Was Du beachten musst

Warum Anti-Aging bei der Gesichtsreinigung beginnt

Warum „Probleme“ erst behandeln, wenn sie da sind? Prävention lautet das Motto, wenn wir möglichst lange einen gesunden, glatten und frischen Teint haben möchten. Orientiert an der japanischen Schönheitspflege haben wir ein paar Tipps für Euch, wie Anti-Aging schon bei der Gesichtsreinigung funktioniert. Ziel ist es, der Haut keine Fette und Feuchtigkeit zu entziehen, sondern sie schon während der Reinigung zu pflegen.

Öl statt Schaum

Wir wissen: Viele Schaumreiniger für das Gesicht enthalten Tenside, die die Haut austrocknen. Das ist bei fettiger Haut ein netter Nebeneffekt. Wer aber sensible und trockene Haut hat – die anfälliger für Falten ist –, sollte statt Schaum ein Reinigungsöl benutzen. Die „Cleansing Oils“ enthalten wertvolle Pflanzenöle, die der Haut während der Reinigung keine Fette und Feuchtigkeit entziehen, sondern genau diese spenden. Wie Ihr das Öl anwendet? Das Gesicht mit Wasser benetzen, dann eine haselnussgroße Menge Öl in die Handflächen geben, mit etwas Wasser mischen und im Gesicht verteilen. Es entsteht eine milchige Emulsion, die Schmutzpartikel, Make-up, Talg und Hautschüppchen sanft und dabei effektiv entfernt.

produkte für die gesichtsreinigung

@iStockphoto | PamelaJoeMcFarlane

Cleansing Balm

Für sehr trockene und reifere Haut, die zu Faltenbildung neigt, sind Cleansing Balsame eine gute Wahl. Sie enthalten – wie auch das Cleansing Oil – pflegende Pflanzenöle, zusätzlich auch Sheabutter, Kokosbutter, Rosenwachs oder Honig. Die Balsame werden auf die angefeuchtete Haut mit einem warmen feuchten Waschlappen aufgetragen, leicht einmassiert und mit klarem lauwarmem Wasser abgewaschen. Die Haut spannt nach der Reinigung nicht.

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Anti-Ager im Toner

Ist das Gesicht nun gereinigt, ist das Feintuning dran: Das Gesichtswasser entfernt die kleinsten Schmutzpartikel und klärt den Teint. Wichtig ist, dass der Toner der Haut keine Feuchtigkeit entzieht, darum sollte er keinen Alkohol enthalten. Besser sind potente Anti-Age-Wirkstoffe wie Retinol, Antioxidantien und Hyaluronsäure, beruhigender Kamillenextrakt, Vitamin B3 und Hamamelis. Auch hydrierende Inhaltsstoffe wie Kaktusfeigenkernöl, Algenextrakt, Gurkenextrakt und Kokosnusswasser sind prima.

Spezielle Augen-Make-up-Entferner

Die Augenpartie ist sehr empfindlich, neigt zu Rötungen und Trockenheitsfältchen. Warum? Sie ist sehr dünn und kann Feuchtigkeit schlecht selbst speichern. Um sie beim Entfernen von Mascara & Co nicht zu strapazieren und zu reizen, empfehlen wir Euch, einen speziellen Augen-Make-up-Entferner zu benutzen. Mizellenwasser sind derzeit sehr trendy, da sie sehr schonend und gründlich reinigen. Aber auch eine klassische Reinigungsmilch mit beruhigenden Wirkstoffen wie Urea, Aloe Vera, Panthenol, Kamillenöl oder Mandelöl. Wer ganz sicher gehen möchte, wählt einen parfümfreien Entferner, der extra für sensible Haut konzipiert ist.

stapel gesichtsreinigungstücher

©iStockphoto | Hana-Photo

Lieber tupfen, statt reiben

Grundsätzlich gilt: Bei der Reinigung vorsichtig ans Werk gehen. Festes Reiben, langes Wischen und zu viel Druck reizen die Haut. Besser: Mit dem Wattepad, Wattebausch oder Mikrofasertuch streichend oder tupfend Toner auftragen und die Augenpartie säubern. Lieber etwas mehr vom Produkt benutzen, als sparsam zu sein und hartnäckig reinigen zu müssen. Nach der Reinigung eine auf Euren Hauttyp abgestimmte Tages- oder Nachtpflege benutzen und zusätzlich eine Augencreme sanft rund ums Auge einklopfen – täglich morgens und abends.

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