Ein Zopf, der ständig verrutscht, Strähnen im Gesicht, die die Sicht verdecken – Nichts ist beim Sport so lästig wie eine unpraktische Frisur. Und auch wenn es beim Workout eher darauf ankommt, den Körper zu formen und fit zu bleiben, will Frau dennoch gut aussehen. Deshalb sollte die Frisur nicht nur praktisch, sondern auch chic sein. 

Ganz egal, ob beim Laufen, beim Zumba, Yoga oder Aerobic – wir wollen uns ungestört bewegen können und das Training nicht unterbrechen, um die Ponyfransen aus dem Gesicht zu pusten oder den Zopf zurechtzurücken. Aber wir wollen auch gut aussehen und uns wohlfühlen (Wenn man schon total verschwitzt auf dem Crosstrainer steht, dann doch bitte trotzdem mit Glamour). Deshalb zeigen wir Euch jetzt ein paar Frisuren, die Euer Haar in Topform bringen.

SO GELINGT DIE PERFEKTE SPORTFRISUR

Haarbänder, Haargummis und Haarklammern sind natürlich die wichtigsten Tools für die perfekte Sportfrisur. Haarbänder bändigen störende Haarsträhnen und können ganz nebenbei auch ein echter Hingucker sein. Mit Haarklammern lässt sich ein störender Pony einfach zur Seite oder nach hinten stecken, während Haargummis den wichtigsten Part erfüllen und die Haarpracht aus Gesicht und Nacken fern halten. Darüber hinaus können aber auch Haarspray, Volumenschaum und Styling Wax helfen, die Frisur zu fixieren. Tipp: Wascht Eure Haare an Trainingstagen möglichst nicht morgens, sondern nach dem Sport. Frisch gewaschenes Haar ist meist sehr glatt, weshalb sich Steck- und Flechtfrisuren schwieriger bändigen lassen.

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DIESE SPORTFRISUREN SORGEN FÜR STYLISCHE ORDNUNG AUF DEM KOPF

Pferdeschwanz, Dutt und der französische Zopf sind bewährte Klassiker unter den Sportfrisuren – im Handumdrehen gemacht, halten sie das Haar bei jeder Bewegung fest fixiert. Auf Dauer sind diese Sportfrisuren allerdings ziemlich langweilig, deshalb tut ebenso wie beim Training auch beim Haarstyling ein wenig Abwechslung ganz gut.

Ein Pferdeschwanz sieht mit ein paar Accessoires gleich viel interessanter aus. So kann dieser zum Beispiel durch ein Haarband ergänzt werden. Dazu bindet man die Haare ohne Scheitel zu einem hohen Pferdeschwanz und platziert ein Haarband am Oberkopf, das störende Härchen oder auch einen Pony nach hinten frisiert. Pony-Träger können diesen aber auch leicht antoupieren, zu einer kleinen Haartolle formen und mit Bobby Pins am Oberkopf feststecken. Die Längen können zusätzlich noch geflochten, gezwirbelt oder mit mehreren kleinen Haargummis unterteilt werden.

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Eine schöne Alternative zum klassischen Dutt ist neben dem Messy-Bun und dem tiefsitzenden Chignon auch geflochtener Dutt. Dafür beginnt man über Kopf einen französischen Zopf im Nacken zu flechten. Ist man am Oberkopf angelangt, fixiert man die restlichen Längen mit einem Haargummi. Nun wird das Haar nur noch zu einem Knoten frisiert, der hoch am Oberkopf sitzt und fertig. Übrigens auch ein Dutt sieht mit einem Haarband klasse aus.

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Wer es lieber geflochten mag, setzt auf Boxer-Braids! Dazu wird ein Mittelscheitel gezogen und die Haare auf beiden Seiten eng am Kopf anliegend bis auf Ohrhöhe geflochten. Ab dem Ohr wird ganz normal weiter geflochten und die Enden mit einem Haargummi verschlossen. Ebenfalls schön und besonders elegant ist ein Mix aus französischem Zopf und einem Chignon: Dazu wird ein Seitenscheitel gezogen und auf einer Seite bis zum Ohr zu einem französischen Zopf geflochten. Anschließend werden die Haare im Nacken zu einem tiefen Knoten zusammengenommen und fixiert.

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Mit einem Haarband lassen sich Haare nicht nur nach hinten frisieren, sondern zum Beispiel auch zu einem Haarnest im Stil der 20er Jahre frisieren. Dazu wird ein Haarband am Oberkopf platziert und die Haarlängen im Nacken fest in das Gummiband eingedreht. Für besonders festen Halt können hier und da noch ein paar Bobby Pins platziert werden.

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