Skincare im Frühling: So gelingt der Glow-Boost für deine Haut
Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen die dicken Wintermäntel in den Schrank verbannen, ist es Zeit für ein Update deiner Pflegeroutine. Deine Haut hat in den letzten Monaten unter trockener Heizungsluft und klirrender Kälte gelitten, was die Barrierefunktion oft schwächt und den Teint fahl wirken lässt. Jetzt braucht sie keine schweren Texturen mehr, sondern Vitalität und Schutz vor der intensiver werdenden UV-Strahlung. Skincare im Frühling bedeutet vor allem, die Regeneration zu fördern und die Hautoberfläche von den Überresten der kalten Jahreszeit zu befreien.
Die Leichtigkeit der Texturen nutzen
Im Winter greifen wir instinktiv zu reichhaltigen Cremes mit hohem Lipidanteil, um den Feuchtigkeitsverlust zu stoppen. Sobald die Temperaturen steigen, produziert die Haut jedoch wieder mehr eigenes Sebum. Eine zu schwere Pflege kann nun die Poren verstopfen und zu Unreinheiten führen. Der Wechsel von einer Wasser-in-Öl-Emulsion zu einer leichteren Öl-in-Wasser-Formulierung ist entscheidend. Setze auf wasserbasierte Gele oder Fluide, die tiefenwirksam hydratisieren, ohne einen klebrigen Film zu hinterlassen. Inhaltsstoffe wie Hyaluronsäure oder Glycerin sind jetzt ideal, um das Feuchtigkeitsdepot aufzufüllen, während Panthenol die Haut nach den Strapazen des Winters beruhigt.
Sanfte Exfoliation statt mechanischer Reize
Ein fahler Teint im Frühjahr ist oft das Resultat einer verdickten Hornschicht. Während wir im Winter eher vorsichtig mit Peelings umgehen sollten, ist die Skincare im Frühling der perfekte Moment für eine Erneuerung. Verzichte dabei auf grobkörnige mechanische Peelings, die mikroskopisch kleine Risse in der Hautoberfläche verursachen können. Greife lieber zu Enzympeelings oder milden Fruchtsäuren wie Mandelsäure. Diese lösen die Bindungen zwischen abgestorbenen Hautschüppchen sanft auf und bringen den darunter liegenden, frischen Glow zum Vorschein. Dieser Prozess kurbelt die Zellerneuerung an und bereitet die Haut optimal auf die Aufnahme nachfolgender Wirkstoffe vor.
Antioxidantien als Schutzschild gegen Pollenstress
Ein oft unterschätzter Faktor im Frühling ist die Belastung durch Pollen und Feinstaub. Für Allergiker, aber auch für empfindliche Hauttypen, bedeutet der Pollenflug oxidativen Stress. Die winzigen Partikel können Entzündungsprozesse triggern und die Hautalterung beschleunigen. Hier kommen Antioxidantien ins Spiel. Vitamin C ist der Klassiker, um freie Radikale zu neutralisieren und gleichzeitig Pigmentflecken vorzubeugen, die durch die erste Frühlingssonne entstehen könnten. Aber auch Niacinamid ist ein Multitalent: Es stärkt die Hautbarriere, verfeinert die Poren und wirkt antientzündlich gegen saisonale Rötungen.
Der Fokus auf den Säureschutzmantel legen
Durch den Temperaturwechsel und die schwankende Luftfeuchtigkeit ist der pH-Wert der Haut im Frühjahr oft aus dem Gleichgewicht. Ein leicht saurer pH-Wert von etwa 5,5 ist essenziell, um schädliche Bakterien abzuwehren. Viele herkömmliche Reinigungsprodukte sind zu alkalisch. Nutze stattdessen einen pH-hautneutralen Cleanser oder ein Reinigungsöl, das Schmutz und Pollen effektiv entfernt, ohne die Lipidschicht anzugreifen. Ein beruhigender Toner mit Rosenwasser oder Hamamelis kann helfen, den pH-Wert nach der Reinigung sofort wieder zu stabilisieren und die Haut zu entspannen.
UV-Schutz ist keine Option sondern Pflicht
Obwohl die Temperaturen oft noch mild wirken, hat die UV-Strahlung im März und April bereits eine beachtliche Intensität. Da die Haut nach dem Winter noch kaum Eigenschutz durch Melanin aufgebaut hat, ist sie besonders anfällig für Sonnenbrand und langfristige Schäden. Integriere einen Breitband-Sonnenschutz mit mindestens SPF 30 fest in deine tägliche Routine. Moderne Formulierungen sind mittlerweile so leicht, dass sie unter dem Make-up kaum spürbar sind. Wer zu Pigmentflecken neigt, sollte im Frühling besonders konsequent sein, da die UV-A-Strahlung, die für die Hautalterung verantwortlich ist, auch durch Wolkendecken dringt.
Die Lippenpflege nicht vergessen
Nicht nur die Gesichtshaut benötigt eine Umstellung. Die dünne Haut der Lippen besitzt keine Talgdrüsen und reagiert empfindlich auf den Wechsel zwischen kühlem Wind und warmer Sonne. Tausche den schweren, wachsartigen Lippenbalsam gegen ein leichtes Lippenöl oder eine Pflege mit Lichtschutzfaktor. So verhinderst du, dass die Lippen spröde werden, und bewahrst ihre Geschmeidigkeit für die kommende Saison.
Mehr Themen auf beautypunk.com
Aktuell ist „Barrier Repair“ wieder angesagt. Genau deshalb landet Cica gerade in so vielen Cremes, Seren und SOS-Balms. Damit wir im Frühling nicht nur schöne, sondern auch gesunde Nägel präsentieren können, haben wir jetzt ein paar wirksamen Tipps und Beauty-Helfer für Euch! Die Lymph-Massagebürste ist gerade überall im Beauty-Feed zu sehen und verspricht einen frischeren Teint, reduzierte Schwellungen und definiertere Konturen, ganz ohne komplizierte Technik.
Titelbild: ©Lizzy Honey on Pexels



