Pickel waren schon mit 15 echte Spielverderber, aber ab 30 sind sie eigentlich ein absolutes No-Go. Jenseits der Pubertät sollte das Thema doch endlich abgehakt sein – könnte man meinen. Doch gerade Frauen zwischen 30 und 40 Jahren haben immer häufiger mit Hautunreinheiten und Akne zu kämpfen – Tendenz steigend. Warum ist das so?

Einer der häufigsten Gründe, warum man als Frau nochmal eine Spätpickelphase bekommen kann, ist die Pille. Die Pille beeinflusst die Hormone, die für die Talgproduktion zuständig sind. Durch die Hormone Östrogen und Gestagen wird die Produktion der Talgdrüsen gedrosselt und die Gefahr starker Akne-Ausprägungen sinkt. Wer früh mit der hormonellen Verhütung angefangen hat, unterdrückte mögliche Hautprobleme in der Jugend. So ist es nicht verwunderlich, dass die Haut nach Absetzen der Pille und der hormonellen Umstellung wieder mit Unreinheiten reagiert.

Auch im ersten Drittel der Schwangerschaft ist unreine Haut und Akne keine Seltenheit. Schuld sind auch hier natürlich die Hormone! Während der Schwangerschaft werden verstärkt Androgene produziert, die für eine Talg-Überproduktion verantwortlich sind. Dadurch entstehen häufig Entzündungen und Pickel.

pilleAber auch ohne Pille kann die Haut mit 30 Jahren nochmal aufblühen. In diesem Alter können eine falsche Pflege, Dauerstress oder eine ungesunde Ernährung Gründe für ein schlechtes Hautbild sein.

Vor allem die Ernährung kann das Hautbild beeinflussen. Zu viele Kohlenhydrate, Milchprodukte und Zucker stehen schon lange unter Verdacht, Pickel zu verursachen. Dermatologen raten zu einer Ballaststoffreichen Ernährung sowie zu viel Gemüse und Fisch.

Wer unter Spätakne leidet, kann mit Fruchtsäurebehandlungen im Kosmetikinstitut die Haut sanft von verhornten Zellschichten befreien und den Regenerationsprozess ankurbeln. Akne und Aknenarben werden so nach und nach verbessert. Die Pflege sollte mild sein und auf den Hauttyp abgestimmt. Leichte Gele und Cremes mit Vitamin A, C und E, Mineralien und ungesättigten Fettsäuren bringen die Haut wieder ins Gleichgewicht. Verzichten sollte man dagegen auf zu fettige Pflege, weil diese oftmals die Poren noch zusätzlich verstopft. Achtet auf den Hinweis „Nicht komedogen“! Einmal die Woche kann man für eine porentiefe Reinigung eine elektrische Bürste verwenden.

Für die Reinigung und Pflege gibt einige Beauty-Produkte, die helfen, Eure Haut in den Griff zu bekommen:

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