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Interview mit Sarah Zimmer

Luxuriös, minimalistisch & wirkungsvoll: NAYA

Das Label NAYA steht für luxuriöse und minimalistische Produkte. Dabei überzeugt die intelligente Pflegeserie mit bioaktiven Inhaltsstoffen und patentierten Pflanzenextrakten in hoher Konzentration. Und das Beste: Alles made in Germany. In Zusammenarbeit mit einem Team von „Green Scientists“ werden alle Produkte in Deutschland nach höchsten Qualitätsstandards formuliert und hergestellt. Das Credo „Less is more“ ist dabei nicht nur nachhaltiger für die Haut, sondern auch für unseren Planeten. 

NAYA startete im April 2018 mit dem Launch des „Everyday Face Oil“. Ein leichtes, nährendes Gesichtsöl, das die Haut pflegt und wieder ins Gleichgewicht bringt. Zudem präsentierte das Gesichtsöl den Star-Inhaltsstoff Cacay-Öl, das auch „Amazon’s best kept secret“ genannt wird. Alle Produkte von NAYA enthalten diesen besonderen und bisher noch selten eingesetzten Inhaltsstoff. Denn Cacay-Öl ist reich an Vitamin A und damit die natürliche Antwort auf Retinol. Das Öl wird direkt von Farmern aus Südamerika bezogen. Das Label hat mit Partnern vor Ort ein Projekt ins Leben gerufen, das aktiv den Regenwald schützt und die lokalen Bauern unterstützt. So möchte die Brand einen positiven Einfluss auf die Umwelt sowie auf die lokale und globale Wirtschaft haben.

Wir haben Gründerin Sarah Zimmer zum Interview getroffen und mit ihr über das Label, die Besonderheiten von Cacay-Öl sowie über ihre Top Hautpflege-Tipps für den Herbst/Winter gesprochen.

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sarah zimmer naya

Sarah Zimmer, Gründerin von NAYA

Warum Hautpflege? Woher kommt deine Leidenschaft für Beauty?

Sarah Zimmer: Ganz einfach: Die Haut ist unser größtes Organ. Jeden Tag reiben wir uns über 10-20 Produkte auf die Haut, die je aus 15-50 verschiedenen Inhaltsstoffen bestehen. Das kann also bis zu 1.000 Inhaltsstoffe pro Tag bedeuten! Das ist weder für die Haut, noch für die Umwelt nachhaltig und sogar unnötig. Aber nicht nur das. Durch den Schönheitswahn haben wir jeden Bezug zu uns selbst verloren. Was tut uns eigentlich gut? Anstatt auf uns selbst zu hören, setzen wir verstärkt auf die Meinung anderer. In Kombination mit einem stagnierenden Markt, der die Hautpflege überkompliziert, haben wir es uns als Ziel gesetzt, dieses zu vereinfachen. Und unsere Kunden zu bestärken, wieder mehr auf sich selbst zu hören. Aus diesem Grund haben wir unser „Everyday“ Konzept entwickelt, das sich auf essenzielle Produkte konzentriert, die die Haut pflegen, sie zum Strahlen bringen und sie vor Umwelteinflüssen schützen.

Wenn die Kunden unsere Produktreihe verwenden, schenken sie ihrer Haut wunderschöne pflanzliche Inhaltsstoffe von lokalen Lieferanten aus dem Herkunftsland, kombiniert mit wissenschaftlich getesteten Inhaltsstoffen. Es ist eine minimalistische Vorgehensweise, um die Hautpflege-Routine der Kunden zu reduzieren. Ganz nach dem Motto „Weniger ist mehr“ geht es mir um die Qualität und nicht um die Quantität. Sie tun etwas gutes für sich und automatisch auch für die Natur.

everyday face cream naya

©NAYA

Mit welcher Philosophie hast Du NAYA 2018 gegründet und wie hat sie sich bis heute weiterentwickelt?

Sarah Zimmer: Als Verbraucher war ich frustriert über Unternehmen, die ihre Produktionskette nicht öffentlich darlegen oder nur Auszüge daraus zeigen. Daher wollte ich mich darauf konzentrieren, eine Marke mit einer ethischen und nachhaltigen Lieferkette aufzubauen, die völlig transparent ist. Unser Hauptziel bei Naya ist es, ein Geschäftsmodell mit in die DNA integrierter Philanthropie zu etablieren. Unsere Kunden sollten durch unsere auf den Markt gebrachten Produkte wieder mit Mutter Natur verbunden werden. Unsere Mission ist es, ein Bewusstsein für den Amazonas und die Bedeutung seines Schutzes, durch die dort lebenden lokalen Gemeinschaften und ihre Weisheit, zu schaffen. Wir beziehen die Produkte direkt von Lieferanten aus der Region, wodurch lokale Gemeinschaften und Kleinbauern ein stabiles Einkommen erzielen. Diese Sensibilisierung und Verschiebung der Nachfrage bedeutet, dass Transparenz jetzt von entscheidender Bedeutung ist. Wir sind bestrebt, ein Unternehmen zu sein, das Informationen liefert, woher unsere Produkte und Wirkstoffe stammen und warum wir bestimmte Wirkstoffe gegenüber anderen bevorzugen. Damit ist jeder Schritt in der Lieferkette bekannt und nachvollziehbar. Verbraucher versuchen immer mehr, verantwortungsbewusste Bürger der Welt zu sein und sie erwarten dasselbe von Unternehmen. Verbraucher haben so viel Macht die Welt zu verändern, indem sie sich bewusst sind, wie und wo sie ihr Geld investieren und was sie kaufen. Und dieses möchten wir ermöglichen.

In deinen Produkten findet man den besonderen Inhaltsstoff Cacay-Öl. Was macht dieses Öl aus dem Amazonas so besonders? Warum setzt Du auf diesen Stoff?

Sarah Zimmer: Unser Cacay-Öl aus dem Amazonas ist ein Allround-Talent und unser Hero Inhaltsstoff. Cacay-Öl ist einer der wenigen Inhaltsstoffe, der reich an Vitamin A aka Retinol ist. Es fördert die Kollagen-Produktion, regeneriert die Haut, reguliert die Talgproduktion und ist ein hervorragender Wirkstoff, um die Feuchtigkeit in der Haut einzuschließen. Denn obwohl pflanzliche Öle wie z.B. Sanddornöl oder Hagebuttenöl viel Beta-Carotin, also Pro-Vitamin A enthalten, fehlt ihnen das wertvolle Antioxidant Vitamin A. Dazu muss man wissen, dass Vitamin A eigentlich nicht in Pflanzen zu finden ist, sondern nur in tierischen Produkten. Das macht das Cacay-Öl so einzigartig. Daher haben wir mehrere Tests mit deutschen Instituten durchführen lassen, um dieses bestätigen zu können. Unser Cacay-Öl ist somit eine echte „Wunderwaffe“ für Haut und Haar. Auch hierbei setzen wir auf einheimische Lieferanten und lokale Gemeinschaften, die im Einklang mit der Natur leben. Es war mir wichtig, als ich vor 5-6 Jahren bei meinen Recherchen auf der Suche nach einem besonderen Wirkstoff war, dass es auch für die Produzenten, also den Kleinbauern vor Ort im Amazonas, einen finanziellen Nutzen bringt und sie somit den Wald in unserem gemeinsamen Sinne schützen können.

NAYA Everyday Glow Serum

©NAYA

Worauf kann man sich in Zukunft bei NAYA freuen?

Sarah Zimmer: Unser Ziel ist es natürlich, dass wir unsere Produkte in vielen Badezimmern auf der ganzen Welt sehen. Wir möchten Menschen dazu inspirieren, sich uns anzuschließen, sich wieder mit der Natur zu verbinden und mehr über verschiedene Kulturen zu erfahren. Wir haben viele Ideen, was wir gerne machen würden.

Was sind deine Top Hautpflege-Tipps für den Herbst/Winter?

Sarah Zimmer: Unsere Haut braucht je nach Jahreszeit unterschiedliche Dinge. Besonders nach einem warmen Sommer kämpft die Haut mit dem Jahreszeitenwechsel, da die kühleren Temperaturen und trockene Luft der Haut Feuchtigkeit entziehen. Ein paar Änderungen in der Pflegeroutine sorgen aber schon dafür, dass die Haut den Wechsel gut übersteht und ihr natürlicher Glow erhalten bleibt:

1. Peeling und Masken
Die fade Haut kann durch ein sanftes Peeling oder eine Maske wieder zum Leben erweckt werden. Sie entfernt abgestorbene Hautzellen, lässt den Teint klarer erscheinen und macht die Haut schließlich empfänglicher für nachfolgende Wirkstoffe. Alternativ kann man auch unsere Hydration Mask verwenden, um die Feuchtigkeit der Hautzellen während des Saisonwechsels zu steigern. Die Hydration Mask hat auch einen sehr sanften Peeling-Effekt.

hydration mask naya glow

©NAYA

2. Seren
Pflegende Seren, die reich an Antioxidantien sind, dürfen nicht fehlen. Sie werden idealerweise mit kreisenden, massierenden Bewegungen in die Haut eingearbeitet, um ihr neue neue Energie zu verleihen. Angereichert mit Wirkstoffen wie Vitaminen, Hyaluronsäure, Antioxidantien wie Niacinamide, Vitamin C oder Centella Asiatica Extrakt sorgen sie für einen frischeren und festeren Teint. Unser Everyday Glow Serum ist eine pflegende Basis aus Pflanzenextrakten und Ölen und beinhaltet einen cleveren Glow Complex, um die Hautzellen wieder mit Energie zu versorgen. Man kann das Serum mit unserem Vitamin C-basierten Pulver kombinieren – unserem Antioxidant Defense Booster – für einen extra Boost an Vitaminen.

3. Cremes und Gesichtsöle
Wenn die Temperaturen unter acht Grad fallen, kann sich die hauteigene Fettproduktion verlangsamen. Das hat zur Folge, dass die Hautbarriere nicht mehr ausreichend geschützt ist und quasi schutzlos der trockenen Heizungsluft und kalten Außentemperaturen ausgeliefert ist. Jetzt sollte man allerdings nicht den Fehler machen, direkt über Nacht zu dickeren, reichhaltigeren Cremes zu wechseln. Die Haut kann schnell überpflegt sein und mit Unreinheiten reagieren. Reichhaltigere Cremes sollten deshalb am besten erstmal nur nachts angewendet werden und später dann auch tagsüber. Ich empfehle hierfür unser Gesichtsölsortiment und die Everyday Face Cream.

Wir bedanken uns bei Sarah für das interessante Interview und wünschen ihr und NAYA weiterhin viel Erfolg. Mehr Informationen findet Ihr unter nayaglow.com.