Der Pariser Chic ist das Synonym für Stil, Charme und beneidenswerte Eleganz. Spätestens seit dem Buch „How to Be Parisian“ von Caroline de Maigret nehmen sich Frauen aus aller Welt die modische Lässigkeit der Französinnen zum Fashion-Vorbild. Bei ihnen steht Qualität vor Quantität. Nach dem Prinzip der 5 Piece French Wardrobe werden qualitative Basics mit hochwertigen Trendteilen, edlen Designer-Stücken und geliebten Vintage-Pieces kombiniert. 

Viele Frauen kennen diesen Moment, wenn sie vor einem überquellenden Kleiderschrank stehen und doch nichts anzuziehen haben. Das Problem: Im Schrank häufen sich Kleidungsstücke, die sich nicht so recht miteinander kombinieren lassen, nicht mehr passen, nicht mehr gefallen oder einfach nicht mehr gut aussehen. Häufig sind das die Folgen von Sale-Eskapaden und unüberlegten Fehlkäufen.

frau sitzt verzweifelt und ratlos vor kleiderschrank

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Französinnen scheinen dieses Problem nicht zu kennen. Sie können quasi blind in den Kleiderschrank greifen und ein Outfit hervorzaubern, das unkompliziert und lässig ist, aber dennoch eine gewisse Eleganz und Wertigkeit besitzt. Das Geheimnis ist ein ganz einfaches Prinzip: Die Garderobe ist bestückt mit qualitativ hochwertigen Basics, also Kleidungsstücken, die sich untereinander leicht kombinieren lassen und niemals aus der Mode kommen. Pro Saison (Frühjahr/Sommer und Herbst/Winter) dürfen dann nur  jeweils fünf Trendteile gekauft werden, die für die nötige Abwechslung sorgen. Die Idee dahinter ist, dass man sich sorgfältiger Gedanken darüber macht, was einem steht, was man braucht und was noch fehlt. Das Ergebnis ist ein gut sortierter Kleiderschrank, voller „Ich-habe-etwas-anzuziehen!“

Jeanne Damas als Model für Mango

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SCHRITT FÜR SCHRITT ZUR 5 PIECE FRENCH WARDROBE

Quillt Euer Kleiderschrank über und Ihr habt dennoch nichts anzuziehen, ist das ein klares Zeichen dafür, dass der Schrank ausgemistet werden sollte. Die oberste Regel der 5 Piece French Wardrobe lautet: Weniger ist mehr! Räumt Euren Schrank komplett aus und trennt Euch von Kleidungsstücken, die folgende Kriterien erfüllen:

  • Das Kleidungsstück wurde länger als ein Jahr nicht mehr getragen
  • Das Kleidungsstück passt nicht mehr
  • Am Kleidungsstück hängt immer noch das Preisschild
  • Das Kleidungsstück gefällt nicht mehr
  • Das Kleidungsstück ist bereits stark abgetragen
frau durchsucht kleidung an kleiderstange

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Schaut Euch nun die Kleidungsstücke an, die dem Räumungskommando nicht zum Opfer gefallen sind. Lassen sie sich untereinander gut kombinieren? Sind sie quasi zeitlos? Sind es heiß geliebte Stücke, die das gewisse Etwas haben und von denen Ihr Euch einfach nicht trennen könnt? Dann ab in den Schrank damit. Verschafft Euch einen Überblick darüber, welche Basics Ihr bereits habt, welche vielleicht ersetzt werden sollten oder welche Ihr eventuell noch braucht. Basics, vor allem Oberteile und Hosen, dürfen immer gekauft und ergänzt werden, sollte etwas essentielles fehlen oder bereits abgetragen sein – auch Schuhe und Accessoires zählen dazu, solange diese die Preisgrenze von beispielsweise 100 Euro nicht überschreiten. Ihr solltet jedoch darauf achte, dass diese Kleidungsstücke eine gute Qualität haben und zu Euch passen – so habt ihr viele Saisons über Freude daran.

liste mit fashion-basics

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Ist der Kleiderschrank gut mit Basics bestückt, könnt Ihr quasi blind hineingreifen und seid trotzdem immer gut angezogen. Damit es auf Dauer nicht zu langweilig wird, wird die Garderobe nun jede Saison mit maximal 5 Kleidungsstücken aufgefüllt, die gerade im Trend sind oder die Ihr unbedingt haben wollt. Auch hier steht Qualität an oberster Stelle, deswegen dürfen die 5 Trendteile auch ruhig etwas mehr kosten. Da Spontankäufe vermieden werden, könnt Ihr gezielt auf ein hochwertiges Kleidungsstück sparen. Im Endeffekt gebt Ihr sogar weniger Geld pro Saison für Kleidung aus.

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