Manche Kleidung hat es in sich – zumindest, was die statische Aufladung angeht. Wenn Ihr zukünftig vermeiden wollt, dass sich Euer neues Lieblingskleid wie ein hautenger Jumpsuit leise knisternd um Eure Beine schmiegt, dann solltet Ihr jetzt weiterlesen!

Wer kennt das nicht: voller Vorfreude lauert man tagelang dem Postboten auf, bis er einem endlich die Superschnäppchen aus dem Sale überreicht. Doch nach dem ersten Jubelschrei folgt bei der Anprobe ganz schnell die Ernüchterung – der neue Lieblingspullover lässt einem die Haare zu Berge stehen, und das vermeintliche Traumkleid verzieht sich mit einem bedrohlichen Knistern unschön um die Beine. Statisch aufgeladene Kleidung nervt. Doch es gibt ein paar gute Tipps, wie man kleine Stromstöße vermeiden und der Lieblingsklamotte die elektrische Aufladung entziehen kann:

KLEIDUNG AUS KUNSTFASERN MEIDEN?

Die Ursache von statisch aufgeladener Kleidung ist reine Physik, denn das Phänomen entsteht durch Trockenheit und die Reibung unterschiedlicher Materialien. Das betrifft insbesondere Kleidungsstücke aus synthetischen Fasern – folglich wäre es ratsam, auf Kunstfasern zu verzichten. Doch das ist natürlich leichter gesagt als getan, denn viele Kleidungsstücke bestehen aus einem Mix aus unterschiedlichen Materialien (wie Baumwolle und Elastan), um beispielsweise eine bessere Passform zu gewährleisten.

KLEIDERBÜGEL AUS METALL

Glücklicherweise gibt es andere Möglichkeiten zur Lösung des Problems: Metall leitet beispielsweise die Elektrizität ab. Somit lässt sich die statische Aufladung ganz einfach beseitigen, indem man das Kleidungsstück unmittelbar vor dem Anziehen durch einen Kleiderbügel aus Metall streift.

SICHERHEITSNADEL

Den gleichen Effekt erzielt man übrigens, wenn man eine Sicherheitsnadel versteckt an der Innenseite oder im Saum des Kleidungsstücks anbringt. Auch hier leitet das Metall die aufgebaute Elektrizität ganz einfach ab, verhindert kleine Stromschläge und den unschönen „Klebeeffekt“.

HAARSPRAY

Mit Haarspray lässt sich nicht nur die statische Aufladung im Haar bekämpfen, es wirkt genauso gut auch bei Kleidung. Einfach die Innenseite der Klamotte kurz vor dem Anziehen aus ca. 30 cm Entfernung mit einer feinen Schicht Haarspray einsprühen. Tipp: Abstand unbedingt einhalten, sonst gibt es Flecken!

SCHUHSOHLE

Schuhe mit Gummisohlen sorgen für zusätzliche Aufladung, deshalb sollte man sie besser gegen Modelle mit Ledersohlen austauschen, die erden nämlich.

WEICHSPÜLER

Weichspüler gemischt mit Wasser (Verhältnis ca. 1:4) auf das elektrisch aufgeladene Kleidungsstück gesprüht, entlädt ebenfalls. Am besten besprüht man die Innenseite des Kleidungsstücks und speziell die Stellen, die direkt an der Haut haften.

ANTISTATIKSPRAY

Spezielle Antistatiksprays (erhältlich in Drogerien oder Online-Shops) neutralisieren ebenfalls statische Elektrizität und wirken vorbeugend gegen neue Aufladungen. Allerdings muss nach jeder Wäsche die Vorder- und Rückseite des Kleidungsstücks erneut eingesprüht werden. Zudem sind diese speziellen Sprays relativ teuer. Tipp: Haarspray ist der würdige Ersatz mit gleicher Wirkung.

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Baumwolle, Elastan, Viskose oder Seide – beim Blick auf das Pflegeetikett unserer Lieblingsklamotte begegnen uns diese und viele andere Textilbezeichnungen. Aber was steckt eigentlich dahinter? Wir geben Euch einen Wegweiser durch den Materialdschungel und erklären Euch die wichtigsten (Trend-) Stoffarten und ihre Eigenschaften!

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