Dermatologen weltweit sind sich einig: Retinol ist einer der effektivsten Wirkstoffe in der Hautpflege und erwiesenermaßen eine Wunderwaffe für den Teint. Trotzdem hat der Hautschmeichler einen umstrittenen Ruf und gilt als hautreizend und irritierend. Stimmt das denn so wirklich?

VIEL MEHR ALS NUR ANTI-AGING

Wissenschaftliche Studien bestätigen regelmäßig die positiven Effekte von Retinol auf das Hautbild: das Wundermittel glättet und verfeinert den Teint, stärkt die Hautstruktur und hilft gegen sonnenbedingte Pigmentflecken. Außerdem regt es die Kollagenbildung an und sorgt dadurch für ein festes und elastisches Bindegewebe. Retinol als reinen Anti-Aging-Wirkstoff zu sehen, ist deshalb nicht ganz richtig. Auch junge Frauen in den 20ern können von den teint-verfeinernden und stärkenden Eigenschaften profitieren. Dabei ist der Stoff nichts anderes als reine Vitamin-A-Säure, die auch in verschiedenen Abwandlungen in Kosmetika vorkommen kann, z.B. als Retinoide oder Retinaldehyd.

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©anneleven/iStock

WAS KANN RETINOL?

Um den Wirkstoff ranken sich viele Mythen, die für Unsicherheit sorgen und viele davon abhalten, Retinol in ihre Hautpflege aufzunehmen. Zu den gängigsten Mythen gehört, dass Retinol eine stark hautreizende und irritierende Wirkung hat. Bei sensibler Haut kann es tatsächlich vorkommen, dass reines Retinol zu Hautirritationen führt – das liegt an dem schälenden Effekt der Säure. Abwandlungen von Vitamin A, die wesentlich hautfreundlicher und -schonender sind, können da Abhilfe schaffen. Am besten greift man zu Produkten aus der Apotheke mit Beratung vor Ort.

Der exfolierende Effekt von Retinol kann aber bei zu Unreinheiten neigender Haut genau das Richtige sein. Der Wirkstoff befreit verstopfte Poren und hemmt gleichzeitig die Talgproduktion. Das Hautbild wird nachweislich reiner und die Poren verfeinern sich – dafür reichen 2-3 Anwendungen pro Woche aus. Den gleichen Effekt hat Retinol übrigens auch auf Pigmentflecken. Die dunklen Flecken werden sanft abgetragen und erscheinen nach einiger Zeit deutlich heller.

Wichtig: Retinol macht die Haut lichtempfindlicher. Der Peeling-Effekt trägt die oberste Hornschicht und damit den natürlichen Sonnenschutz ab. Wer sich viel in der Sonne aufhält, sollte tagsüber auf Retinol verzichten und zu einer Nachtpflege mit dem Wirkstoff greifen.

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