Wir kennen Microneedling und Permanent-Make-up, aber der neuste Kosmetiktrend für das Gesicht kombiniert beide Techniken für einen perfekten Teint. Wir verraten euch, wie das Foundation Tattoo genau funktioniert und welche Risiken es gibt.

WAS IST FOUNDATION TATTOO?

Das neue Treatment nennt sich in eigentlich „Cover, Contour and Conceal Needling“ und funktioniert in der Anwendung ähnlich wie Microneedling oder die BB Glow Behandlung: Mit ultrafeinen Nadeln wird ein getöntes Pflegeserum in die Gesichtshaut eingearbeitet. Beworben wird es aber häufig mit dem griffigeren Ausdruck Make-up Tattoo oder Foundation Tattoo. Die Behandlung dauert etwa eine Stunde und kann ohne Betäubung durchgeführt werden, da die feinen Nadeln keine Schmerzen verursachen, sondern angeblich sogar eher einen Massageeffekt haben sollen.

junge frau bekommt eine microneedling behandlung bei der kosmetikerin

©iStockphoto | Enes Evren

Gearbeitet wird mit drei unterschiedlichen Nuancen, sodass mit hellen und dunklen Tönen das Gesicht ähnlich wie beim Contouring modelliert werden soll. Empfohlen werden drei Sitzungen (Kostenpunkt etwa 80 € pro Sitzung). Das Ergebnis: Bereits nach der ersten Behandlung soll man einen frischen Look wie dezent geschminkt haben. Das Ergebnis hält dann bis zu ein Jahr an.

RISIKEN DER BEHANDLUNG

Wie bei jeder kosmetischen Behandlung besteht ein Risiko auf Allergien. Vor allem da das Serum direkt in die Haut injiziert und nicht nur aufgetragen wird, birgt die Behandlung nochmal ein anderes Risiko als bei der rein oberflächlichen Anwendung. Außerdem können falsch durchgeführte Injektionen zu Infektionen führen.

nahaufnahme eines auges einer jungen frau

Photo by Amanda Dalbjörn on Unsplash

Hinzu kommt der ästhetische Aspekt: da bei dem Foundation Tattoo lediglich mit drei Tönen gearbeitet, aber jeder Teint von einem anderen Unterton bestimmt wird und auch je nach Jahreszeit und Ernährung, Stress etc. variiert, wirkt die Methode schon etwas fragwürdig. Hinzu kommt, dass sich schlechte Ergebnisse schwer korrigieren lassen, da sich Beigetöne tatsächlich schwerer mit dem Laser entfernen lassen als zum Beispiel schwarze Pigmente.

Fazit: Wir wissen, wie es sich anfühlt, wenn man sich mal bei den Augenbrauen verzupft hat. Experimente in Sachen permanentes Make-up bergen also ein hohes Risiko, vor allem wenn die Behandlung noch so neu und unbekannt ist wie diese. Auch wenn es verlockend wirken mag, sich nicht mehr schminken zu müssen, überlassen wir die „Gesichts-Tattoos“ lieber Gangster-Rappern.

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Auch Feuchtigkeitspflege soll jetzt unter die Haut gehen: Das Mittel Volite wird direkt in die Haut gespritzt und soll für den extra Pflege-Boost sorgen. Das BB Glow Treatment setzt auf die gleiche Technik wie das Microneedling und bringt ein Serum direkt in die Haut. Das Ergebnis: Ein strahlender Teint ganz ohne Make-up. Kennst du schon den Trend Yoga Skin? Mit den richtigen Foundations kreierst du den frischen, gesunden Look wie nach dem Workout.

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