Kleider sind echte Fashion-Allrounder, denn mit ihnen ist man nicht nur immer gut angezogen, sie können auch ganz nebenbei unsere Vorzüge betonen und kleine Problemzonen geschickt kaschieren. Wir zeigen Euch, welche Kleider zu welchem Figurtyp passen, und worauf Ihr beim Kauf achten solltet.

Traurig aber wahr: Jede Frau hat einen prall gefüllten Kleiderschrank mit „Nichts zum Anziehen“. Ein Umstand, der das alltägliche Styling bereits am frühen Morgen zur Zerreißprobe werden lässt. Dabei kann die Kleiderfrage so einfach sein, denn das textile Allheilmittel lautet (Achtung, Überraschung!): Kleider. Ganz gleich, ob Mini, Midi oder Maxi, mit wenig Aufwand zaubern sie ein großes „Wow!“ – vorausgesetzt man weiß, welcher Schnitt ideal für die eigene Figur ist.

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Die 5 Figur-Typen: X bzw. Sanduhr, A bzw. Birne, V bzw. Apfel, H bzw. Banane und O bzw. Orange | Bildquelle: ©-ALINA-, iStockphoto

O-TYP | ORANGE

Der O-Typ (auch „Orange“ genannt) ist weiblich geformt und hat die Rundungen in der Körpermitte. Während Arme und Beine schlank sind, zeigt sich der Brust-, Bauch- und Po-Bereich eher ausgeprägt.

Kleid von Miss Selfridge

©Miss Selfridge

What to wear
Beim Styling sollte darauf geachtet werden, den Fokus von der Körpermitte zu nehmen. A-Linien-Schnitte und transparente Einsätze an Armen und Beinen gleichen die Rundungen aus. Das klappt übrigens auch mit tiefen V-Ausschnitten – sie lenken die Blicke auf das Dekolletee.

A-TYP | BIRNE

Der A-Typ alias „Birne“ zeichnet sich durch einen femininen Oberkörper mit schmalen Schultern, einer kleineren Oberweite und einer schlanken Taille aus. Dafür sind Hüfte, Po und Oberschenkel etwas ausgeprägter.

Kleid von Miss Selfridge

©Miss Selfridge

What to wear
Kleider mit auffälligen Details (Spitze, Rüschen oder Volants) im Schulter- und Brust-Bereich sorgen für einen Eyecatcher und gleichen die Proportionen aus. Auf Midi-Längen solltet Ihr verzichten, denn das staucht optisch.

X-TYP | SANDUHR

Der X-Typ hat recht ausgeglichene Proportionen: Schultern und Hüfte sind in etwa gleich breit, die Taille ist schmal und Brust und Po sind eher rundlich.

Weißes Kleid von Miss Selfridge

©Miss Selfridge

What to wear
Glückwunsch Mädels, Ihr könnt alles tragen, denn Eure Figur entspricht den klassischen Vorstellungen von den weiblichen Idealmaßen! Tipp: Taillierte Modelle und Etui-Schnitte setzen Euch perfekt in Szene.

V-TYP | APFEL

Frauen mit dieser Figur haben einen breiten Oberkörper (Schultern und Brustkorb), dafür sind die Taille und Hüften in etwa gleich schmal und der Po eher flach. Der Vorteil: Schöne, schlanke Beine!

Kleid von Miss Selfridge

©Miss Selfridge

What to wear
Um die Proportionen auszugleichen, sollten die Beine und das Dekolletee in Szene gesetzt werden. Ideal sind V- oder längliche Ausschnitte sowie eine tief sitzende Taille. Auffällige Designs im Beinbereich schaffen ebenso den Ausgleich zwischen Schultern und Hüften.

H-TYP | BANANE

Die „Banane“ ist der androgyne Figurtyp. Die Schultern sind schmal, die Taille zierlich und kaum geschwungen und Busen sowie Po eher klein. Weibliche Kurven sind kaum vorhanden. Der Vorteil: Fettpölsterchen sucht man bei dem H-Typ vergebens!

Schwarzes Kleid von Miss Selfridge

©Miss Selfridge

What to wear
Die oberste Devise lautet: Kurven zaubern! Mit Rüschen, Volants, Drapierungen, Schleifen und Spitzen könnt Ihr optisch für Volumen sorgen. Das klappt übrigens auch mit transparenten Einsätzen an der Taille oder im Schulterbereich. Leichte A-Linien lassen die Taille geschwungener wirken, und auch asymmetrische Kleider täuschen Kurven vor. Tipp: Auf weite Modelle solltet Ihr unbedingt verzichten!

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Wie heißt es doch so schön: „Wenn man weiß, was einem steht, kann man alles tragen.“ Und dass es für „jeden Deckel den passenden Topf“ gibt, beweisen wir Euch noch einmal in unserem Jeans-Guide. Oder wisst Ihr schon, welches angesagte Denim-Modell auch wirklich zu Eurem Figurtyp passt?

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