Wie sieht eigentlich ein Business-Outfit in Zeiten von #metoo aus? Wir geben Euch acht Inspirationen für Power Dressing 2019.

Mal ehrlich, Mädels: Hat wirklich noch jemand die Nerven dafür, bei 30 Grad in Bluse und Blazer ins Büro zu gehen? Wohl kaum! Da hilft auch das beste Deo nichts, wenn wir uns in gleich mehrere Schichten (Kunstfaser) zwängen. Muss auch nicht sein, denn es gibt ja Alternativen zu Bundfaltenhosen, Blüschen und Sakko. Welche das sind? Sommerliche Kleider! Bei der Wahl des richtigen Modells gibt es allerdings ein paar Stilregeln zu beachten, die einfach zu merken sind…

MATERIAL-KUNDE

Baumwolle, Seide und Leinen sind im Sommer prima, denn sie lassen die Luft zirkulieren und wirken temperaturausgleichend. Leinengemische sind ideal, denn sie knittern nicht im Sitzen und wirken kühlend auf die Haut. Seidenkleider sind wunderschön, wer aber viel schwitzt, hat schnell mit Schweißrändern zu tun. Reine Baumwolle sowie Mischungen sind hautfreundlich und bequem, ähnliche Eigenschaften hat auch die Viskose.

BIS ZUM KNIE, BITTE!

Im locker schwingenden Minikleid ins Büro? Bitte nicht! Die luftig-leichten Fähnchen könnt Ihr in der Freizeit tragen. Im Büro sollten die Kleider knielang sein oder Midi-Länge haben. Das sieht offizieller und seriöser aus. Früher war es Pflicht, im Arbeitsleben eine Strumpfhose unter Rock oder Kleid zu tragen. Heute wird das nicht mehr so eng gesehen und Ihr könnt die Strumpfhose zu Hause lassen.

junge frau mit braunem trägerkleid

©ZARA

KLEIDSAM

Wer im Sommer nach Kleidern sucht, hat die Qual der Wahl. Hippie-Kleider, weiße Ibiza-Kleidchen, Maxikleider und süße Carmen-Modelle wollen am liebsten sofort in unseren Kleiderschrank. Dahin dürfen sie auch, aber nicht ins Büro. Fürs Business solltet Ihr Euch nach diesen Schnittformen umsehen: Hemdblusen-Stil, Shift-Schnitt und Etui-Form. Diese Kleider verleihen Euch eine erwachsene Ausstrahlung. Ein Wickelkleid in Midi-Länge ist auch prima, allerdings solltet Ihr – wenn der Ausschnitt zu tief ist – ein Lingerie-Top drunterziehen.

DIE LIEBE ZUM DETAIL

Euer Office-Outfit sollte nicht allzu süß, romantisch oder verspielt wirken. Von nine to five sind wir Frauen, danach können wir wieder Mädchen sein. Darum ist bei den Details Zurückhaltung angesagt. Rüschen, Volants, Quasten und zu viel Blingbling sind deplatziert. Besser: schicke Gürtel, besondere Ärmel-Schnitte, kontrastfarbige Nähte und Kragen sowie extravagante Knöpfe. Die minimalistisch designten Kleider könnt Ihr mit Accessoires aufpeppen: Broschen machen sich immer gut und sind gerade wieder trendy. Aber auch eine Kette und kleiner Ohrschmuck sind ideal, um Eurem sachlichen Look eine individuelle Note zu verleihen.

SCHUH-CHIC

Die Versuchung ist groß, in Flipflops oder Birkenstock-Latschen ins Büro zu gehen. Verstehen wir, aber nicht der Chef. Wer an heißen Tagen keine Lust auf hohe Hacken hat – obwohl sie zum Kleid stets am besten aussehen – kann zu Kitten Heels im Sixties-Stil wechseln oder vorne geschlossene Flats tragen.

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Wenn Klassiker neu interpretiert werden, schlägt das Trendbarometer hoch aus. Wir zeigen euch die alten, neuen Trendteile! Nadelstreifen sind vor allem im Business nicht wegzudenken,aber auch im Alltag lohnt es sich „auf Streife zu gehen“. Du suchst zum Kleid noch den passenden Schuh? Dann wirf einen Blick in unsere Tipps für den Frühling und Sommer!

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