Klar, es geht auch in diesem Sommer um Farben, Muster, Prints, Schleifen-Details, Rüschen, Cut- Outs, Volants und mehr. Aber die beiden richtigen Swimwear-Trends 2019 sind diesmal etwas abstrakterer Natur. Sie lauten: Nachhaltigkeit und Female Power. Letztere beeinflusst indirekt auch die Bademode der Jungs. Dazu mehr am Ende des Artikels.

Nachhaltigkeit wird immer mehr zum zentralen Modethema. So auch in der Swimwear. Das australische Label Roxy POP bringt für diesen Sommer eine Surf-Capsule-Collection heraus, die vom Wunsch, das empfindliche Ökosystem unseres Planeten zu schützen, inspiriert ist. Die Kollektion umfasst Swimwear und Wetsuits aus recyceltem Kunststoffgewebe und Kalkstein. Präsentiert werden die Styles mit der siebenfachen Surf-Weltmeisterin Stephanie Gilmore. Zusammen mit Gilmore und weiteren Athletinnen will sich das australische Label weiterhin aktiv für den Umweltschutz einsetzen.

frau in surf bademode

©Roxy POP

FEMININ STATT SEXY

Das unterstreicht den Trend zur Girls Power. Mädels nehmen die Dinge einfach komplett selbst in die Hand. So auch bei Weekday. Die Kampagne zur Swimwear-Kollektion des H&M-Labels, die ebenfalls zu 100 Prozent aus recycelten Materialien besteht, ist in Zusammenarbeit mit der schwedischen Künstlerin und Aktivistin Sara S. Boljak entstanden. Am Set ging es entsprechend ausschließlich um das normative Bild von Frauen in den Medien und die Schwierigkeit, Frauen in Swimwear nicht in einem sexistischen Licht darzustellen.

frauen in bademode

©Weekday

Dass es eben nicht nur sexy zugehen kann/muss in Sachen Bikini zeigen auch eine Reihe von Modellen bei High-Fashion-Labels wie Lisa Marie Fernandez, Marysia, Johanna Ortiz oder Emilio Pucci. Hier wird es nicht nur „nur sexy“, sondern auch verträumt und besonders feminin. Rüschen an Trägern und im Dekolleté verleihen Bikinis das gewisse Etwas. Besonders halbrunde Details an Säumen oder All-Over-Rüschen liegen laut der Shopping-Plattform MyBestBrands voll im Trend. Doch Vorsicht, an manchen Stellen können die verspielten Details auch unvorteilhaft auftragen.

frauen in badeanzügen

©COS

Wer es generell modisch diskreter mag, kann auch in dieser Saison ohne Probleme zum Badeanzug greifen. Schnürrungen an Dekolleté, tiefe Rückenausschnitte und Cut-Outs machen den Swimsuit 2019 sogar zum Must-have. Bei COS etwa kommen die Badeanzüge dabei ganz in Uni – in tiefen Bordeaux-Tönen oder Navy.

TRENDMUSTER AUS DER NATUR

Was die Muster und Farben angeht, steht die Swimwear der sonstigen Mode in nichts nach: Flower- und Animal-Prints rocken die Pools und Strände von Malibu bis Usedom. Der Leo-Print feiert dabei ganz besondere Omnipräsenz – ob auf dem klassischen Badeanzug oder sexy Brazilian-Bikinis. Egal in welchem Design, Bikinis & Co sorgen bei den Jungs nicht nur für intensive Blicke. Im Prinzip macht sie das in der ganzen Sommersaison zum schwächeren Geschlecht. Damit die entsprechenden körperlichen Reaktionen nicht so ins Auge fallen, hat Pornhub den Bonerless Swimsuit entwickelt – einen Badeshorts mit einer speziellen, eng anliegenden Innenschicht, die laut der Porno-Plattforn „die Aufregung“ (sic!) unterdrücken oder besser unsichtbar machen soll. Einen Online-Shop gibt’s auch schon! Schräger ist da nur noch ein Swimwear-Trend, der schon vor Ostern für Aufmerksamkeit sorgte: die Dogkinis von die Hunkemöller. Aber dazu vielleicht mehr im nächsten Haustier-Report – vom Strand.

junge frauen in bademode

©H&M

DAS INTERESSIERT EUCH AUCH

Gar nicht so leicht, nachhaltige Bademode zu finden, oder? Für alle, die nach einem umweltfreundlichen und schönen Bikini oder Badeanzug Ausschau halten: hier geht’s lang. Ihr seid auf der Suche nach Bademode, die Problemzonen perfekt kaschiert? Wir verraten Euch, welcher Style Euren Körper in Szene setzt. Wer einen sonnigen Bronze-Teint möchte, ohne dabei das Risiko von Hautkrebs und einer vorzeitigen Hautalterung einzugehen, greift zum Selbstbräuner. Diese moderne Self-Tanning-Produkte lassen den grauen Winterschleier verwinden und machen die Haut bereit für die neue Sommer-Couture.

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