Wirklich reizend: Frauen mit hellem Teint wirken schon immer besonders zart und elfenhaft. Doch die vornehme Blässe kann manchmal ein echtes Sensibelchen sein: Nicht nur im Kampf gegen UV-Strahlung beweist sie alles andere als ein dickes Fell – auch bei der Reinigung und Pflege reagiert sie schnell mal über.

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Mit Spannung erwartet
Stehen nach dem Reinigen Rötungen, Spannen, Brennen oder Jucken auf dem Programm, sind das Merkmale einer sensiblen Haut. Frauen mit empfindlicher Haut und sollten auf alles verzichten, was ihre empfindliche Hülle reizen könnte. Auf dem Index stehen aus diesem Grund die meisten Duft- und Konservierungsstoffe sowie viele weitere Zusätze wie Alkohol und Emulgatoren. Beim Sonnenbaden sollten Menschen mit empfindlichem Hauttyp statt chemischer Lichtfilter auf einen mineralischen Sonnenschutz mit Titanoxid setzen.

Im falschen (Schutz)Film
Sensible Haut ist oftmals das Resultat von zu viel oder falscher Pflege. Ist das empfindliche Gleichgewicht der Hautbarriere gestört, reagiert sie mit Irritationen auf äußere Einflüsse. Deshalb ist schon bei der Gesichtsreinigung oberste Vorsicht geboten. Reinigungsgele hinterlassen oft keinen cremigen, schützenden Film auf der Haut und können den Säureschutzmantel noch mehr aus dem Gleichgewicht bringen. Sie sollten durch Produkte mit rückfettender Wirkung ersetzt werden. Am wohlsten fühlt sich sensible Haut mit einer milden Reinigungsmilch, die weder Duft- noch Konservierungsstoffe enthält.

Wisch und weg
Mizellen Reinigungsprodukte sind die neue Generation der Gesichtsreinigung und besonders für empfindliche Haut bestens geeignet. Sie reinigen und pflegen sie in nur einem Schritt – aber mit dreifacher Wirkung, denn sie sind Reinigungslotion, Gesichtswasser und Pflege in einem. Die waschaktiven Substanzen lösen die Schmutz- und Make-up-Partikelchen auf sanfte Weise von der Haut ab, reinigen und klären sie und versorgen sie außerdem mit wichtigen Vitaminen und Nährstoffen.

Alles Gute aus der Tube
Ist der Säureschutzmantel empfindlicher Haut nicht mehr intakt ist, gelangt die hauteigene Feuchtigkeit leichter nach außen und Schadstoffe können einfacher eindringen. Deshalb sollte die Haut nicht nur mit Feuchtigkeit, sondern auch mit natürlichen Feuchthaltefaktoren wie Ceramiden oder Fettsäuren versorgt werden. So wird sie hydratisiert, trocknet nicht aus und kann Keime besser abwehren. Hautverwandte Stoffe wie Allantoin oder Urea wirken dabei wie Beruhigungsmittel. Sie besänftigen gereizte Haut, lindern Juckreiz, unterstützen die Barrierefunktion und stellen so das natürliche Gleichgewicht der Haut wieder her. Cremes in Tuben oder Spendern kommen dabei mit weitaus weniger Konservierungsstoffen aus als Cremes in Tiegeln, weil sie kaum Kontakt mit Luft und Keimen haben.

Nur für Softies
Auf grobkörnige Peelings sollten Menschen mit empfindlichem Hauttyp besser verzichten. Stattdessen erweisen sich Gesichtsmasken als eine sinnvolle Ergänzung zur normalen Pflege: Sie wirken beruhigend und reizlindernd, lassen Rötungen abklingen und schenken der Haut eine Extraportion Pflege. Auch die Haut am Körper kann sensibel reagieren. Hier sind reichhaltige Duschöle oder rückfettende Ölbäder mit sanften Tensiden eine gute Wahl, denn sie schäumen nicht und bewahren so die Feuchtigkeit in der Haut. Nach der Reinigung sorgen Bodylotions mit beruhigenden und feuchtigkeitsspendenden Wirkstoffen für ein gutes Hautgefühl.

Von innen
Mit einer gesunden Ernährungsweise kann man seiner Schutzhülle auch von innen auf die Sprünge helfen. In Hülsenfrüchten, Sojaprodukten oder Eiern steckt die nichtessentielle schwefelhaltige Aminosäure Cystin, die die Haut nicht nur vor Lipidverlust bewahrt, sondern auch bei der Bildung von Kollagen eine Rolle spielt. Die Vitamine A, C und E unterstützen den Hautstoffwechsel und schützen die Zellen vor den schädigenden Auswirkungen freier Radikale. Sie stecken in vielen Obst- und Gemüsesorten wie Aprikosen, Karotten und Paprika sowie Nüssen und Vollkornprodukten.

Quelle: beautypress.de

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