schoene frau primer
Grundlage schaffen

Primer: Für eine Haut wie retuschiert

Ab jetzt können wir alle zu wahren Meister-Retuscheuren werden! Wir bearbeiten unsere Gesichter mit Weichzeichner-Effekt, radieren kleine Makel und Poren einfach weg und lassen Hautglanz im Nu verschwinden. Wie? Mit der nicht mehr so geheimen Waffe der Visagisten schlechthin: dem Primer. Sie schaffen die beste Grundlage für Foundation und Co. und lassen das Make-up länger halten.

„Primer!“ ist die Antwort von wahrscheinlich 99 Prozent der professionellen Make-up-Artists, wenn es um die Frage geht, wie man einen makellosen Teint kreiert. Gut für uns, dass es die Beauty-Lieblinge mittlerweile in jeder Drogerie und Parfümerie gibt. Warum jeder einen Primer benutzen sollte:

Primer

Primer bestehen im Wesentlichen aus Silikonen, die sich wie ein dünner Schleier über die Haut legen und nicht einziehen. Optisch glättet der zarte Film die Haut, lässt Unreinheiten, Poren und Rötungen verschwinden. Enthaltene Pigmente korrigieren den natürlichen Hautton und neutralisieren farbliche Unregelmäßigkeiten, damit der Teint ausgeglichen erscheint. Die atmungsaktiven Texturen sorgen dafür, dass die Poren nicht verstopfen und das Make-up besonders lange hält.Im Laufe des Tages produziert die Haut eine Mischung aus Talg und Schweiß, die durch die Poren an die Oberfläche gelangt. Diese Mischung sorgt dafür, dass unser Make-up schon nach wenigen Stunden beginnt ersten Hautglanz, vergrößerte Poren und durchschimmernde Unreinheiten zu offenbaren. Damit das nicht passiert, grundieren Primer den Teint nach der Feuchtigkeitspflege und bevor Foundation und Co. aufgetragen werden. Diese Grundierung verbindet sich besser mit dem Make-up und funktioniert wie eine Barriere zwischen Haut und Foundation.

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Hauttyp

Primer sind für alle Hauttypen geeignet, da viele Labels sie an unterschiedliche Hautbedürfnisse anpassen. So gibt es Primer mit Anti-Aging-Effekt, die Antioxidantien und einen Lichtschutzfaktor gegen frühzeitige Hautalterung enthalten. Trockene Haut profitiert von Feuchtigkeitsspendern, während mattierende Inhaltsstoffe öliger Haut gegen zu viel Glanz helfen. Schimmer-Partikel bringen müde Gesichter wieder zum Strahlen und unreine Haut wird mit Salizylsäure und antibakteriellen Wirkstoffen wieder ins Gleichgewicht gebracht.

Primer gibt es entweder transparent oder getönt. Je nach Farbton können sie also auch Unregelmäßigkeiten ausgleichen oder den Hautton auffrischen.

Wer zu starken Unreinheiten und Akne neigt, sollte von Primern Abstand nehmen und besser die vom Hautarzt verschriebenen Produkte verwenden. Darüber hinaus sind Primer oft wasserfest und müssen am Abend gründlich abgewaschen werden.

Anwendung

Primer werden nach der Feuchtigkeitspflege aufgetragen. Wenn diese gut eingezogen ist, wird eine erbsengroße Menge entweder im ganzen Gesicht oder nur an bestimmten Stellen aufgetragen. Die T-Zone ist im Wesentlichen der größte Make-up-Feind und sollte immer gut geprimed sein. Erst im zweiten Schritt kommt die Foundation. Viele Primer funktionieren aber auch ganz ohne Make-up und werden wie eine unsichtbare Base getragen.

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Braucht man wirklich einen Primer?

Grundsätzlich gilt: Soll/Muss ein Make-up lange halten, braucht es einen Primer. Bei Hochzeiten, Fotoshootings und großen Events sind sie nützliche Begleiter und schenken einem die Sicherheit, dass das Make-up auch nach mehreren Stunden noch da sitzt, wo es hingehört. Wer auf Foundation und Co. verzichtet, aber trotzdem einen ebenmäßigen und strahlenden Teint haben möchte, kann transparente oder getönte Primer auch alleine tragen. Mit den pflegenden Inhaltsstoffen ähneln sie immer mehr einem Hautpflegeprodukt und zaubern den ganzen Tag über einen tollen Teint.

Silikone sind natürlich auch nicht jedermanns Sache – hier gilt, jeder nach seiner Façon. Silikonfreie Primer in Deutschland zu finden erweist sich allerdings nicht gerade als einfach. Horst Kirchberger ist da eine gute Anlaufstelle.

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Titelbild:©Andrean Lim on Unsplash