Wie wird der Winter dieses Jahr? Hauptsache kalt! Denn die neuen Fake Fur-Trends hüllen uns zuverlässig ein und lassen uns Wind und Wetter lieben. Wir zeigen Euch die angesagten Modelle – Stylingtipps inklusive!

Minimalismus? Diesen Begriff streichen wir mal ganz schnell aus unserem Wortschatz. Denn ganz nach dem Motto „Neue Jahreszeit, neues Styling-Motto“, ist Exzentrik jetzt das Gebot der Stunde. Und das klappt an kühlen Herbst- und noch kälteren Winter-Tagen am besten mit Fake Fur.

Fake Fur Stola

©House of Fraser

WHAT A FELLING!

Von wegen „Billiger Fiffi“: Kuschelige Kunstpelze sind Trend und sehen dank innovativer Herstellungsverfahren auch noch richtig gut aus. Das freut nicht nur uns Modemädchen, sondern auch unschuldige Tiere, die für den tagtäglichen Modewahn ihr Leben lassen müssen.

Zitat Karl LagerfeldAngesagt sind Patchwork-Pelze mit grafischen Mustern, opulenten Blumen-Motiven und farbenfrohen Designs, die an trüben Tagen für gute Laune sorgen. Wer nicht auf den kompletten Yeti-Look steht, setzt einfach nur mit einzelnen Kuschel-Accessoires, wie Taschen, Schuhe mit Fell-Applikationen  oder pelzbesetzten Handschuhen Akzente. Besonders schön: Bunte Fellkragen und edle Pelzstolas – sie feiern in diesem Winter ebenfalls ihr Comeback!

WAS IST FAKE FUR?

Fake Fur, oder auch Fun Fur oder Faux Fur genannt, ist ein so genannter Kunst- oder Webpelz, der in der Regel aus Baumwolle, Polyester und Polyacryl-Fasern angefertigt ist. Gegenüber echten Pelzen hat Fake Fur den Vorteil, dass er nicht nur günstiger, sondern auch leichter, geruchsneutraler und natürlich politisch korrekt ist.

WIE UNTERSCHEIDET MAN FAKE FUR VOM ECHTEN PELZ?

Heutzutage ist es gar nicht mehr so einfach, hochwertigen Kunst- oder Webpelz von Echtpelz zu unterscheiden. Ein paar Erkennungsmerkmale gibt es jedoch trotzdem: Während echter Pelz bereits bei einem leichten Windzug sich bewegt, bleibt Kunstpelz standhaft. Außerdem wird Echtpelz direkt auf der Tierhaut verarbeitet, Webpelz hingegen auf einer gewebten Textilschicht. Die beste Erkennungsmethode ist jedoch die Brennprobe mit ein paar ausgerupften Fasern: Die Haare des Kunstpelzes schmelzen und riechen nach Plastik. Der echte Pelz hingegen verbrennt schnell und riecht nach Horn.

WIE REINIGT MAN FAKE FUR?

Die Pflege von Kunstpelz ist recht unkompliziert: Orientiert man sich an dem Pflegeetikett, können die Kunstpelze in einem Wäschesack mit einem Woll- oder Feinwaschmittel in der Waschmaschine gewaschen werden. Im Anschluss bürsten, trocknen, fertig!

DAS INTERESSIERT DICH AUCH!

Fake Fur ist nicht das einzige Trendmaterial in diesem Herbst: Auch Lack wird alltagstauglich und beweist, dass jedes Outfit ein bisschen mehr Rock ’n‘ Roll vertragen kann. Und wer es etwas „sanfter“ mag setzt in dieser Saison auf Samt!

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