das Haar stets in Wuchsrichtung föhnen, denn sonst wird es aufgeraut und wirkt kräuselig. Wer mit einer Rundbürste föhnt, sollte darauf achten, die Bürste so nah an die Kopfhaut wie möglich zu legen und sie dann so vom Kopf wegzuführen, dass das Haar in C-Form um die Bürste liegt. Der Föhn wird dabei so gehalten, dass der Luftstrom in Bürstrichtung verläuft. Es ist außerdem einfacher, das Haar in mehrere Partien zu unterteilen, am Hinterkopf mit dem Föhnen zu beginnen und sich nach oben zu arbeiten.

7. Kalt-Warm-Kalt-Regel beachten

Setzt beim Föhnen auf die Kalt-Warm-Kalt-Regel – Erst wird das Haar mit kalter Luft fast trocken geföhnt, dann mit warmer Luft über eine Rundbürste und anschließen lässt man es mit kalter Luft auskühlen. Erst dann wird die Bürste herausgezogen. Die kalte Luft versiegelt das Haar, wodurch es einen schönen Glanz und mehr Elastizität bekommt.

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Titelbild: ©Vonschonertagen on iStock