Der Kimono: Japan lässt grüßen!

[dropcap size=big]W[/dropcap]er hätte gedacht, dass der Kimono zum absoluten Lieblingsteil der internationalen Fashion-Szene avanciert? Wörtlich übersetzt heißt das traditionelle japanische Gewand so viel wie „Anziehding“ – dass die aktuelle Interpretation des altbekannten Asia-Styles weitaus mehr ist, beweisen zahlreiche Designer auf ihren Fashionshows.

In der Tat hat der Kimono 2.0 mit dem ursprünglichen Geisha-Look nicht viel gemeinsam. Klarer Vorteil, denn somit ist er absolut alltagstauglich. Trotzdem versprüht er im klassischen Dessin mit großen Blüten oder Kirschzweigen eine Extraportion asiatisches Flair. Wem das nicht genug ist, findet sicher Gefallen an zahlreichen Varianten, die auch den aktuellen Ethno- oder Fransentrend aufgreifen.

Anders als das klassische gebundene Modell, trägt man den generalüberholten Nachfolger offen, die locker geschnittenen Ärmel sind halblang oder reichen bis kurz über die Handgelenke. Mal endet er auf Hüfthöhe oder zeigt sich bodenlang. Und wer sich jetzt fragt, wie kombinationsfreundlich das Teil ist, der kann auf jede Hosenform von weit schwingend bis supereng zurückgreifen. Mit einer einfachen Clutch und schicken High Heels geht der Look sogar locker als Business-Outfit durch.

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kimono

©Monsoon

Bei so viel Euphorie brauchen wir wohl kaum erwähnen, dass dieses wunderbare „Anziehding“ bereits einen Ehrenplatz in unserem Kleiderschrank erhalten hat. Wie sieht’s mit euch aus? Habt ihr schon das passende Modell gefunden?