Rundum gepflegte Füße sind nicht nur im Sommer ein schönes Accessoire. Gerade in der kalten Jahreszeit brauchen die Füße eine besondere Pflege-Routine, um die Strapazen des Winters unbeschadet zu überstehen. Feuchtigkeitsspender sind dabei die größten Beauty-Wohltäter! 

Trockene Füße sind gerade im Herbst/Winter keine Seltenheit. Die Haut leidet unter der trockenen Heizungsluft, den kalten Temperaturen und dem wenigen Sauerstoff. Die meiste Zeit stecken unsere Füße in schweren Stiefeln und dicken Socken – oftmals den ganzen Tag. Die fehlende Luftzirkulation führt zu Hitzestaus, Schweißfüßen und begünstigt trockene Haut. Mit einer Extraportion Pflege bleiben Füße auch im Herbst/Winter ein Hingucker.

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FUSSBAD

Das Beauty-Programm für die Füße startet mit einem entspannten Fußbad, das Nägel, Nagel- und Hornhaut auf die weiteren Pflegeschritte vorbereitet. Nagellack sollte deshalb vorher schon entfernt werden! Das Wasser (ca. zehn Liter) sollte um die 37 Grad haben und kann mit speziellen Zusätzen zu einem echten Pflege-Kick werden. Die Füße sollten für höchstens 10 Minuten abtauchen, denn alles darüber lässt die Haut zu sehr aufquellen.

Tipp: Badezusätze kann man entweder kaufen oder selber machen: Einfach drei Esslöffel Totes Meer Salz und 250 ml Olivenöl mischen. Fertig!

PEELEN

Für den extra Spa-Faktor sorgen spezielle Peelings, die die Füße glätten und für eine gute Durchblutung sorgen. Ein Scrub mit Meersalz, Fruchtsäuren oder fein gemahlenem Bimsstein entfernt abgestorbene Hautzellen und überschüssige Hornhaut. An besonders hartnäckigen Stellen, wie Ferse oder Ballen, kann ein Bimsstein oder eine Hornhautfeile helfen. Etwas Hornhaut brauchen die Füße, deswegen immer zwischendurch mal fühlen, wie sich die Haut anfühlt. Nur raue und schwielige Stellen sollten abgerieben werden. Hobel und Raspel gehören in die Hände von Profis: Eine ungeübte Selbstbehandlung kann schnell zu Verletzungen führen!

Übrigens: So unschön wie sie manchmal aussehen kann, aber Hornhaut ist ein wichtiger Bestandteil der Haut. Sie schützt stark beanspruchte Körperstellen wie ein Schutzschild vor Druck und Reibung. Entfernt man sie zu großzügig, ist die Haut schutzlos und anfälliger für Blasen und andere Verletzungen.

 

NÄGEL IN FORM BRINGEN

Wenn die Füße babyweich sind, kommen die Nägel dran. Podologen raten bei Fußnägeln zu einer Spatenform, bei der der Nagel mit der Zehenkuppe abschließt. Außerdem sollten die Seiten nicht rund gefeilt werden! Beides verhindert, dass der Nagel unter Umständen einwächst. Viele schwören darauf, den Nagel nur zu Feilen und gar nicht zu schneiden. Bei Nägel, die schnell splittern und reißen, ist das wahrscheinlich auch die beste Methode. Ansonsten kann man auch eine Nagelschere oder einen Nagelknipser verwenden.

Anschließend werden die Nägel in Form gefeilt – eine Sandblattfeile eignet sich dafür am besten, weil sie den Nagel nicht so strapaziert.

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CREMES UND MASKEN

Im Herbst und Winter brauchen die Füße jede Menge Feuchtigkeit. Spezielle Fußcremes und -masken unterstützen die natürliche Talgproduktion und legen sich wie ein Schutzfilm um die Füße. Am besten lässt man die reichhaltigen Cremes und Packungen über Nacht einwirken. Dafür werden die Füße großzügig eingecremt und dann in dicke Socken gesteckt. Durch die Wärme kann die Haut die Feuchtigkeit besser aufnehmen und die Füße werden samtweich. Vor allem Produkte mit Urea und Aloe Vera sind echte Beauty-Waffen für schöne Füße.

NAGELHAUT

Die Nagelhaut lässt sich nach dem Bad besonders gut und schonend mit einem Rosenholzstäbchen zurückschieben. Für die empfindliche Nagelhaut eignen sich Nagelöle oder spezielle Cuticle-Creams, die sanft einmassiert werden und vor Trockenheit und Rissen schützen. Schnell einziehende Cremes sind ideal für zwischendurch, weil sie Feuchtigkeit spenden, aber nicht zu fettig sind.

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