Rasieren, Epilieren, Wachsen. Was lassen wir Frauen nicht alles über uns ergehen, um die unliebsame Körperbehaarung loszuwerden. Leider ist Rasieren lästig und hält nicht lange glatt. Epilieren und Wachsen dagegen sind ziemlich schmerzhaft. Die ideale Alternative dazu scheint Sugaring zu sein. 

Eine schöne glatte Haut ist für die meisten Frauen nicht nur im Sommer ein Muss. So wird regelmäßig rasiert, epiliert oder gewachst. Diese Arten der Haarentfernung sind jedoch entweder nicht besonders effektiv oder aber mit Schmerzen verbunden. Die sanfte Alternative nennt sich Sugaring. Diese Methode nutzen die Frauen im Orient bereits seit hunderten von Jahren.

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Was genau ist Sugaring?

Sugaring ist eine sanfte und besonders hautschonende Art der Haarentfernung. Dabei wird eine körperwarme Paste, die aus Zucker und Zitronensaft gewonnen wird, auf die zu enthaarende Stelle gestrichen und entweder mit einem Vliesstreifen oder mit den Fingern in Wuchsrichtung der Haare entfernt. Der besondere Unterschied zum klassischen Waxing liegt darin, dass die Haare nicht festgeklebt und dann abgerissen, sondern schmerzarm entwurzelt werden. Die Zuckerpaste besteht aus Glukose- und Fruktosemolekülen und kann perfekt in den Follikelhals und in die Lamellenstruktur der Haare eindringen.

Wie läuft die Behandlung ab?
Vor einer Behandlung sollten die Haare eine Mindestlänge von 3-4 Millimeter haben. Zunächst wird die zu enthaarende Haut gründlich gereinigt. Anschließend wird die Zuckerpaste auf ca. 35 Grad erwärmt und auf die entsprechende Körperstelle aufgetragen.

© iStock.com / PavelKriuchkov

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Wie schnell wachsen die Haare nach?
Je nach Typ, beginnen die Haare nach etwas zwei bis vier Wochen wieder nachzuwachsen.

Neben der besonders schmerzarmen Prozedur ist ein weiterer Vorteil des Sugaring, dass die Haut durch die Zuckerpaste weniger traumatisiert wird, da sie sich nicht wie das Wachs an lebenden Hautzellen festklebt. Durch die rein natürlichen Inhaltsstoffe, wie Zucker und Wasser ist die Zuckerpaste besonders hautverträglich und löst weder Allergien aus, noch zieht sie Gewebe oder Schleimhäute zusammen. Darüber hinaus kommt es seltener zu eingewachsenen Haaren. So ist Sugaring für beinahe jeden Hauttypen geeignet. Aufpassen sollte man lediglich bei entzündeter Haut, Krampfadern oder starker Akne. Hierzu kann Euch aber die Kosmetikerin Eures Vertrauens genaue Auskunft geben.

© iStock.com / PeopleImages

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Habt ihr Sugaring schon mal ausprobiert? Wie waren Eure Erfahrungen?

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