Der große Parfümtrend des Jahres? Unisex Düfte. Warum? Wir klären auf und gehen mit Euch auf Schnupperkurs!

Ein lieblicher Veilchenduft für den Mann? Ein rauchiges Lederparfum für eine Frau? Das passt irgendwie nicht, oder? Frauen und Männer haben – wie bei vielen Dingen im Leben – bei den Düften unterschiedliche Vorlieben und feste Regeln, denen sie folgen. Die Damen greifen zu den romantisch-nostalgischen Flakons mit süßlich-blumigem Inhalt, während die Männer minimalistische Formen und klare Duftstrukturen bevorzugen. Während die Ladies in der Parfümerie in die rosa-weiße Damenabteilung wandern, gehen die Jungs in die deutlich kleinere blau-schwarze Männerecke. So war’s bisher. Jetzt wird’s anders: Neue innovative Parfums sorgen für Chaos und stellen alle „Duftregeln“, die sich uns von Kindheit an eingeprägt haben, auf den Kopf.

EIN DUFT OHNE GESCHLECHT

Die neuen progressiven Düfte lehnen sich nicht mehr an die Geschlechterklischees der Parfümindustrie an, sondern gehen mit einem neuen Ansatz an die Kreation eines Duftes. Das Ziel: Das Parfum soll eine Erinnerung wecken, den Duft eines Ortes einfangen, den Geruch einer Stimmung interpretieren – ganz frei vom Geschlecht des Trägers. So kommt es, dass die Range an Unisex-Parfums immer größer wird. Von erfrischend bis intensiv-markant, von balsamisch bis spritzig ist alles dabei, was das Herz begehrt, um die eigene Individualität mittels Duft auszudrücken.

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©iStockphoto | Anastasiia Romashina

VON LEICHT BIS INTENSIV, VON SINNLICH BIS EXTRAVAGANT

Die frischen leichten Düfte sind besonders jetzt im Sommer trendy, da Zitrusnoten wie Bergamotte, Neroli, Orangenblütenöl, Zitrone und Grapefruit gepaart mit Grüntee, weißem Tee und Kräutern Energie schenken und Lebensfreude wecken. Wer’s statt frisch-fruchtig lieber würzig mag, kann zu besonders leichten Herrendüften greifen, die mit Holznoten, Kräutern wie Kümmel und Basilikum spielen. Für einen Hauch Sexyness sorgen Vanille, Tonkabohne oder Zimt. Etwas spezieller mit extravaganten Zutaten sind die prickelnden spritzigen Parfums, die mit – Achtung super trendy – Solar-Akkorden spielen. Aromatisches Zypressenöl, Wachholderbeere, Myrrhe, Sandelholz, Kurkuma, Cassis und Pfeffernoten geben Rose, Vanille und Vetiver ein spannendes Update.

Für alle, die es klassischer, konventionell floral-fruchtig lieben, sind pudrige Düfte ideal. Akkorde von Jasmin, Veilchen, Magnolie sind zwar typisch feminin, werden aber mit Petitgrain, Moschus oder Zedernholz zu sinnlichen Unisex-Düften.

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