Beherzigt man die hohe Kunst der Fashion-Mathematik, gilt es ein paar essenzielle Styling-Regeln zu beachten: „Blau passt nicht zu Schwarz“, „Querstreifen machen dick“ und „Hände weg vom wildem Mustermix“. Sonst passiert… ja, was denn eigentlich? Genau. Nichts. Es gibt viele Regeln oder auch ungeschriebene Gesetze in der Modewelt, die getrost gebrochen werden können. Wir zeigen Euch, welche das sind!

Querstreifen machen dick
Es kommt einem vor, als wäre es die „Mutter aller Moderegeln“ – so oft haben wir diesen Satz schon gehört: Querstreifen machen dick, Längsstreifen machen schlank. Während letzteres stimmt und sogar wissenschaftlich erwiesen ist, stimmt der Querstreifen-Mythos nicht wirklich. Der Trick: Es kommt auf die Breite der Streifen an. Unser Auge empfindet Querstreifen als angenehm, wenn sie zwischen 1,5 und 4 Zentimetern breit und regelmäßig angeordnet sind. Vor allem auf dunklem Grund tragen Querstreifen wenig bis gar nicht auf. Fallende, fließende Stoffe, wie beispielsweise Seide, zaubern zudem eine weiche Silhouette.

©Desigual

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Schwarz passt nicht zu Blau
Also bitte, wer sagt denn sowas? Die Designer machen es vor und schicken nicht nur Stahlblau, sondern auch Dunkelblau mit Schwarz auf den Catwalk. Besonders schön wird der Mix im Zusammenspiel mit unterschiedlichen Materialien, wie Samt und Seide oder Leder und Spitze.

©Issa

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Muster nicht mixen
Nicht erst seit dieser Saison wissen wir: Der Mix macht’s! Was früher ungläubiges Kopfschütteln erzeugt hätte, ist aktuell Statement-Mode vom Feinsten und beweist gegen jedes Fashion-Diktat, dass alles geht, wenn man es richtig trägt. Dabei sind dem wilden Mustermix keine Grenzen gesetzt; wichtig ist nur, dass alles aus einer Farbfamilie stammt.

©Gucci

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Schwarz macht schlank
Tatsächlich lassen sich mit Schwarz ein paar Pfunde wegmogeln. Oftmals wirken düstere Outfits jedoch viel zu wuchtig und lassen einen unheimlich blass erscheinen. In diesem Fall lohnt es sich, auf Nude- und Pastelltöne, wie Rosa, Hellblau oder Vanille zu setzen. Darin sehen wir nicht nur frischer aus, die zarten Farben schmeicheln weiblichen Figurentypen sogar um einiges besser als die dunkele Variante.

©Hienle

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Weiß passt nicht zu blasser Haut
Zugegeben, reines Weiß kann tatsächlich unvorteilhaft aussehen. Aber merke: Weiß ist nicht gleich Weiß! Glücklicherweise gibt es zahlreiche Nuancen, wie Elfenbein-, Eierschalen- oder Wollweiß, die von Natur aus wärmer wirken und somit auch blassen Hauttönen schmeicheln.

©Banana Republic

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Metallic wirkt billig
Völliger Quatsch. Metallic-Töne haben spätestens seit dem letzten Jahr ihre wohlverdiente Daseinsberechtigung im Streetstyle gefunden. Wohl dosiert eingesetzt sorgen sie für einen glänzenden und vor allen Dingen alltagstauglichen Auftritt. Insbesondere futuristische Looks in Silbermetallic gehören in 2016 in jeden gut sortierten Kleiderschrank.

©Minx

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Jeans passt nicht zu Jeans
Jeans zu Jeans galt lange als Fashion-Fauxpas. Die Zeiten sind jedoch vorbei. Einzige Faustregel: Denim nicht Ton-in-Ton tragen. Besser ist es, helle und dunkele Waschungen miteinander zu kombinieren.

©Stradivarius

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