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Beauty-Wissen

Die richtige Foundation für jeden Hauttyp

Ob matt, feuchtigkeitsspendend oder mit effektiven Wirkstoffen angereichert – die richtige Foundation zeigt die Haut von ihrer besten Seite. Dabei kommt es einerseits auf den persönlichen Geschmack an, andererseits auf den Hauttyp. Für jeden Hauttyp gibt es die richtige Foundation, allerdings muss man seine Hautbedürfnisse kennen.

Den Hauttyp bestimmen

Jede Haut ist einzigartig und hat dementsprechend individuelle Bedürfnisse. Umfragen zeigen aber, dass die meisten Frauen ihren Hauttyp falsch einzuschätzen – dementsprechend häufig wird zu den falschen Produkten gegriffen. Gerade bei Foundation, die nicht auf den Hauttyp abgestimmt ist, kann das Gesicht schnell unnatürlich und maskenhaft wirken.

  1. Trockener Haut fehlt es an Feuchtigkeit und Lipiden. Sie spannt häufig nach der Reinigung und schuppt an empfindlichen Hautpartien. Durch die wenige Feuchtigkeit neigt sie schneller zu Faltenbildung an den Augen.
  2. Mischhaut ist einer der am häufigsten vorkommenden Hauttypen. Charakteristisch für die Mischhaut ist eine zu Glanz und Unreinheiten neigende T-Zone, während der Wangen- und Augenbereich eher trocken ist und gelegentlich schuppen kann. Geringe Luftfeuchtigkeit, wie z. B. durch Heizungsluft, begünstigt diese Trockenheit.
  3. Normale Haut ist der unproblematischste Hauttyp. Sie zeigt sich feinporig, rosig und gut durchblutet. Selbst gelegentliche Beauty-Sünden verzeiht sie schnell.
  4. Empfindliche Haut ist stellenweise trocken, bekommt Pickelchen, juckt und brennt, zeigt Rötungen und spannt. Sie reagiert empfindlicher auf äußere Umweltreize wie Stress, trockene Heizungsluft und Inhaltsstoffe.
  5. Die unreine Haut produziert mehr Talg als nötig und fördert so die Entstehung von Pickeln und Mitessern. Für die Überproduktion können Veranlagung, Stress oder hormonelle Schwankungen verantwortlich sein. Vor allem die T-Zone neigt vermehrt zu Unreinheiten, ist grobporig und glänzend.
  6. Reife Haut zeigt Linien und Fältchen, hat eine geringere Elastizität und neigt schneller zu Trockenheit. Der Grund dafür ist die nachlassende Kollagen-, Elastin und Lipidproduktion.

Die perfekte Foundation

Bei den unterschiedlichen Arten von Foundation kann man schnell den Überblick verlieren. Um in dem Foundation-Dschungel zurecht zu finden, lohnt es sich, genauer hinzusehen:

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Mischhaut/Fettige Haut

Bei einer Mischhaut oder fettigen Haut ist es besonders wichtig, dass die Foundation kein Öl enthält und die Poren nicht zusätzlich verstopft. Der Hinweis „Nicht komedogen“ bedeutet, dass das jeweilige Produkt so konzipiert ist, dass es die Poren nicht verschließt. Die Inhaltsstoffe sollten überschüssiges Öl absorbieren und der Haut gleichzeitig Feuchtigkeit spenden. Anschließend kann die T-Zone mit einem antibakteriellen Puder oder einem Puder auf Reisbasis abgedeckt werden. Diese mattieren den Teint, saugen zusätzlich überschüssiges Fett auf und verringern die Bildung von Hautunreinheiten.

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Trockene Haut

Die trockene Haut braucht Fett und Feuchtigkeit. Einerseits benötigt sie feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe, die aktiv eine Hydration bewirken, andererseits auch Lipide, um die Barriere zu stabilisieren. Foundations für trockene Haut sollten hochwertige Öle und Feuchtigkeitsspender wie Hyaluronsäure enthalten. Wichtig: auf die Textur achten! Pudrige oder matte Foundations können trockene Partien unschön betonen und der Haut zusätzlich Feuchtigkeit entziehen. Besser geeignet sind gelartige und flüssige Foundations.

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Normale Haut

Das Schöne an normaler Haut ist, dass sie äußerst unempfindlich auf Kosmetik reagiert und man viel ausprobieren kann. Über eine Extraportion Feuchtigkeit in der Foundation freut sich aber auch dieser Hauttyp. Worauf keine Haut verzichten kann: Ein Lichtschutzfaktor!

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Unreine Haut

Bei Haut, die zu Pickeln und Rötungen neigt, verwendet man am besten eine mattierende, also ölabsorbierende Make-up-Grundierung, die gleichzeitig antibakteriell und entzündungshemmend wirkt. Ähnlich wie bei der Mischhaut, sollte auch bei unreiner Haut Öl in der Foundation verzichtet werden. Bei Rötungen im Gesicht sollte ein Produkt mit grünen Farbpigmenten ausgewählt werden, da durch das Grün die Komplementärfarbe Rot neutralisiert wird. Hautberuhigende Inhaltsstoffe lassen Rötungen abklingen und helfen beim Heilungsprozess.

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Reife Haut

Mit zunehmendem Alter braucht die Haut ein Plus an Pflege. Wie praktisch, dass bei den neuen Foundations die Anti-Aging-Pflege schon gleich enthalten ist. Wirkstoffe wie Vitamin A, C und E sowie Aminosäuren nähren die Haut besonders gut. Genau so empfehlenswert: ein guter Lichtschutzfaktor, der die Haut vor lichtbedingter Hautalterung schützt. Für den Anti-Aging-Effekt sorgen außerdem pflegende Inhaltsstoffe wie Antioxidantien, Peptide, Kollagene oder Hyaluronsäure. Feuchtigkeitsspender wie Argan-Öl oder Wildrosenextrakt machen trockene Haut wieder geschmeidig und flexibel.

Die Foundations versorgen die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit, ohne sie zu beschweren. Sie straffen, kaschieren feine Linien und sorgen für einen gleichmäßigen Teint. Licht reflektierende Pigmente leuchten Fältchen aus und erzielen damit einen Weichzeichner-Effekt.

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Empfindliche Haut

Bei empfindlicher Haut ist es wichtig, eine Foundation zu verwenden, die hautfreundlich ist und auf Konservierungsstoffe, Parfum und Alkohol verzichtet. Denn diese Inhaltsstoffe können empfindliche Haut unnötig reizen und irritieren. Naturkosmetik ist für viele eine gute Alternative zu kommerzieller Kosmetika, denn Naturkosmetika setzt auf die Wirkstoffe aus der Natur – ohne synthetische Zusätze. Es gibt aber auch spezielle Pflegelinien konventioneller Beautymarken, die auf die Bedürfnisse sensibler Haut abgestimmt sind.

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Titelbild: ©CoffeeAndMilk on iStock