Geschlechtsneutrale Schönheitspflege soll der neue Trend im Badezimmer sein. Wir erklären Euch alles Wichtige zu Unisex 2.0, und warum der Genderfree-Trend eine echt gute Idee ist.

Die Zeiten, in denen Frauen und Männer unterschiedliche Pflegeprodukte benutzen mussten, weil sie keine andere Wahl hatten, neigen sich dem Ende. Das ist eine Reaktion auf gesellschaftliche Veränderungen und die immer stärker und größer werdende LGBTQ-Community, die sich für Rechte, Präsenz und Akzeptanz von Lesbischen, Schwulen, Bisexuellen und Transsexuellen einsetzt.

 

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BYE-BYE, STEREOTYP!

Dass Geschlechtergrenzen immer mehr verschwinden, ist nicht nur ein Phänomen der Modewelt, sondern auch in der Beautyszene angekommen. Immer mehr Labels – allen voran innovative Independentmarken – setzen auf ein geschlechtsneutrales Design, fernab von Rosa für die Damen und Blau für die Männer. „Genderless“-Beauty bricht mit diesen Stereotypen und Farbschemen. Stattdessen sehen wir schicke Verpackungen in meist minimalistischem skandinavischem Design in Farben wie Natur, Weiß, Grau, Schwarz, Braun und Grün.

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Auch Duftstoffe sind nicht mehr ausschließlich einem Geschlecht zuzuordnen. Zitrone, Grapefruit, Bergamotte, Eisenkraut, Pfefferminz, Hanf und Lavendel „stehen“ sowohl Mann, Frau als auch dem dritten Geschlecht. Sie sind bei allen Geschlechtern beliebt und klassifizieren nicht, dass – typisch Klischee –Frauen lieblich-sinnlich nach Blumen, Vanille, Erdbeere, Karamell oder Rosen riechen sollen, während die Männer bloß nicht feminin duften dürfen, sondern kernig-kerlig nach Tabak, Leder, Ambra, Moschus und Kiefer. Erlaubt ist, was individuell gefällt – und das ist gut so!

 

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GENDERFREE-TREND IN DER HAUTPFLEGE

Wer sich nun fragt, ob der Genderfree-Trend auch bei der Hautpflege funktioniert, dem können wir sagen: Ja, tut’s! Sollten keine Hautkrankheiten oder spezielle Bedürfnisse zu behandeln sein, können Frauen, Männer und Diverse zu den gleichen Tiegeln und Tuben greifen. Wirkstoffe wie z. B. Hanfsamenöl beruhigen irritierte Haut – nach dem Sonnenbad oder eben nach der Rasur. Hyaluronsäure spendet optimal Feuchtigkeit und hilft dabei, diese in der Haut zu speichern – egal, bei welchem Geschlecht. Auch Aloe Vera ist ein Allrounder für alle Hauttypen. Gleiches gilt für Algenextrakte, Meersalz, Grüntee und das Wirkstoff-Wunder Vitamin C.

 

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Wenn Ihr also nun Lust habt, Euch mit Eurem Boyfriend oder Girlfriend nicht nur Tisch und Bett, sondern auch Tuben und Tiegel zu teilen, dann spart Ihr damit nicht nur Platz im Badezimmer, sondern auch Geld. Weitere Pluspunkte: Wenn sich zwei Personen Pflegeprodukte wie Rasierschaum, Augencreme, Handcreme, Körperpeeling, Seife und Shampoo teilen, entsteht weniger Müll. Genderfree-Beauty bringt also viele Benefits mit sich und ist im Zuge des Zero Waste-Trends eine wirklich sinnvolle Idee.

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