GIFs reihen sich in deinen Chatverläufen und Feeds aneinander und die Kaufhäuser übertrumpfen sich gegenseitig mit kitschiger Deko. Du bist einfach nur froh, wenn die Weihnachtsfeiertage vorbei sind? Wir haben Tipps für ein gelungenes Konter-Programm.

ALLE JAHRE WIEDER: SICH AUF DAS UNVERMEIDLICHE VORBEREITEN

Seien wir mal ehrlich: Weihnachten zu entkommen, ist fast unmöglich. Im Büro rufen Ausflüge auf den Weihnachtsmarkt (da gibt’s ja wenigstens noch Glühwein), beim Nachbarn winkt dir ein blinkender Weihnachtsmann vom Balkon entgegen oder hangelt sich ganz „niedlich“ an einer Lichterkette an selbigem hoch und von der Werbung im TV und auf Social Media müssen wir gar nicht anfangen.

Heißt: Wenn man nicht als Eremit ohne Internet und sonstige Medien in der Einöde lebt, ereilt einen das Phänomen Weihnachten jedes Jahr – beginnend mit den ersten Lebkuchen Ende August. Das Positive daran ist: als bekennender Weihnachtshasser weißt du, was auf dich zukommt und kannst dich zumindest mental darauf vorbereiten. Für alles Weitere kommen hier unsere Tipps für ein Anti-Weihnachtsprogramm, mit dem vielleicht sogar der Grinch Freude hätte.

Einkaufszentrum Weihnachten

©Photo by Heidi Sandstrom on Unsplash

VERMEIDEN, BEKÄMPFEN, FLIEHEN: SCHUTZMECHANISMEN GEGEN DEN WEIHNACHTSWAHNSINN

1. Einkaufscentren im Dezember und vor allem an den Adventswochenenden nicht besuchen. Ihr könntet sonst Konsumterroristen und kitschigem Deko-Exzess zum Opfer fallen und ausgeprägten Menschenhass entwickeln.

2. Menschen ab Mitte Dezember generell meiden: Das zweite Lieblingswort der Deutschen nach Glühwein ist in der Weihnachtszeit „Stress“. Alle sind „im Stress“, weil sie es allen recht machen wollen und wegen Punkt 1. Deswegen beschränkt zwischenmenschliche Interaktionen auf Job, Lieferdienst und Freunde, die eure Einstellung zu Weihnachten möglichst teilen.

3. Erstellt euch eine Anti-Weihnachts-Playlist. Darauf landen nur Songs, mit denen ihr positive Erinnerungen verbindet und die geeignet sind, sämtliche Kitsch-Angriffe von außen abzuwehren. Habt eure Kopfhörer immer griffbereit, sodass ihr zum Beispiel beim Einkaufen statt des Weihnachtsgedudels einfach eure Lieblingssongs hören könnt.

4. Mediale Hilfe: Legt euch auf Netflix, Amazon oder dem Streaming-Dienst eurer Wahl eine pralle Liste mit Konterfilmen an, wenn im Fernsehen eine nicht enden wollende Litanei aus „Kevin – Allein zu Haus“ und „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ läuft. Action-Filme, Thriller, Rom-Coms oder Chick Flicks nach eurem Geschmack – Hauptsache es hat nichts mit Weihnachten zu tun. Ausnahme: Der Streifen „Office Christmas Party“ ist eine Art Hangover in der Umgebung einer Weihnachtsfeier im Büro. Schön abgedreht und ohne Kitschgefahr! Auch Tim Burtons „The Nightmare before Christmas“ ist eine der wenigen angenehmen Beschäftigungen mit dem Thema. Als Lektüre empfehlen wir Das „Weihachtshasser-Buch“ von Ditmar Brittich:

Das Weihnachtshasser-Buch
  • Dietmar Bittrich
  • Herausgeber: Rowohlt Taschenbuch
  • Auflage Nr. 11 (01.11.2005)

5. Rechtzeitig fliehen: Die beste Variante, um Weihnachten zu entkommen ist die Flucht. Wenn du also das nötige Kleingeld hast, buche dir über die Feiertage eine Reise an einen möglichst sonnigen Ort, um vor Kitsch und Fressgelage zu fliehen. Der Klassiker ist Dubai, aber auch Kap Verde, La Réunion, Mexiko oder die Dominikanische Republik sind die perfekte Exit-Strategie für sonnenhungrige Weihnachtshasser.

6. Gelassenheit trainieren: Wie schon erwähnt, wird es dir trotz bester Vorsichtsmaßnahmen vielleicht nicht gelingen, Weihnachten ganz zu entkommen. Also sieh diese Tage im Dezember als eine Art Gelassenheits-Bootcamp, zur Abhärtung für das nächste Jahr. Denn manchmal hilft nur, sich dem Feind zu ergeben und den Rausch aus Dominosteinen, Punsch, Gans und Lametta heldenhaft zu ertragen.

Bulli mit Weihnachtsbaum

©Photo by Denise Johnson on Unsplash

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