Gerade haben wir uns die richtige Aussprache von Balayage angewöhnt, da steht auch schon ein funkelndes Update des Colorations-Trends an: Glitterage verleiht dem Haar ein glitzerndes Finish und ist damit vor allem für Parties und festliche Anlässe der Hit. Doch wie funktioniert der Glamour-Anstrich genau und wie stylt man ihn?

WAS IST GLITTERAGE?

Kannten wir Glitzerhaarspray bis jetzt nur von Karneval, Strippern und vielleicht noch als Highlighter-Finish für die Festtage, zeigt der neue Trend Glitterage wie man den Glitzer-Look auch ohne Overkill-Gefahr stylt und vor allem so, dass er nicht billig aussieht! Die Idee zu dem Look hatte die Hair-Stylistin Danielle Wade aus Denver in Colorado. Der Trend wurde aber relativ schnell zum Beispiel auch von dem ausgeflippten Friseursalon „Not Another Salon“ in London aufgenommen, in dem übrigens nur biologisch abbaubarer Glitter eingesetzt wird. Während bei der klassischen Balayage-Technik einzelne Strähnen „per Hand gezeichnet“ werden und so ein besonders natürlicher Look entsteht, setzt Glitterage was den Effekt angeht auf das Gegenteil: Statt zurückhaltender Natürlichkeit wird es expressiv und glamourös! Die Technik ist dabei aber dieselbe, nur dass statt Farbe eben Glitzerpartikel in die Haarschichten eingearbeitet werden. Daher ist der Name auch an den von Balayage angelehnt: Das französische Wort „balayer“, was so viel heißt wie „fegen“ bezeichnet die Bewegung, mit der die Farbe beziehungsweise in diesem Fall der Glitzer in die Haare eingearbeitet wird. Besonders schön kommt Glitterage übrigens mit Beach Waves zur Geltung.

WIE LANGE HÄLT GLITTERAGE?

Da der Effekt durch Glitzerpartikel und nicht durch eine Coloration im klassischen Sinne entsteht, ist er natürlich nicht von Dauer. Ähnlich wie bei Glitzer-Haarsprays ist die Glitterage als einmaliger Wow-Effekt für besondere Anlässe gedacht. Mit ein bis zwei Haarwäschen lässt sich der Glitzer ganz einfach auswaschen. Das Praktische: Vom Highlight-Look auf dem Festival zurück zum Büro ist kein Problem.

STICHWORT MIKROPLASTIK: WAS IST MIT DER UMWELT?

Damit nicht der ganze Glitter im Abfluss landet, sollte man ihn vorher so gut wie möglich ausbürsten und im Plastiküll entsorgen. Das ist vor allem auch der Umwelt zuliebe wichtig, denn die meisten Glitzer-Partikel sind natürlich nicht biologisch abbaubar. Es gibt jedoch auch Marken, die bereits umweltfreundlichen Glitter produzieren wie Disco Dust London https://www.discodustlondon.com/ oder Nature Glitz https://natureglitz.de/shop

GLITTERAGE ZUM SELBST STYLEN

Den Funkel-Trend für die „Party auf dem Kopf“ kann man relativ einfach nachstylen. Dafür benötigst du Folgendes:

• Auswaschbares Glitzergel oder einzelne Glitzerpartikel (gerne auch in verschiedenen Farben)
• Haarklammern zum Abstecken
• Stilkamm
• Farbpinsel
• Haarspray

Anleitung für DIY-Glitterage:
Wichtig: Empfehlenswert ist es die Haare zuerst wie gewünscht zu stylen, zum Beispiel glatt oder lockig und anschließend den Glitzer aufzutragen. Denn Glitzerpartikel und Glätteisen beziehungsweise Lockenstab vertragen sich nicht wirklich!

1. Die einzelnen Haarpartien abteilen und nach Geschmack in dünne und dicke Strähnen abteilen
2. Die Strähnen mit dem Glitzergel oder den Glitzerpartikeln bemalen
3. Am Schluss zur Fixierung alles mit Haarspray besprühen
4. Den Pinsel am besten direkt auswaschen
Tipp: Für die hinteren Partien ist es gut, wenn dir eine Freundin behilflich ist.

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Ebenfalls eine schöne Abwandlung ist die Pastelage, bei der zarte Pastelltöne in das Haar eingearbeitet werden. Du möchtest es eine Nummer ausdrucksstärker? Dann ist der Trend Pagenta-Hair das Richtige, eine Mischung aus Purple und Magenta. Wenn dir nach all dem Glitter wieder der Sinn nach Natürlichkeit steht, ist das lässige Hygge Hair die Lösung!

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