seifen box
Charity-Projekt

Stop the water while using me! lanciert limitierte „The Social Soap Box“

Gemeinsam für Nachhaltigkeit und humanitäre Lösungsansätze: In Kollaboration mit dem Non-Profit Design Studio NOT FOR YOUR DISTINCTION e.V. engagiert sich das Hamburger Naturkosmetik-Label STOP THE WATER WHILE USING ME! für die Geflüchteten auf der griechischen Insel Samos.

Mit den Erlösen des “THE SOCIAL SOAP BOX”-Projektes und der Unterstützung namhafter Seifenhersteller spendet die Initiative mehr als 10.000 Seifen an die Geflüchteten des RICs (Registration and Identification Center) auf Samos, einem der fünf Hotspots für Massenmigration innerhalb der Ägäis. Die Zusammenarbeit ermöglicht so grundlegende Hygiene für Menschen in einer humanitären Ausnahmesituation ohne direkten Zugang zu fließendem Wasser oder Seife – eine Situation, die durch COVID-19 zu einer noch dringlicheren Problematik wurde.

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©PR | STOP THE WATER WHILE USING ME!

Unterstützt werden kann das Projekt durch den Kauf der dafür entworfenen Seifenbox. Für die Herstellung greifen die Designer von NOT FOR YOUR DISTINCTION e.V. auf die Plastikabfälle des Kosmetiklabels zurück und machen diese damit nicht nur kreislauffähig sondern kreieren durch die auffallende Materialität auch eine erneute Wertschätzung. Jede Box ist ein Unikat und der Kauf ermöglicht die direkte Spende von 30 Stückseifen an die Geflüchteten. Die „THE SOCIAL SOAP BOX“ ist ab Dezember für 19,90 € exklusiv auf stop-the-water.com erhältlich.

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Verbesserung der Hygiene vor Ort

Das Aufnahmelager der griechischen Insel Samos bildet aufgrund der Nähe zur türkischen Grenze einen zentralen Anlaufpunkt für Asylsuchende und zählt damit zu einem der fünf Hotspots für Massenmigration innerhalb der Ägäis. Eine vielfache Überbelegung der ursprünglich geplanten Kapazität sowie eine mangelhafte Infrastruktur führen dort seit Jahren zu menschenunwürdigen Verhältnissen. Die hygienischen Bedingungen gelten als katastrophal, sanitäre Anlagen als unzureichend. Hinzu kommt das Risiko einer Ausbreitung von Krankheiten wie COVID-19 aufgrund mangelhafter Versorgung mit Handseifen und Wasser.

Mit der Initiative „THE SOCIAL SOAP BOX“ setzen sich das Label STOP THE WATER WHILE USING ME! und das Non-Profit Design Studio NOT FOR YOUR DISTINCTION e.V. für eine Verbesserung der grundlegenden Hygiene vor Ort ein. Neben einer sofortigen Sachspende von 7.000 Stückseifen entwickeln die Designer von NOT FOR YOUR DISTINCTION e.V. die streng limitierte “THE SOCIAL SOAP BOX”. Jede Dose ist ein Unikat und für jede verkaufte Box erfolgt eine direkte Spende von 30 Seifen. Insgesamt werden so mehr als 10.000 Seifen gespendet.

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©PR | STOP THE WATER WHILE USING ME!

Die Produktion der aus firmeneigenen Plastikabfällen handgefertigten Seifenbox wird dabei von NOT FOR YOUR DISTINCTION e.V. mit den Open- Source-Maschinen der weltweiten Bewegung „Precious Plastic“ übernommen. Ein Projekt mit der Mission, den Lebenszyklus von Plastik durch Design, Transparenz und soziales Engagement zu verändern: „Als wir von der Idee gehört haben, sind wir sofort aktiv geworden. Unsere Aktion schafft unmittelbaren Impact und verknüpft unser humanitäres Anliegen für menschenwürdige Hygienebedingungen mit unseren kreislaufwirtschaftlichen Ambitionen – zwei wesentliche Faktoren unseres Social Business“ so Nina Witt, CEO von STOP THE WATER WHILE USING ME!.

Die Stückseifen wurden dabei in gemeinsamer Aktion mit Markenpartnern wie der Klar Seifen GmbH, mittels ihrer Initiative klarseifenspender.de, und der Beiersdorf AG gestellt und vor Ort durch den Distributionspartner Refugee4Refugees verteilt.

A box for soap. A box for hope

Die in Deutschland von NOT FOR YOUR DISTINCTION e.V produzierte „THE SOCIAL SOAP BOX“ setzt nicht nur bei der Materialität und Herstellung auf Nachhaltigkeit. Auch das Design selbst spiegelt mit einer Reduktion auf Funktionalität diesen Gedanken wider. So lässt sich die Box nicht nur zum sicheren Transport von Festseifen verwenden, sondern fungiert auch als hygienische Seifenablage, deren konisch verlaufende Fläche und integriertes Ablaufsystem ein trockenes Lagern der Seife ermöglichen.

Darüber hinaus soll die Aufbewahrungsdose als Schnittstelle zwischen den Verbraucherinnen und Verbrauchern in Deutschland und den Geflüchteten vor Ort fungieren: “Pandemien wie COVID-19 stellen unsere Gesellschaft vor eine gestalterische Herausforderung. Kreative Lösungen sind gefordert, sowohl auf sozialer als auch auf nachhaltiger Ebene. In diesem Kontext wird Hygiene eine besondere Bedeutung zuteil, gehört das Händewaschen mit Seife doch zu den wichtigsten Schutzmaßnahmen um die Infektion und Übertragung des Virus zu verhindern. Was für Viele zur Selbstverständlichkeit zählt, ist andernorts eine nahezu unüberwindbare Herausforderung. Mit dem Projekt möchten wir Menschen in Situationen wie auf Samos aktiv unterstützen und darüber hinaus Aufmerksamkeit für die Thematik erzielen“, so Laura Laipple von NOT FOR YOUR DISTINCTION e.V.

Der Verein war zuvor selbst auf Samos aktiv, bevor sie ihre Arbeit vor Ort aufgrund der Pandemie unterbrechen mussten – was letztlich zum Anstoß des Projektes „THE SOCIAL SOAP BOX“ wurde.

Text/Bilder: ©PR | STOP THE WATER WHILE USING ME!