Stress, Hektik, Zeitdruck! Jeder durchlebt ab und an Phasen, die Körper, Geist und Seele intensiv fordern, wenn aber die innere Unruhe Dauerzustand ist, wird’s ungesund. Stress ist Gift für unseren Körper, denn er wirkt sich negativ auf unsere Gesundheit aus und das zeigt auch äußerlich – die Haut reagiert mit Pickeln, Irritationen und einem fahlen, trockenen Teint. Natürlich sollte man in so einem Fall den Stress reduzieren. Wenn dies jedoch nicht so schnell machbar ist, kann man zumindest mit den richtigen Pflege-Maßnahmen stressbedingten Hautproblemen entgegen wirken. 

PICKEL UND RÖTUNGEN

Stress entsteht dann, wenn wir innerlich „Nein“ fühlen, uns aber dennoch der Situation aussetzen müssen. Sei es ein wichtiges Projekt, dass erfolgreich zum Abschluss kommen muss, ein Termin, vor dem man sich fürchtet oder ein Gespräch, dem man um jeden Preis aus dem Weg gehen möchte – was bei Menschen Stress auslöst, ist sehr individuell. Ist der Körper ständig unter Stress, wird das Stresshormon Cortisol vermehrt ausgeschüttet, welches wiederum die Talgproduktion der Haut und ihre natürliche Schutzbarriere aus dem Gleichgewicht bringt. Hinzu kommt, dass man sich in stressigen Phasen ungesünder ernährt, da der Körper durch den hohen Energieverbrauch vermehrt nach Zucker und fetthaltigen Lebensmitteln verlangt. Die Folge sind Hautunreinheiten, Pickel, Rötungen und Irritationen. Um diese loszuwerden ist zum einen eine ausgewogene Ernährung wichtig! Verlangt der Körper nach Zucker, so sind zum Beispiel  Früchte die bessere Wahl  im Gegensatz zu Schokolade. In Sachen Hautpflege gilt: Eine gründliche Reinigung ist Pflicht! Morgens das Gesicht mit einer milden Waschlotion oder einem Reinigungsschaum säubern, danach die T-Zone mit einem beruhigenden und entzündungshemmenden Gesichtswasser klären. Am Abend die Haut auf jeden Fall gründlich von Make-up befreien und ebenfalls mit Reinigungsschaum und Gesichtswasser bearbeiten. Einmal pro Woche sollte ein Peeling gemacht werden, zum Beispiel auf Basis von Salicylsäure, – es entfernt abgestorbene Hautschüppchen und reinigt die Poren. Auch eine Maske aus Tonerde wirkt sich positiv auf das Hautbild aus, weil sie Schmutz und Ablagerungen aus den Poren zieht.

FAHLE UND TROCKENE HAUT

Stress hemmt die Zellerneuerung. Das führt dazu, dass sich die Haut nur sehr langsam regenerieren kann, was wiederum einen fahlen und müden Teint zur Folge hat. Zudem wird die Haut nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt und nur schlecht durchblutet. Das Stresshormon Cortisol bringt außerdem die Barrierefunktion der Haut durcheinander, sodass sie an Feuchtigkeit verliert und trocken wird. Zum einen ist regelmäßiges Trinken wichtig, um den gesamten Körper vor einer Dehydration zu bewahren, aber auch eine feuchtigkeitspendende Gesichtspflege ist essentiell. Produkte mit Hyaluronsäure sind beispielsweise optimal, um der Haut Feuchtigkeit zu spenden und sie aufzupolstern. Aber auch wertvolle Gesichtsöle sind eine wahre Wohltat für trockene Haut. Belebende Peelings und Gesichtsmasken, zum Beispiel mit Vitamin C, Mineralien oder Koffein, wirken einem fahlen Teint entgegen und zaubern einen frischen Glow. Tipp: Auch sanfte Gesichtsmassagen, per Hand oder zum Beispiel mit einem sogenannten Jade-Roller, regen die Durchblutung an und sorgen für einen rosigen Teint.

AUGENRINGE

Ständig unter Strom, aber dabei fürchterlich müde? Stress sorgt bei vielen Menschen leider für schlaflose Nächte und dieser Mangel an Schlaf führt zu Müdigkeit und Erschöpfung, die sich in Form von Augenringen oder Schwellungen bemerkbar macht. Augenmasken in Form von Patches aber auch Augenseren und -cremes sorgen für Abhilfe. Am besten greift man zu Produkten mit Koffein oder Vitamin, da sie die Durchblutung anregen, die Augenpartie mit Feuchtigkeit versorgen und so für einen wacheren Blick sorgen. Bei Schwellungen helfen Cremes mit Hamamelis, Ruscus, chinesischer Süßholzwurzel, Grüntee oder Koffein. Roll-Ons mit einer Metallkugel sind praktisch für zwischendurch. Mit einem guten Concealer können die unerwünschten Augenringe zumindest vorübergehend kaschiert werden.

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Wichtig ist jedoch, Stress nicht bloß äußerlich zu kaschieren, sondern die Ursache zu finden und effektiv zu bekämpfen. Wir erklären, was bei Stress hilft. Auch der weibliche Zyklus wirkt sich auf den Zustand der Haut aus. Mithilfe des sogenannte Skin Cycle Calendars weiß man in Zukunft ganz genau, wie sich die Haut verändert und was man tun sollte.

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