Die Fall/Winter 2016/17 -Kollektion der österreichischen Designerin Rebekka Ruétz ist inspiriert vom radikalen Wandel, Metamodernismus und ihrer Heimat Tirol. Sie besticht durch traditionsreiche Cutting Edge Couture und passionierte Schneiderkunst. Die Silhouette ist einmal dramatisch feminin mit akzentuierten Ärmeln, betonter Taille, kurviger Hüfte, voluminöser Rückseite und schweifenden Röcken, dann wieder maskulin geprägt im Poor-Boy-Style mit lady-like proportioniertem Twist.

Am Mittwochnachmittag präsentierte Rebekka Ruétz im Rahmen der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin ihre Herbst-/Winterkollektion 2017/2017 mit dem Titel „So close, so far“. Wie schon im letzten Jahr war die Show ein Highlight. Die junge Designerin steht für ästhetische Formen und Stoffen, sie vermischt das Sichtbare mit dem Unsichtbaren und stellt die feminine Seite der Frau in den Vordergrund.

Rebekka Ruétz ©Getty Images

Rebekka Ruétz ©Getty Images

Auffällig sind vor allem die speziell bedruckten Stoffe mit Heimat-Prints, die eine Hommage an Rebekkas Heimat Tirol sind. Seide, Baumwolle, Wolle, Strick oder Spitze werden mit Kunstfasern, Kunstleder und Fake Fur kombiniert. Die Farbpalette wird dominiert von Mantaschwarz, Graphit, Zement- und Wolkengrau kombiniert mit trübem Weiss, Lavendeltönen und kühlem Blau. Die handgefertigten Statement-Gürtel waren auch schon letzte Saison ein verführerisches Highlight der Kollektion.

Geballte Austria Power gab’s auch auf dem Laufsteg: Model Larissa Marolt präsentierte drei verschiedene Looks, wo denen eines das begehrte Schlussstück – das Brautkleid – war.

Larissa Marolt zeigt das Brautkleid von Rebekka Ruétz ©Getty Images

Larissa Marolt zeigt den Brautlook von Rebekka Ruétz ©Getty Images

Zu den prominenten Gästen zählten u.a. Annemarie Eilfeld, Annica Hansen, Bahar Kizil, Sarah Maria Breuer, Falk Willy Wild, Funda Vanroy, Katrin Wrobel, Maren Gilzer, Nikola Kastner, Raphael Vogt, Rolf Scheider, Stefanie Brungs und Ulrike Frank.

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