Euer größter Beautywunsch ist eine gesunde lange Wallemähne? Wer sich ein bisschen geduldet und ein paar Tipps beherzigt, züchtet sein Haar ohne großen Aufwand und Budget Woche für Woche auf Wunschlänge.

TSCHÜSS SPLISS 
Wer mit der Mission „Wallemähne“ startet, muss sich erst mal von ein paar Zentimetern Haar trennen. Traurig, aber wahr. Wer sich langes Haar wünscht, muss sich von splissigen Enden trennen. Nur, wenn das Haar von der Wurzel bis in die Spitze gesund ist, kann es gekräftigt nachwachsen. Ihr solltet während der Zuchtzeit alle 8 Wochen zum Friseur gehen und Euch dort die Spitzen schneiden lassen. Das Haar wächst pro Monat ca. 1-1,5 cm, beim Spitzenschneiden müsst Ihr dann von drei neu gewonnen Zentimetern einen abgeben. Nicht so schlimm, oder?

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KLUGES KÖPFCHEN 
Gesundes Haar wächst aus gesunder Kopfhaut. Darum ist es wichtig, der Kopfhaut Beachtung zu schenken und sie zu pflegen. Wer das Wachstum der Haare anregen will, sollte alle zwei bis drei Tage die Kopfhaut massieren. Das fördert die Durchblutung und aktiviert die Haarwurzel. Um den Effekt zu unterstützen, könnt Ihr Nährstoffkonzentrate einmassieren. Sie sind reich an hochkonzentrierten Wirkstoffen, Mineralien und Vitaminen, die Haarwurzel, Kopfhaut und Haaransatz brauchen, um Euch mit gesundem Haar eine Freude zu machen. Übrigens: Ein echter Booster für das Haarwachstum ist Koffein – es ist in spezieller Pflege, z. B. von der Marke Plantur, enthalten. Wenn Ihr eine trockene Kopfhaut habt, könnt Ihr statt eines Nährstoff-Cocktails auch Arganöl benutzen. Bei fettiger Kopfhaut empfehlen sich entfettende Tonikums. Auch Pre-Shampoos oder Peelings befreien die Kopfhaut von Sebum, Stylingrückständen und Schmutz. Solche Produkte solltet Ihr nur bei jeder vierten bis fünften Haarwäsche anwenden, sie können bei zu häufiger Anwendung austrocknen und reizen.

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PFLICHTBEWUSSTES PFLEGEPROGRAMM
Kein Shampoo und keine Kur können dafür sorgen, dass Euer Haar über Nacht einen Wachstumsschub erlebt. Aber wer konsequent die richtige Pflege anwendet, kann sich nach einigen Wochen und Monaten über gesundes, langes Haar freuen. Wichtig ist, dass Ihr Euer Haar mit Feuchtigkeit versorgt. Das beugt Haarbruch vor – und wenn das Haar bis in die Spitzen gesund ist, müsst Ihr es nicht scheiden lassen. Der Clou ist also, das Haar mit ordentlich Feuchtigkeit zu versorgen, damit es strapazierfähig und elastisch bleibt. Verzichtet auf Produkte, die viel Alkohol enthalten, sie trocknen das Haar aus. Auch auf Weichmacher und Silikone solltet Ihr verzichten. Investiert besser in Shampoo, Kur & Co und vielleicht in eine Leave-in-Pflege mit Ölen, Keratin und Proteinen, die das Haar von innen stärken. Schützt das Haar vor Umwelteinflüssen wie starker Sonnenstrahlung und trockener Heizungsluft. Verzichtet auf Färben, Blondieren und Dauerwelle auf dem Weg zur Wallemähne. Extra-Pflegetipp: Vor dem Waschen die Haarspitzen mit Haaröl pflegen und kurz einwirken lassen. Bei jeder zweiten Wäsche eine Haarkur machen und diese möglichst zwanzig Minuten einwirken lassen. Regelmäßigkeit und Zeit zahlen sich aus!

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AB HEUTE IST HITZEFREI 
Wir wissen alle, dass Hitze dem Haar schadet, weil es ihm Feuchtigkeit entzieht. Es ist ratsam, auf Lockenstab und Glätteisen eine Zeit lang zu verzichten. Wenn Ihr dennoch mit Hitze stylen wollt, solltet Ihr dringend einen Hitzeschutz benutzen. Wenn Ihr das Haar fönt, dann mit lauwarmer Luft. Das dauert zwar länger, ist aber schonender.

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GIB GUMMI – ABER RICHTIG 
Habt Ihr schon mal bemerkt, dass viele Eurer Haare in der Mitte brüchig sind? Das kann daran liegen, dass Ihr Euren Zopf zu fest bindet und/oder Ihr ein Haargummi mit Metall benutzt, das am Haar scheuert und es letztlich abbrechen lässt. Eine Alternative zum klassischen Haargummi sind Haarbänder aus Plastik, die wie ein Telefonkabel aussehen, oder Haargummis aus elastischem Gummi, das mit Stoff überzogen ist. Eine große Auswahl an Farben und Designs bietet das Label scoopy loop. Statt eines Zopfs könnt Ihr das Haar auch mal hochstecken – ist trendy und sieht schick aus.

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WACHSTUMSHILFE VON INNEN 
Gesundes Haar ist nicht nur das Ergebnis richtiger Pflege, sondern auch einer gesunden Ernährung. Das Haar braucht Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe, um gesund und stark zu wachsen und auch, um nicht auszufallen. Versorgt Euch mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Lachs, Thunfisch und Makrele), Proteinen (Avocado, grünes Gemüse, Nüsse, Eier), Biotin (Haferflocken), Zink (Hülsenfrüchte) und Eisen (rotes Fleisch, rote Beete). Innerhalb von drei bis vier Wochen könnt Ihr mit leichten positiven Veränderungen rechnen. Wer ein Nahrungsergänzungsmittel (wie z. B. die beliebte Kieselerde) für das Haar einnehmen möchte, sollte beim Hausarzt ein Blutbild machen lassen – dort werden Defizite deutlich.

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TU DIR WAS GUTES 
Stress ist schädlich fürs Haar! Das ist kein Geheimnis. Wer Dauerstress hat, gerät oftmals seelisch aus dem Gleichgewicht. Die Stresshormone spielen verrückt, Haut und Haar reagieren negativ. Darum: Raus aus der Stressfalle! Tut Euch etwas Gutes. Genießt den Frühling, geht spazieren, trefft Euch mit Freunden, lest ein Buch. Sehr vereinfacht gesprochen: Das, was der Seele guttut, stärkt auch das Haar.

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GEDULD 
Gebt Euch und Eurem Haar Zeit. Habt Geduld und haltet Euch an unsere Tipps, dann könnt Ihr schon nach einigen Wochen erste Erfolge sehen und nach einigen Monaten habt Ihr eine gesunde, glänzende und kräftige Mähne. Aufgeben gilt nicht! Und immer dran denken: „Invest in your hair – it is the crown you never take off!“

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Haaröl sollte in keinem Badezimmer mehr fehlen. Wenn Du unsicher bist, welches Öl für Deine Pflegebedürfnisse das richtige ist: Wir sagen es Dir. Übrigens: Mit Haaröl kannst Du nicht nur die Spitzen pflegen, sondern noch tolle andere Dinge anstellen. Wie zum Beispiel Spliss vorbeugen.

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