Im Herbst/Winter 2020 begibt sich Lena Hoschek auf eine besondere Weltreise. Mit einem bohemian Mix aus Folklore und artisanalen Materialien vereint die Kleidermacherin verschiedene ethnische Einflüsse mit einem weltumspannenden Stoff. Wir erleben eine Kollektion, die unterschiedliche Kulturen und Traditionen kunstvoll miteinander verschmelzen lässt.

Die wunderbare Reise der Designerin beginnt in Wien – der Stadt, die neben Paris während der Empirezeit als Modemetropole galt. Damals absolut en vogue: der Wiener Schal, ein ursprünglich persisches Paisley aus feiner Seide und Wolle mit handgeknüpften Fransen. Inspiriert von diesem Must-Have aus dem 18. Jahrhundert, das heute noch auf die selbe Art und Weise in einer altehrwürdigen Wiener Seidenweberei hergestellt wird, ließ Lena Hoschek prachtvolle Paisleys in voller Stoffbreite für ihre Kollektion weben.

model auf dem laufsteg

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LENA HOSCHEK: LIEBE ZUR HANDWERKSKUNST

Lenas Weg führt weiter über den Balkan bis über die Grenzen des anatolischen Raumes. So bereichern handgewebte pakistanische Ikat Seiden und persische Granatapfelverzierungen die Entwürfe. Auch fast barock wirkende Muster moldawischer Rosenkelims zieren die eigens für die Kollektion entworfenen Stoffdrucke. Inspiriert vom orientalischen Gewürzbasar werden die Designs schließlich in eine Farbpalette aus 1001 Nacht getaucht.

models bei der fashion week

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Ein kurzer Abstecher führt die Designerin weiter an den Comer See – die Region, die bereits im 17. Jahrhundert als Hauptstadt der europäischen Seide galt, wo sie Paisleys in einer Krawattenseide-Manufaktur einkauft, um sie in spektakuläre Couture Roben zu verarbeiten. Mit Stoffen aus Spanien im Gepäck geht es weiter nach Frankreich. Dort angekommen, lässt sie in Anlehnung an antike Teppichmuster, pittoreske Stoffe mit Arabesken besticken.

Für den perfektionierten Look von Kopf bis Fuß sorgen die deutsche Hutmacherin Fiona Bennett mit umwerfenden Hutkreationen, Dukes Finest Artisan mit extravaganten Gürteln sowie die österreichische Designerin Silvia Gattin mit außergewöhnlichen Kelimboots.

Schon immer fasziniert von der textilen Handwerkskunst und fast wie ein Chef de Cuisine schwärmt die Kleidermacherin über den Designprozess:

„Beim Designen geht es mir wie beim Kochen. Am Markt inspirieren mich die unfassbare Farbenvielfalt und die vielen Gerüche. Im Atelier ist es die unglaubliche Materialvielfalt – unzählige Bänder, besondere Prints, erlesene Stoffe. So arbeite ich mich von den Zutaten bis hin zum endgültigen ‚Gericht‘ vor.“

VEREHRUNG DER WEIBLICHEN SILHOUETTE

Die Kompositionen á la Hoschek vereinen in der AW20/21 Kollektion neben erdigen Tönen vor allem auch die Farbe Rot in allen Nuancen. Eine betörende Farbe, die nicht nur für pure Lebenslust steht sondern auch Sehnsüchte und Erinnerungen hervorruft. Weiblich und mondän, wie man es von Lena Hoscheks Designs seit jeher kennt, besinnt sich die Modemacherin in dieser Saison stark auf ihre Wurzeln, die im November das 15. Jubiläum markieren. So ernennt sie ihre charakteristischen Bänder zu den Protagonisten der Kollektion und lebt dadurch ihre Sammelleidenschaft und die Liebe zur Handwerkskunst in vollen Zügen aus.

models auf dem laufsteg

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Das althergebrachte und traditionelle Handwerk in unserer schnelllebigen Zeit auf Messers Schneide – Lena Hoschek sieht darin die Mission ihres Labels. Anlässlich des 15-jährigen Bestehens, besinnt sich die Kleidermacherin auf alles was sie liebt und ehrt und kreiert eine Kollektion, die all das verkörpert, wofür die Marke seit Anbeginn steht und woran Lena, ihr Team und ihre treuen Kunden fest glauben: den Erhalt von Schneiderhandwerk, das Überleben der alten Textilindustrie Europas und nicht zuletzt die Verehrung der weiblichen Silhouette. Gemäß dem Kollektionsmotto und fast schon kämpferisch setzt sich Lena Hoschek bereits seit eineinhalb Jahrzehnten für all diese Werte ein und wird dies auch weiterhin tun.

Unter den zahlreichen Fans und Gästen befinden sich an diesem Tag neben den Models Franziska Knuppe und Jana Heinisch unter anderem auch die Sängerin Marla Blumenblatt und Stilikone Britt Kanja.

Text: PR

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